Stellenstreichungen bei Hewlett-Packard Deutschland

Hewlett-Packard (HP) will in diesem Jahr in Deutschland 300 bis 350 Stellen streichen. Beschlossen ist bereits die Auflösung der HP-Niederlassung in Köln mit rund 160 Beschäftigten. Das berichtet die "Wirtschaftswoche".

Ob es Entlassungen gebe und welche weiteren Niederlassungen und Bereiche von dem geplanten Personalabbau betroffen sind, stehe noch nicht fest, heißt es aus der HP-Zentrale in Böblingen. Dort hat Uli Holdenried erst im November den Chefposten von Jörg Menno Harms übernommen.

Hollenried wolle mit dem Schritt die Zahl der Standorte konsolidieren. "Durch die Übernahme von Triaton und diverse Outsourcing-Verträge ist HPs Mitarbeiterzahl in Deutschland im vergangenen Jahr von 7400 auf fast 10.000 gewachsen - da müssen wir Anpassungen vornehmen", begründet ein HP-Manager die Maßnahmen. Kündigungen sollen so weit wie möglich durch interne Versetzungen vermieden werden.

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Lesermeinungen zum Artikel

 
von Karl-Heinz Ochs
am 5. Januar 2005, 20:07 Uhr
Stellenstreichungen bei HP Deutschland
Wer hier seine Leute rausschmeißt, muss sich nicht wundern, wenn er hier mit weniger Kundschaft auskommen muss.Ich werde alle Produkte von HP bei mir auch rausschmeißen und andere Fabrikate vorziehen. Wenn sich viele Kunden ähnlich verhalten, beginnt vieleicht bei Entscheidungsträgern in Unternehmen ein Umdenken.Ich finde, wir als Verbraucher sollten auf diese Machenschaften verstärkt reagieren.
 
von HH
am 6. Januar 2005, 10:31 Uhr
Entlassungen
Sehr kurzsichtig, diese Manager. Zuerst die Firmen übernehmen, um anschl. die Leute los zu werden. Das alles bei Rekordgewinn.