Modellreihen SX100-D und SX160 nutzen offenes Mainframe-Betriebssystem BS2000/OSD
Fujitsu Siemens Computers (FSC[1]) hat zwei neue BS2000-Business-Server[2] angekündigt, die auf der Sparc64[3]-Prozessortechnologie basieren. Der SX100-D richtet sich an Mainframe-Anwender im Einstiegsbereich, der SX160 ist im mittleren Leistungsbereich positioniert.
Die Business-Server der SX-Serie laufen mit der Betriebssystemvariante OSD/XC. Sie entspricht funktional der aktuellen Version von BS2000/OSD V7.0[4] und wurde auf die Sparc64-Architektur portiert.
Der SX100-D kann im Gegensatz zu den drei bisherigen Mono-Prozessor-Modellen der SX100-Reihe[5] mit 16 anstatt 8 GByte Hauptspeicher ausgestattet werden. Neben integrierten Festplatten, die als gespiegelte Einheit eine hohe Datensicherheit gewährleisten sollen, besitzt der neue Server auch ein MBK-Wechslersystem zur Datensicherung und Archivierung mit einer maximalen Gesamtkapazität von 9,6 TByte. Über Fibre Channel sind zudem sowohl Fibre-CAT[6]- als auch Symmetrix[7]-Speichersysteme in einem Storage Area Network (SAN[8]) nutzbar.
Die Mehrprozessor-Server der SX160-Reihe steigern FSC zufolge die Leistung im Vergleich zu den Vorgängermodellen der SX150-Serie[9] um bis zu 25 Prozent. Weitere Neuerungen betreffen Hardware-Erweiterungen wie 4-GBit-Fibre-Kanäle, das MBK-System TX24 mit aktueller LTO3-Technik und den Hauptspeicher, der jetzt auf bis zu 64 GByte konfigurierbar ist.
Mit den SX160-Servern führt FSC sein Partitionierungskonzept fort: Jede Partition besitzt Prozessoren, Hauptspeicher sowie I/O-Anschlüsse und stellt damit eine eigene Betriebssysteminstanz dar, die sich wie ein eigener Rechner verhält. Zudem erlauben die SX160-Modelle den parallelen Betrieb von BS2000/OSD und Suns[10] unixbasiertem Betriebssystem Solaris 10[11].
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| Die SX160-Server sollen bis zu 25 Prozent mehr Leistung bringen als ihre Vorgängermodelle (Bild: Fujitsu Siemens). |
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