Avira bietet Rootkit-Schutz

(http://www.zdnet.de/news/39153110/avira-bietet-rootkit-schutz.htm)

von Martin Fiutak, 27. März 2007

Programme erhalten im April ein Update

Der Antiviren-Spezialist Avira[1] will die Anwender seiner Software künftig auch vor Rootkit-Gefahren schützen. Mit dem Release-Wechsel im April sollen die Avira Antivir Personaledition, Classic und Premium, die Avira Premium Security Suite und die Avira Windows Workstation mit einer integrierten Rootkit-Erkennung und -Entfernung ausgestattet sein.

Mit herkömmlichen Programmen zur Viren- und Malware-Erkennung lassen sich Rootkits nicht entdecken. Deshalb setzen Malware-Schreiber zunehmend auf diese Technik, um ihre kriminellen Ziele zu erreichen. Mit der Integration der Rootkit-Technologie in die gesamte Produktpalette will Avira dieser Malware-Verbreitung entgegen treten.

"Gerade weil sie sich so unauffällig im System einnisten und meist unbemerkt bleiben, sind Rootkits eine sehr ernst zu nehmende Gefahr", sagt Avira-Gründer Tjark Auerbach. So ließen sich durch die Überwachung der Tastatur sehr leicht sämtliche Passwörter ausspionieren.

Konkurrent Symantec hat bereits im letzten Jahr einen Rootkit-Schutz integriert[2], Sophos dagegen bietet eine kostenlose Software gegen Rootkits[3] an.

URLs in diesem Artikel:
[1] = http://www.Avira.de
[2] = http://www.zdnet.de/security/news/0,39029460,39147139,00.htm
[3] = http://www.zdnet.de/security/news/0,39029460,39146514,00.htm