CBS INTERACTIVE BUSINESS SITES: ZDNET.DE | SILICON.DE
BEI SILICON.DE: Wie wird SAP wieder glücklich?
ANZEIGE
 
Hersteller: Research In Motion
Listenpreis: 360 Euro ohne Vertrag
Fazit:
Ein Smartphone, das man sich unbedingt anschauen sollte: Es ist formschön, klein und handlich, bietet eine Menge gute Funktionen sowie eine übersichtliche, intuitive Benutzeroberfläche. Leider unterstützt das Curve 8900 kein UMTS. Sonst wäre es nahezu perfekt.
Pro
  • faszinierendes Display
  • lange Akkulaufzeit
  • GPS und WLAN
  • verbesserter Trackball
Contra
  • kein UMTS
  • kleines Display
  • keine Navigationssoftware vorinstalliert
  • Tasten sind recht klein
SEHR GUT
8,0
von 10 Punkten
Ausstattung:
7 Punkte
Design:
9 Punkte
Leistung:
8 Punkte

Blackberry Curve 8900 im Test

Mike Sixt
|
18. November 2008
tags iconTags: handy, rim
Im Bereich E-Mail waren die Blackberrys schon immer gut. Mit der Curve-Reihe und speziell dem 8900 hat RIM auch die Funktionsvielfalt vieler Konkurrenten aufgeholt. Wo die wahren Stärken des neuen Blackberry liegen, zeigt der Test.

GPS, WLAN, MP3-Player und Foto-Funktion: Mittlerweile bieten auch die Blackberrys von Research In Motion diese Ausstattungsmerkmale. Ihre ersten Erfolge hatten die Geräte als Mail-Maschinen gefeiert - wegen der hervorragenden Push-E-Mail-Funktionalität und ihrer QWERTZ-Tastatur. Features, wie sie Mobiltelefone bieten, waren erst später hinzugekommen.

Das Blackberry Curve gibt es nun in der dritten Generation: Das 8900 bietet neben einer 3,2-Megapixel-Kamera auch einen GPS-Chip, WLAN und einen Musikplayer. T-Mobile hat das Smartphone exklusiv ins Programm aufgenommen und verkauft es mit Relax-200-Plus-Vertrag für 4,95 Euro. In diesem Tarif erhält der Nutzer für monatlich 39,95 Euro 200 Freiminuten und eine Wochenend-Flatrate zu T-Mobile sowie ins deutsche Festnetz. Kunden, die das Blackberry Curve 8900 bis zum 31. Dezember kaufen, bekommen ein halbes Jahr ohne Zusatzkosten die Option Webmail S und die Navigationslösung Navigate. Danach fallen für beide Dienste monatlich je 4,95 Euro an. Wem die Konditionen nicht passen, der kann das Curve 8900 ohne Vertragsbindung für 360 Euro kaufen.

Design

Das Modell 8900 ist das dritte der Reihe Blackberry Curve. Das erste Curve, das 8300, war vom Aufbau her dem neuen sehr ähnlich. Die zweite Generation (Curve 8310) blieb dem Design treu, nur durch GPS-Funktionalität ergänzt. Auch wenn sich Größe und Gewicht kaum geändert haben, so wirkt die jüngste Auflage doch viel eleganter und hochwertiger.

Für den guten ersten Eindruck sorgen die schwarze Tastatur und das oben schwarz glänzende Gehäuse. Unterstrichen wird der Eindruck von einem silberfarbenen Rahmen. Die Kanten des Gehäuses sind rund und sorgen dafür, dass das Smartphone gut in der Hand liegt. Mit 112 Gramm ist es auch nicht zu schwer.

Unterhalb des Displays liegen vier Tasten zum Annehmen und Beenden von Telefonaten sowie ein Zurück-Button und die Taste zum Aufrufen des Hauptmenüs. Dazwischen findet sich ein Trackball. Dass er verbessert wurde, merkt man sofort. Bewegt man den Ball mit dem Finger, spürt man ein leichtes Vibrieren. Das lässt auf eine gerippte Oberfläche unter dem Trackball schließen. Damit ist das Navigationswerkzeug eindeutig besser zu bedienen. Außerdem soll die Kugel so weniger verschmutzen. Das wurde nämlich bei früheren Blackberry-Modellen nach längerer Nutzung des Trackballs zum Problem.

Auf der rechten Seite finden sich ein proprietärer USB-Anschluss - leider kein Mini-USB -, der Auslöser für die Kamera, ein Wippschalter zu Lautstärkeregelung und ein Kopfhöreranschluss. Letzterer ist realisiert als 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse - sehr lobenswert. Noch besser wäre es gewesen, wenn RIM den Anschluss an der Oberseite des Curve untergebracht hätte. Da das Smartphone sehr breit ist, kann der Kopfhörerstecker an der Seite schnell stören.

Die linke Seite beherbergt nur die Taste für Sprachbefehle. Oben am Gerät gibt es zwei integrierte Druckfelder, die die Tastensperre aktivieren und den Klingelton auf stumm schalten. Sie sind schlecht gekennzeichnet, sodass man sie nicht auf den ersten Blick findet. Hinten am Gehäuse befinden sich die Kamera und der Blitz.

Fanden Sie diesen Produkttest nützlich?
19 von 33 Lesern fanden diesen Produkttest nützlich.

Ähnliche Produkte im Test

 

Testsieger in "Handys & Smartphones"

ANZEIGE

Trackbacks und Pingbacks

TrackbackTrackback-URL:

Link zum Artikel setzen bei

  • Digg
  • Del.icio.us
  • Webnews
 
ANZEIGE
Lesermeinungen in Mobile Business »

8. Februar 2010, 19:58 Uhr
NICHT GETESTET-stimmt! Nachtrag

480p Support gilt mit einem analogen Kabel. Laut iPhone OS Reference Library können » mehr...

zu iPad angetestet: Hat Steve Jobs diesmal zu viel versprochen?

8. Februar 2010, 11:22 Uhr
alternativen WLAN-Tools?

Bei einem solchen Teilsatzt wie: "alternativen WLAN-Tools genervt - vorbildlich" Frage » mehr...

zu Lenovo X100e für 500 Euro: 11,6-Zoll-Thinkpad im Test

Bildergalerien »
  • Nvidia Optimus: Durchbruch für Hybrid-Grafik im Notebook
  • Nvidia Optimus im Überblick
  • So sieht das iPad aus: Hardware, Software, Zubehör
Nvidia Optimus: Durchbruch für Hybrid-Grafik im Notebook
Bildflackern beim Wechsel, Fehlermeldungen von Anwendungen und das Umschalten von Hand - die eigentlich sinnvolle Hybrid-Grafik in Notebooks hat viele Schwächen. Nvidias Optimus-Technik kann sie beseitigen. ZDNet zeigt das Konzept in Bildern.
Themen im Mobile-Forum »
  • Tests
  • Artikel
  • Videos
  • Bilder

Top-Themen bei ZDNet

Nvidia Optimus: Durchbruch für Hybrid-Grafik im Notebook

Bildflackern beim Wechsel, Fehlermeldungen von Anwendungen und das Umschalten von Hand - die eigentlich... » mehr

BSI-Grundschutz: Lohnt sich die Umsetzung doch?

Die aufkeimende Kritik am IT-Gundschutz des BSI weisen Befürworter entschieden zurück. Das Zertifizierungsverfahren... » mehr

Frisch im Regal: neue Handy-Modelle im Februar

Den Höhepunkt der Februar-Modelle markiert Nokias Symbian-Handy X6 mit 16 GByte Speicher. Sony Ericsson... » mehr