Microsoft zeigt Vorläufer des Windows-7-Kernels

Eric Traut, "Distinguished Engineer" bei Microsoft, hat während einer Präsentation an der University of Illinois einen Kernel namens Minwin demonstriert, der die Basis für den Vista-Nachfolger Windows 7 bilden soll. Das Betriebssystem ist für 2010 angekündigt.

Winmin benötigt auf der Festplatte ungefähr 25 MByte Speicher, enthält aber kein Grafik-Subsystem. Nur ein sehr einfacher Webserver gehört zum Funktionsumfang. Traut, der ein Team mit 200 Entwicklern leitet, sagte, dass der aktuelle Kernel zwischen 12 bis 15 Jahre alt und es immer klar gewesen sei, dass er irgendwann ersetzt werden müsse. Long Zheng hat die relevante Passage des Vortrags in seinem Blog gepostet.

Microsoft forscht derzeit an einem weiteren Projekt namens Singularity, dessen Kernel, Gerätetreiber und Anwendungen in Managed Code geschrieben sind. Ein neues Konzept mit der Bezeichnung Software Isolated Processes soll für mehr Sicherheit sorgen. Wie und ob Singularity mit Winmin zusammenhängt, sagte Traut nicht.

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Lesermeinungen zum Artikel

 
von RM
am 20. Oktober 2007, 10:20 Uhr
Nachfolger von Vista
Ganz kurzer Kommentar.Offensichtlich haben die Damen und Herren von Microsoft jeglichen Bezug zur Realität verloren. Das vermutete ich aber schon seit langem.Wahrscheinlich brauchen wir dann 3 Gigabyte um das Betriebssystem starten zu können.
 
von Der Skeptiker
am 20. Oktober 2007, 13:05 Uhr
AW: Nachfolger von Vista
Blödsinn.Wenn man irgendwann nicht weiter entwickelt, frisst einen die Evolution.Für wen Vista aber das Ende von Windows darstellt, der braucht natürlich nicht an eine Weiterentwicklung zu denken ;-)Dieser neue Kern muss einige Dinge können, die der alte Kern nicht konnte. Viele, wirklich viele, Cores zu unterstützen.Das kann der alte sicherlich nur suboptimal.