Der von der Mozilla Foundation entwickelte Browser Firefox steht für Windows-User seit wenigen Minuten zum kostenlosen Download zur Verfügung. Auch eine Linux-Version steht im Internet bereit. In den vergangenen Monaten hatte die Software für Schlagzeilen gesorgt, da sie dem übermächtigen Internet Explorer Marktanteile abgenommen hat.
Das für heute angekündigte Release unterscheidet sich kaum von den Vorversionen, die in letzter Zeit veröffentlicht wurden. Mozilla-Sprecher Bart Decrem erklärte im Interview mit ZDNet, dass "keine Überraschungen" mehr zu erwarten sind. Lediglich einige kleinere Bugfixes, eine neue Browser-Startseite sowie Mehrsprachigkeit soll Release 1.0 mit sich bringen.
Analysten hatten den Browser-Krieg nach dem Sieg des Microsoft Internet Explorer über Pionier Netscape bereits vor Jahren für beendet erklärt. Obwohl zwischenzeitlich mehrere Alternativen an der Vormachtsstellung der Microsoft-Browsers rütteln wollten, könnte sich der Platzhirsch mit einem Marktanteil von mehr als 90 Prozent mit großem Abstand an der Spitze halten.
Durch die schnelle Marktakzeptanz der Firefox-Vorversionen mit neuem Selbstbewusstsein ausgestattet, will die Mozilla Foundation mit Firefox bis Ende 2005 zehn Prozent Marktanteil erreichen. An der erfolgreichen Umsetzung dieses Plans zweifelt kaum jemand. Auf vielen Websites ist der Marktanteil schon jetzt deutlich höher.
ZDNet hat sich mit Mozilla-Sprecher Bart Decrem über die Mozilla Foundation, die Ziele der Organisation und den Firefox-Browser unterhalten.

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