TÜV Data Protect beantragt Insolvenz

Konkurs noch nicht eröffnet / TÜV gibt "schlechte Auftragslage" als Grund an

Die Firma TÜV Data Protect hat vor dem Amtsgericht München Insolvenz beantragt. Das Verfahren wurde jedoch bisher noch nicht eröffnet. Das Gemeinschaftsprojekt von TÜV Rheinland/Brandenburg und Kim Schmitz war auf das Aufspüren von Sicherheitslücken im Computerbereich spezialisiert. Der angebliche Millionär und Jungunternehmer Schmitz wollte Anfang des Jahres das marode Powershopping-Unternehmen letsbuyit.com retten. Diese verweigerten Schmitz aber den Einstieg (ZDNet berichtete). Der zu seinen Hacker-Zeiten als Dr. Kimble bekannte Schmitz hatte die Firma Data Protect gegründet.

Der TÜV Rheinland/Brandenburg hatte Anfang 2000 rund 80 Prozent an dem Münchner Unternehmen „Data Protect Consulting“ übernommen. Die restlichen Anteile blieben im Besitz von Schmitz.

Als Grund für den Konkurs nennt der TÜV die schlechte Auftragslage. So sei es „nie gelungen, diese Gesellschaft profitabel zu machen“. Manche Mitarbeiter der angeschlagenen Gesellschaft sind mittlerweile zum TÜV in Köln gewechselt und arbeiten dort für dessen Tochter „TÜV Secure IT“. Die restlichen Mitarbeiter sollen jedoch mit Hilfe des TÜVs neue Arbeitsstellen finden“, so ein Sprecher des TÜVs.

Kontakt:
TÜV Rheinland/Brandenburg, Tel.: 0221/8060 (günstigsten Tarif anzeigen)

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