Netzwerkgeräte mehrheitlich durch Heap-Overflow-Angriffe verwundbar
Im Rahmen eines am Mittwoch herausgegebenen Security Advisory[1] hat Netzwerkspezialist Cisco Systems[2] eine neue Version seines Internetwork Operating System (IOS) veröffentlicht. Das Update behebt ein schwerwiegendes Sicherheitsloch in dem in Cisco-Geräten zum Einsatz kommenden Betriebssystem.
Das Dokument warnt vor der Möglichkeit eines Heap-Overflow-Angriffs auf Cisco-Hardware, mit dem Hacker beispielsweise Router und Switches unter ihre Kontrolle bringen könnten. Von der Schwachstelle sind alle Cisco-Netzwerkgeräte mit installiertem IOS 12.0, 12.1, 12.2, 12.3 und 12.4 betroffen.
Neben der Fehlerbehebung soll die neue IOS-Version zusätzliche Funktionen zur Überprüfung der Software-Integrität implementieren. Diese seien dazu gedacht, die Gefahr von weiteren Angriffen zu minimieren.
Die nun enthüllte Anfälligkeit war bereits im Juli Teil einer kontroversen Präsentation[3] des ISS[4]-Security-Researchers Michael Lynn auf der Black-Hat-Sicherheitskonferenz. Damals war es Cisco jedoch gelungen, unter anderem mit rechtlichen Mitteln die Verbreitung der potenziell gefährlichen Informationen zu verhindern.
Betreibern von Cisco-Geräten wird empfohlen, das IOS-Update schnellstmöglich zu installieren. Experten erwarten in Kürze Exploits, die das Leck ausnutzen.
URLs in diesem Artikel:[1] = http:/
[2] = http:/
[3] = http:/
[4] = http:/