Das Phänomen Skype: Was wirklich dahinter steckt
Für alle wichtigen Plattformen verfügbar - und doch gibt es Einschränkungen
Die Skype-Software ist für zahlreiche Plattformen verfügbar: Windows, Mac OS, Linux sowie das Mobil-OS Windows Mobile für Pocket PC werden derzeit abgedeckt. Im Gegensatz zu anderen VoIP-Diensten wie Freenet und Sipgate unterstützt Skype nicht das Session Initiation Protocol (SIP), das von vielen Anbietern zum Verbindungsaufbau zwischen zwei Endpunkten genutzt wird.
Dies zieht mehrere Konsequenzen nach sich: Durch die fehlende SIP-Kompatibilität kann entsprechende Client-Software wie Xlite nicht genutzt werden, das heißt man ist auf jeden Fall auf die von Skype angebotene Software angewiesen. Aufgrund der zahlreichen abgedeckten Plattformen ist dieser Umstand aber verkraftbar.
Wesentlich schwerer wiegt, dass sich das Ökosystem, welches sich gerade seit Anfang des Jahres um SIP gebildet hat, nicht nutzen lässt. Hardware wie die Fritz Box von AVM, die VoIP-Nutzung so einfach wie die klassische Festnetz-Telefonie macht, bleibt dem Skype-User also verschlossen. Besonders ärgerlich ist dies, da die Standardisierung von SIP sowie steigende Stückzahlen für viele Anbieter auf dem Markt und sinkende Preise sorgen werden. Skype schließt aber für die Zukunft nicht aus, den Standard doch noch zu unterstützen. Derzeit gibt es jedoch keine Hinweise auf eine bevorstehende Einführung.
Will ein Skype-Anwender nicht via Headset an seinem PC telefonieren, steht ihm unter anderem eine Lösung von Siemens zur Verfügung. So sorgt der 99 Euro teure Adapter Gigaset M34 USB für eine Verbindung zwischen dem PC und den schnurlosen Telefonen des Unternehmens. Skype-CEO Zennstrom bezeichnete das Siemens-Produkt als einen "gigantischen Schritt nach vorne". Das Problem dabei: Um über Skype telefonieren zu können, muss der PC angeschaltet sein. Ähnlich verhält es sich bei einer Lösung von Dosch & Amand.
Positiv zu erwähnen ist, dass Skype auch auf der Pocket PC-Plattform zur Verfügung steht. In Verbindung mit neueren WiFi-kompatiblen Geräten wird Skype so zu einem Handy-Ersatz.
Inhalt
- Teil 1: Das Phänomen Skype: Was wirklich dahinter steckt
- Teil 2: Die Technik im Einzelnen - wie klassische Dienste arbeiten
- Teil 3: Die Technik im Einzelnen - wodurch sich Skype von der Konkurrenz unterscheidet
- Teil 4: Für alle wichtigen Plattformen verfügbar - und doch gibt es Einschränkungen
- Teil 5: Was Skype derzeit zu welchem Preis bietet und was fehlt
- Teil 6: Business-Dienste, Festnetznummern und was 2005 sonst noch eingeführt wird
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Nur eine kleinigkeit stört mich an der die macher mal arbeiten sollten.
Wenn ich meinen Pc neu formatiere und Skype wieder neu installiere muß ich meine ganzen kontakte wieder neu um autorisierung bitten damit ich sie wieder in der liste habe und sie anrufen kann.
Bei allen anderen Messengern die es so gibt ist bei der neuinstallation des Programms die ganze Kontaktliste automatisch wieder online bei mir
C:\Dokumente und Einstellungen\<Dein_Windows_Benutzername>\
Anwendungsdaten\Skype\<Dein_Skypename>
Skype basiert bei den Gesprächen auch auf Peer-2-Peer. Alle Einstellungen können dann auch nur lokal gespeichert werden, also wie Vorredner schrieb, die eigene Konfiguration sichern sollte helfen.
Frohes neues.
baut ebenso auf P2P Technik auf.
Allerdings hatte ich am Anfang starke Probleme mit Skype unter Linux.
Diese habe ich nun in den Griff bekommen mit der Hilfe vom deutschen Skype Forum ( www.skype-forum.com/... ).
Was mir allerdings noch sorgen macht sind Auslandsgespräche aufs Festnetz.
Gerade nach Italien (was nun nicht wirklich weit weg ist) gibt es teilweise so starke störungen das man kaum was versteht.
Gruß
Roberto