Neue Sicherheitslücke im Internet Explorer aufgetaucht

Das "US Computer Emergency Readiness Team" macht auf eine Sicherheitslücke im Internet Explorer aufmerksam, die einem Angreifer das Ausführen beliebiger Anwendungen ermöglicht. Ein Microsoft-Sprecher sagte, sein Unternehmen untersuche den Sachverhalt derzeit und werde schnellstmöglich einen Patch zur Verfügung stellen. In der Zwischenzeit sollen einige Instruktionen auf der Microsoft-Homepage weiterhelfen.

Die Schwachstelle befinde sich im "Cross Domain Security Model", das die Ausführung von in Frames angezeigtem Content aus verschiedenen Quellen trennen soll. Durch die Lücke kann ein Angreifer Programme mit denselben Rechten wie der Benutzer des jeweiligen Rechners ausführen.

Dem Sicherheits-Experten Graham Cluley von Sophos zufolge seien derzeit keine Exploits für die Lücke im Umlauf. Er rät Anwendern jedoch dringend zur Vorsicht, bis Microsoft einen Patch veröffentlicht hat.

Die Gefahr, die von der Schwachstelle ausgeht, illustrierte Cluley anhand einer Homebanking-Anwendung. So könnte ein Angreifer unbemerkt eine Software installieren, die die eingegebenen Passwörter ausspioniert.

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Lesermeinungen zum Artikel

 
von Martin Begner
am 15. Juni 2004, 14:16 Uhr
Tja...
Was soll man dazu noch sagen: immer wieder das selbe! Leute schaut Euch den Firefox an! Ein top-Browser mit sehr sehr viel cleveren umfangreichen Möglichkeiten! Zusätzlich noch den Thunderbird und dann gehts ab!bis dann