Der VPL-VW200 aus der Ruby-Serie kommt mit Carl-Zeiss-Objektiv und 120 Hz
Sony[1] stellt mit dem Bravia VPL-VW200 einen neuen Projektor der Ruby-Serie vor. Das Gerät unterstützt HD-Signale[2] mit 1080p-Auflösung und 24p-Frequenz sowie das neue xvYCC-Farbmodell. Es arbeitet mit einer Bildaufbaufrequenz von 120 Hz und verfügt über ein Vario-Tesar-Objektiv von Carl Zeiss.
Durch Sonys LCoS[3]-Technik (Liquid Crystal on Silicon) namens SXRD (Silicon X-tal Reflective Display) mit 2,5 Millisekunden Reaktionszeit wird das LCD-typische Fliegengitter vermieden: Das Licht durchstahlt das LC-Display nicht, sondern wird von ihm reflekitiert. Für jede der drei Grundfarben steht dem VPL-VW200 ein einzelnes SRXD zur Verfügung. Die Auflösung des Beamers genügt mit 1920 mal 1080 Bildpunkten für echte 1080p-Wiedergabe.
Für ausreichende Helligkeit sorgt eine 400-Watt-Xenon-Lampe. Der nötige Lüfter erzeugt einen Geräuschpegel von 22 Dezibel. Das Kontrastverhältnis des Projektors beträgt laut Sony 35.000:1.
Über zwei HDMI[4]-Eingänge können 60p-, 50p- und 24p-Signale eingespeist werden. Auch HDMI CEC[5] zur Steuerung des Beamers wird unterstützt. Außerdem kann er über den PC via Ethernet bedient werden.
Um ein flüssiges Bild zu erreichen setzt Sony beim VPL-VW200 auf eine Bildwiederholfrequenz von 120 Hz. Zudem stehen drei Bewegungskompensationsmodi zur Verfügung. Die Bravia-Engine reduziert Rauschen und sorgt für Farbverbesserung.
Funktionen wie Lens-Shift[6] und ein 1,8-facher, motorgesteuerter Zoom sind ebenfalls integriert. Bei einer Auflösung von 16:9 schafft das Gerät Bilddiagonalen von 40 bis 300 Zoll. Außerdem lässt sich der Beamer um eine externe anamorphische Linse im Cinemascope[7]-Bildverhältnis von 2,35:1 erweitern.
Der Bravia VPL-VW200 soll in den USA ab Oktober 2007 für 15.000 Dollar erhältlich sein. In Deutschland steht bis jetzt erst sein kleiner Bruder, der VPL-VW60, im Handel. Er kostet 5000 Euro.
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| Sonys Bravia VPL-VW200 schafft Full-HD-Auflösung und 24p (Bild: Sony). |
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