Die US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) hat den Handel mit Aktien von 35 Kleinunternehmen ausgesetzt. Als Grund wurde eine Flut von Spam-E-Mails mit irreführenden und oft unwahren Informationen zu den jeweiligen Unternehmen genannt. Mit diesem Schritt möchte man Investoren davor bewahren, Anteile der betroffenen Firmen zu kaufen.
Wie die SEC berichtet, würden jeden Monat etwa 100 Millionen solcher E-Mails verschickt. Das Ziel der Spammer sei es, Anstiege im Aktienwert und im Handelsvolumen auszulösen. Dabei könnten jedoch viele Anleger ihr Geld verlieren. Unter dem Codenamen "Operation Spamalot" möchte die Börsenaufsicht auch in Zukunft gegen solche Werbe-E-Mails und ihre Absender vorgehen.
"Es ist lästig, wenn Spam-Nachrichten unsere E-Mail-Postfächer verstopfen", so Christopher Cox, Chef der US-Börsenaufsichtsbehörde. "Wenn Spam-E-Mails jedoch Anleger um ihr Geld bringen, ist dies illegal und schädlich." Die Aktien der betroffenen Unternehmen würden für mindestens zehn Tage vom Handel ausgesetzt.

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