Acers Präsident Gianfranco Lanci lässt kein gutes Haar an Vista. Microsoft habe bei seinem jüngsten Betriebssystem versagt und gravierende Fehler gemacht, sagte er jetzt in einem Interview gegenüber der Financial Times Deutschland.
Die gesamte Industrie sei enttäuscht von Windows Vista, so Lanci. Nie zuvor habe eine neue Windows-Version den Absatz von Computern derart wenig angekurbelt. Auch im zweiten Halbjahr werde sich dies nicht ändern.
Vista sei beim Marktstart nicht ausgereift gewesen. Die Stabilität erweise sich als Problem, moniert Lanci. Vor allem Geschäftskunden würden daher Windows XP vorziehen. "Ich denke wirklich nicht, dass sich jemand wegen Vista einen neuen PC kauft", sagte Lanci. Der Acer-Boss gilt als Wortführer der PC-Hersteller.
Microsoft selbst ist anderer Meinung und führt sein Umsatzplus auf die gute Akzeptanz der neuen Produkte Vista und Office 2007 zurück - der Gesamtumsatz war in den vergangenen drei Monaten um 13 Prozent auf 13,37 Milliarden Dollar gestiegen.

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