Batterie versorgt Notebook 30 Jahre lang mit Energie

Forscher des US Air Force Research Laboratory haben eine Batterie entwickelt, die ein Notebook länger mit Energie versorgt, als es die Lebensdauer des Geräts erfordern würde. Wie das US-Portal Next Energy News berichtet, ist den Wissenschaftlern der Durchbruch bei der Konstruktion von Batterien mit Hilfe von Betavoltaik gelungen. Die nun entwickelten Akkus würden über 30 Jahre lang kontinuierlich Energie liefern.

Betavoltaische Zellen verfügen über das Radioisotop Tritium als Energielieferant. Dieses ist einem langsamen Zerfallsprozess ausgesetzt. Dabei werden kontinuierlich Betateilchen an umgebende Halbleiter-Schichten abgegeben, wodurch Strom erzeugt wird.

Obwohl es sich bei dieser Funktionsweise um ein nukleares Konzept einer Batterie handle, werde dabei weder Radioaktivität freigegeben, noch entstehe giftiger Abfall, berichtet Next Energy News. Bei der Energiegewinnung sei weder Kernspaltung, Kernfusion noch ein chemischer Prozess notwendig. Bei der Reaktion entstehe keine Wärme, daher eigneten sich diese Batterien für Laptops und Handys. Die ersten Produkte könnten schon in drei Jahren zu kaufen sein.

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Lesermeinungen zum Artikel

 
von Ara W.
am 2. Oktober 2007, 17:46 Uhr
Batterien mit Einsatz in Elektrofahrzeugen
Wenn man sich überlegt... eine solcher Batterie-Satz in einem Elektroauto zu verbauen, dann könnte man 10 Jahre mit dem Auto fahren bevor man die Batterien austauschen müsste.Nach 20 Jahren wäre dann meist eh ein neues Auto fällig.
 
von Felix Müri
am 7. Oktober 2007, 11:48 Uhr
AW: Batterien mit Einsatz in Elektrofahrzeugen
Unsinn,so eine Batterie gibt einen kontinuierlichen Strom von einigen Pico- oder Nano-Ampere ab. Damit kann dein Auto eine maximale Höchstgeschwindigkeit von einigen Mikrometern pro Stunde erreichen. Genügt dir das?P.S.: ebenso suche ich den Laptop dem ein paar Mikro-Ampere Strom genügen. Bitte melden!
 
von Markus
am 7. Oktober 2007, 23:43 Uhr
AW: AW: Batterien mit Einsatz in Elektrofahrzeugen
unsinn schau dir den antrieb bzw. "tank" von tesla motors an. die schalten einfach zigtausen akkus zusammen..http://de.wikipedia.org/wiki/Tesla_Motors
 
von Shadrakh
am 3. Oktober 2007, 10:33 Uhr
Coldfusion No. 2?
Wie koennen ein paar Beta partikel (beta und nicht Alpha) soviel electrons abgeben dass es zu einer nutzbaren Stromquelle wird?Solch eine Quelle von Beta Strahliung wuerde die gesamte Nachbarschaft verseuchen, noch mehr wie Chernobyl
 
von wie stehts mit dem Deutschen?
am 3. Oktober 2007, 12:25 Uhr
AW: Coldfusion No. 2?
,als..als..als
 
von Sandstrahler
am 4. Oktober 2007, 15:16 Uhr
Klar Beta-Strahlung ist keine Radioaktivität ...
Sicher dat und wenn der Notebook vom LKW überfahren wird passiert auch nix, klar ...Von den Terroristen die die Akkus dann für die heißgeliebten schmutzigen Bomben mißbrauchen fange ich gar nicht an :-PZumal es ja waffenfähiges Material ist :-P
 
von tutnixzursache
am 4. Oktober 2007, 22:13 Uhr
wohl nicht für mobile Standardgeräte
das ganze ist interessant für Raumsonden usw., und auch ungefährlicher als die Plutonium-betriebenen Thermogeneratoren, wie sie z.Zt. eingesetzt werden.Ev. auch noch in Herzschrittmachern (wer will ;-) ), aber sicher nix für Laptop&Handy.legt euch also wieder hin