Distributed-Denial-of-Service-Angriffe sind riskant und nicht profitabel genug
Symantec[1] zufolge ist die Anzahl so genannter Distributed-Denial-of-Service-Attacken (DDoS[2]) in letzter Zeit deutlich zurückgegangen. Die Angriffe seien für die Hacker offenbar mit zu viel Risiko verbunden, teilte das Sicherheitsunternehmen mit.
Angreifer nutzen für eine DDoS-Attacke ein auch als Botnet[3] bezeichnetes Netzwerk gehackter Computer, um auf einen Schlag große Datenmengen an eine Webseite zu senden, so dass deren Server zusammenbricht. Einige Hacker versuchen auch, Website-Betreiber mit der Androhung einer erneuten Attacke zu erpressen.
"In der letzten Jahreshälfte 2006 haben wir eine deutliche Abnahme an DDoS-Attacken registriert", sagte Symantec-Ingenieur Yazan Gable. "Der Hauptgrund dafür dürfte sein, dass Erpressungsversuche mit DDoS-Angriffen nicht mehr profitabel genug sind."
DDoS sei ein riskantes Geschäft geworden, meint auch Ollie Whitehouse, Research Scientist bei Symantec. "Die Attacken können Aufschluss darüber geben, wie groß das verwendete Botnet ist und wo es sich befindet. Daher besteht ein Risiko, dass der Angreifer von seinem Internetdienstanbieter identifiziert wird."
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