Das Phänomen Skype: Was wirklich dahinter steckt
Business-Dienste, Festnetznummern und was 2005 sonst noch eingeführt wird
Die Skype-Technologie ist sehr leistungsfähig - das wurde in den letzten Monaten eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Trotzdem bleibt Skype aufgrund des eingeschränkten Supports für Standards wie SIP oder die fehlende Möglichkeit, eine Festnetznummer zu erhalten, weitgehend eine Insellösung.
Diese Problematik hat die Skype-Führung offenbar erkannt und auf der Internet Telephony Expo 2004 in Los Angeles Abhilfe angekündigt. Nach Skypeout, das Anrufe ins klassiche Festnetz ermöglicht, soll mit Skypein im Juli 2005 ein Dienst eingeführt werden, der Skype-Usern eine Festnetznummer bietet. Zu welchen Konditionen dies sein wird, ist derzeit noch unklar.
Im vergangenen Jahr wurde Skype von Konsumenten begeistert aufgenommen. Diesen Erfolg will CEO Sennström nutzen, um auch im Business-Segment Fuß zu fassen. Es sind bereits Dienste angekündigt, die besonders auf die Anforderungen der Geschäftskunden zugeschnitten sind.
Künftig soll es möglich sein, mit einem einzigen Zugang mehrere Accounts von Skype-Usern zu administrieren. So lassen sich beispielsweise die Kosten für in Anspruch genommene Dienste besser kontrollieren. Zudem sollen sich die Accounts so konfigurieren lassen, dass beim Anruf eines Users automatisch alle Anwender im Verbund benachrichtigt werden. Ähnliche Funktionen sind bei Telefonanlagen an der Tagesordnung.
Die technische Basis von Skype hat sich als solide erwiesen und wird aufgrund der hervorragenden Skalierbarkeit mit dem zu erwartenden Wachstum Schritt halten können. Die noch ausstehenden Lücken im Angebot wie die fehlende Festnetznummer sollen im nächsten Jahr geschlossen werden.
Damit steht dem Dienst eine glänzende Zukunft ins Haus. Ob und in welcher Form Skype im nächsten Jahr tatsächlich den Sprung ins Business-Segment schafft, ist allerdings noch offen. Möglicherweise werden Arbeitsgruppen oder Teams die Software nutzen, ein Ersatz für die Telefonanlage, egal ob klassisch oder VoIP-basiert, ist auf jeden Fall noch nicht in Sicht.
Hinweis:
In den nächsten Wochen berichtet ZDNet regelmäßig über weitere VoIP-Lösungen.
Inhalt
- Teil 1: Das Phänomen Skype: Was wirklich dahinter steckt
- Teil 2: Die Technik im Einzelnen - wie klassische Dienste arbeiten
- Teil 3: Die Technik im Einzelnen - wodurch sich Skype von der Konkurrenz unterscheidet
- Teil 4: Für alle wichtigen Plattformen verfügbar - und doch gibt es Einschränkungen
- Teil 5: Was Skype derzeit zu welchem Preis bietet und was fehlt
- Teil 6: Business-Dienste, Festnetznummern und was 2005 sonst noch eingeführt wird
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Nur eine kleinigkeit stört mich an der die macher mal arbeiten sollten.
Wenn ich meinen Pc neu formatiere und Skype wieder neu installiere muß ich meine ganzen kontakte wieder neu um autorisierung bitten damit ich sie wieder in der liste habe und sie anrufen kann.
Bei allen anderen Messengern die es so gibt ist bei der neuinstallation des Programms die ganze Kontaktliste automatisch wieder online bei mir
C:\Dokumente und Einstellungen\<Dein_Windows_Benutzername>\
Anwendungsdaten\Skype\<Dein_Skypename>
Skype basiert bei den Gesprächen auch auf Peer-2-Peer. Alle Einstellungen können dann auch nur lokal gespeichert werden, also wie Vorredner schrieb, die eigene Konfiguration sichern sollte helfen.
Frohes neues.
baut ebenso auf P2P Technik auf.
Allerdings hatte ich am Anfang starke Probleme mit Skype unter Linux.
Diese habe ich nun in den Griff bekommen mit der Hilfe vom deutschen Skype Forum ( www.skype-forum.com/... ).
Was mir allerdings noch sorgen macht sind Auslandsgespräche aufs Festnetz.
Gerade nach Italien (was nun nicht wirklich weit weg ist) gibt es teilweise so starke störungen das man kaum was versteht.
Gruß
Roberto