Der Mindestpreis für das 700-MHz-Band liegt bei 4,6 Milliarden Dollar
Google[1] will sich an der anstehenden Frequenzbandauktion der Federal Communications Commission (FCC[2]) beteiligen. Das gab das Unternehmen heute offiziell bekannt und beendete damit alle Spekulationen[3]. Die FCC versteigert ab dem 24. Januar das 700-MHz-Band, das die gesamten USA abdeckt. Das Mindestgebot liegt bei 4,6 Milliarden Dollar.
Google plant, zukünftig eine offenes Breitbandnetzwerk zu etablieren, in dem jedes Gerät und jede Software-Anwendung genutzt werden kann. Daher hatte sich der Internetdienstleister dafür eingesetzt, dass ein Drittel der Frequenzen, der so genannte C-Block, vom erfolgreichen Bieter für frei erhältliche Geräte, Software und Services bereitgestellt werden muss. Anfang August stimmte die FCC den von Google geforderten Ausschreibungsregeln[4] zu.
"Welcher Bieter auch immer das Rennen macht, die wahren Gewinner der Auktion werden die amerikanischen Verbraucher sein", sagte Google-CEO Eric Schmidt. "Sie werden mehr Wahlmöglichkeiten für den Zugang zum Internet haben als jemals zuvor."
Google wird die formale Anmeldung zur Auktion des 700-MHz-Bandes am 3. Dezember unterzeichnen. Dem Unternehmen zufolge sind daran keinerlei Partner beteiligt.
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