Sun Microsystems gründet neue Sparte für Sparc-Chips

(http://www.zdnet.de/news/39153154/sun-microsystems-gruendet-neue-sparte-fuer-sparc-chips.htm)

von Stephen Shankland und Markus Pytlik, 28. März 2007

Prozessoren von Sun sollen künftig auch an andere Server-Hersteller verkauft werden

Sun Microsystems[1] hat einen neuen Geschäftsbereich für den Verkauf von Sparc-Chips gegründet. Leiter der neuen Geschäftssparte ist David Yen, der auch weiterhin seiner Tätigkeit als Executive Vice President of Storage nachgehen wird. Neben Sparc-Chips möchte das Unternehmen in Zukunft auch Netzwerk- und Kryptografie-Produkte verkaufen.

Wie Yen mitteilte, möchte Sun die Sparc-Chips in Zukunft auch an andere Server-Hersteller verkaufen. Er selbst schätzt dies jedoch als schwere Aufgabe ein. Beispielsweise setzt IBM[2] auf die Power-Plattform. Auch Hewlett-Packard[3] und Dell[4] dürften recht wenig Interesse zeigen, da sie Intels[5] Itanium- und Xeon-Prozessoren oder Modelle aus AMDs[6] Opteron-Reihe verbauen.

Der Großteil der Sparc-Chips wird von Texas Instruments[7] gefertigt. Auch Fujitsu[8] entwickelt und produziert eigene Sparc-Chips. Noch im ersten Halbjahr bringt das Unternehmen gemeinsam mit Sun eine neue Server-Generation namens Advanced Product Line auf den Markt.

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[1] = http://de.sun.com
[2] = http://www.ibm.de
[3] = http://www.hewlett-packard.de
[4] = http://www.dell.de
[5] = http://www.intel.de
[6] = http://www.amd.de
[7] = http://www.texas-instruments.de/
[8] = http://www.fujitsu.de/