Die rechtliche Auseinandersetzung zwischen dem Domain-Registrar Network Solutions (NSI) und Strato gewinnt an Schärfe: Der Berliner Hoster hat den Amerikanern nun "Cowboy-Methoden" vorgeworfen" und geht gerichtlich gegen die Firma vor. Ab sofort werde "Network Solutions untersagt, weiterhin Strato-Kunden in rechtswidriger Weise anzusprechen und zu einem Wechsel zu NSI zu drängen".
Hintergrund der Auseinandersetzung: Laut Strato soll es bei der Registrierung von .com , .net und org.-Domains über NSI zu "unnötig hohen Kosten und rechtswidrigen Spam-Aktionen von NSI" gekommen, nachdem die Firma angkündigte, künftig einen anderen Registrar zu wählen. Die nach dieser Entscheidung gestartete E-Mail-Kampagne von NSI stelle "nicht nur eine unzulässige Spam-Aktion dar", so Strato. Mit seinen "Cowboy-Methoden" versuche das Unternehmen auch, Strato-Kunden in Verträge zu drängen, die "völlig überflüssig und zudem überteuert" seien.
Man werde weiterhin alles unternehmen, um eine "rechtswidrige Belästigung" der Kunden zu verhindern. Nachdem man bereits vom Landgericht Berlin Rechtsschutz erhalten habe, werde man auch die zuständigen US-amerikanischen Gerichte und Behörden einschalten, um die Aktionen von NSI zu stoppen.

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