Sieben Updates beheben elf Schwachstellen in Windows und Outlook Express
Microsoft[1] hat sieben Updates mit Patches für insgesamt elf Sicherheitslücken veröffentlicht. Ursprünglich wollte das Unternehmen im Rahmen seines monatlichen Patchzyklus nur sechs Security-Bulletins[2] herausbringen. Man habe sich aber entschlossen, ein siebtes hinzuzufügen, das zwei Probleme mit dem Windows-Media-Format behebt, darunter auch einen Zero-Day-Bug, sagte ein Firmensprecher.
Microsoft liefert außerdem einen Patch für eine Zero-Day-Schwachstelle in Visual Studio 2005. Die Sicherheitslücke sei vergangenen Monat entdeckt und bereits für Angriffe genutzt worden, im Gegensatz zu den Windows-Media-Schwachstellen, erklärte der Konzern.
Ein drittes kritisches Sicherheitsupdates behebt Fehler im Internet Explorer. Die übrigen Patches betreffen den Simple-Network-Management-Protocol-Dienst (SNMP), das Client-Server-Runtime-Subsystem, den Remote-Installationsdienst und das Mailprogramm Outlook Express. Sie wurden von Microsoft als wichtig eingestuft. Alle Patches können über die automatische Updatefunktion von Windows installiert oder manuell von der Microsoft-Website heruntergeladen[3] werden.
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