Prozessoren von Sun sollen künftig auch an andere Server-Hersteller verkauft werden
Sun Microsystems[1] hat einen neuen Geschäftsbereich für den Verkauf von Sparc-Chips gegründet. Leiter der neuen Geschäftssparte ist David Yen, der auch weiterhin seiner Tätigkeit als Executive Vice President of Storage nachgehen wird. Neben Sparc-Chips möchte das Unternehmen in Zukunft auch Netzwerk- und Kryptografie-Produkte verkaufen.
Wie Yen mitteilte, möchte Sun die Sparc-Chips in Zukunft auch an andere Server-Hersteller verkaufen. Er selbst schätzt dies jedoch als schwere Aufgabe ein. Beispielsweise setzt IBM[2] auf die Power-Plattform. Auch Hewlett-Packard[3] und Dell[4] dürften recht wenig Interesse zeigen, da sie Intels[5] Itanium- und Xeon-Prozessoren oder Modelle aus AMDs[6] Opteron-Reihe verbauen.
Der Großteil der Sparc-Chips wird von Texas Instruments[7] gefertigt. Auch Fujitsu[8] entwickelt und produziert eigene Sparc-Chips. Noch im ersten Halbjahr bringt das Unternehmen gemeinsam mit Sun eine neue Server-Generation namens Advanced Product Line auf den Markt.
URLs in diesem Artikel:[1] = http:/
[2] = http:/
[3] = http:/
[4] = http:/
[5] = http:/
[6] = http:/
[7] = http:/
[8] = http:/