Microsoft kauft Antiviren-Hersteller GeCAD

Microsoft hat den Kauf des rumänischen Antiviren-Herstellers GeCAD Software (RAV AntiVirus) bekannt gegeben. Die Rechte an GeCADs geistigem Eigentum sowie seine technologischen Besitztümer werden somit an den Redmonder Konzern übertragen.

Der Deal, dessen finanzielle Details nicht veröffentlicht wurden, ergänzt das Microsoft Entwickler-Team mit Antiviren-Spezialisten des derzeit 100 Mitarbeiter starken Unternehmens. Ziel sei es, Microsoft-Produkte mit einem integrierten Virenschutz auszustatten, um somit dem Kunden mehr Sicherheit zu bieten. Zudem würden GeCADs Experten künftig daran arbeiten, Windows für Sicherheitslösungen von Drittanbietern zu optimieren.

Laut Microsoft ist nicht geplant, die GeCAD Produktlinie RAV AntiVirus weiter zu entwickeln. Wie viele Mitarbeiter des jetzigen GeCAD-Teams übernommen werden ist nicht bekannt. Die Übernahme ist als weiterer Schritt in Microsofts andauernden Initiative Trustworthy Computing zu werten.

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Lesermeinungen zum Artikel

 
von pumuckl
am 11. Juni 2003, 18:39 Uhr
Der Antivirensoftware-Krieg ist eröffnet
Unschwer ist zu erraten, welche Hintergedanken Microsoft zu diesem Übernahmeschritt veranlasste. Jetzt sollen die Hersteller von Antivirensoftware ausgebootet werden. Die Updates der Virensignatur-Dateien wird sich Windows künftig von Microsoft automatisch holen. Bei der Gelegenheit können auch andere nützliche Daten ausgetauscht werden, ganz im Sinne der "vertraulichen Computernutzung" nach dem Verständnis von MS und der NSA.
 
von Arthur
am 11. Juni 2003, 21:43 Uhr
Abschied von GeCAD
Der Deal ist gelaufen. Da werde ich mich von GeCAD verabschieden, denn MS braucht mir keine Updates senden. Ist doch nur ein neuer Versuch die User auszuspionieren.
 
von TuNixMitUnix
am 12. Juni 2003, 11:50 Uhr
liNix
schon mal virscanner unter liNix installiert? huaaaa...<br />schon beim os-aufsetzen kackt das supersystem ab. simples dual-mb und grätsche. bin so wohl vor rückhaltloser ausspionierung geschützt worden.