Beteiligung soll bis zur Hauptversammlung 2009 auf unter 50 Prozent reduziert werden
Infineon[1] hat die Pläne für eine Trennung von seiner Qimonda[2]-Beteiligung präzisiert. Danach soll die Beteiligung bis spätestens zur Hauptversammlung 2009 auf deutlich unter 50 Prozent reduziert werden. Die bisherige Strategie, die Beteiligung durch Abverkäufe und andere Kapitalmarktmaßnahmen zu verringern, wird konsequent fortgesetzt. Die daraus zufließenden Mittel sollen für selektive Akquisitionen zur Stärkung des Infineon-Geschäfts oder für Aktienrückkäufe verwendet werden.
Darüber hinaus sollen Qimonda-Aktien auch als Sachdividende an die Infineon-Aktionäre ausgeschüttet werden können. Dies wäre nach einem Beschluss nach der Hauptversammlung 2009 möglich.
"Der jetzt verabschiedete Plan gibt uns eine weitere Option für die Reduktion der Beteiligung und erhöht unsere Flexibilität mit Blick auf die Geschwindigkeit der Trennung. Wir stärken damit beide Unternehmen und tragen gleichzeitig den Interessen unserer Aktionäre Rechnung", sagte Wolfgang Ziebart, Vorstandsvorsitzender von Infineon Technologies.
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