Sandy Bridge und Thunderbolt: 13-Zoll-Macbook-Pro im Test

Hersteller: Apple
Listenpreis: 1449 Euro
Fazit:

Apples 13-Zoll-Macbook-Pro bietet auch in seiner neuesten Auflage ein solides, wertiges Gehäuse. Sandy Bridge sorgt in den meisten Benchmarks für einen deutlichen Leistungsschub. Durch den Wegfall der Nvidia-Grafik ist allerdings eine schwächere 3D-Performance zu beklagen. Die Vorteile der Thunderbolt-Schnittstelle werden sich erst in Zukunft zeigen, wenn entsprechende Peripherie verfügbar ist.

Pro
  • hohe CPU-Performance
  • lange Akkulaufzeit
  • komfortables Touchpad
Contra
  • spiegelndes Display
  • kein USB 3.0
  • schwächere 3D-Leistung als der Vorgänger
  • kein mattes Display zur Auswahl wie beim 15-Zoll-Modell
SEHR GUT
8,0
von 10 Punkten
Akkulaufzeit:
8 Punkte
Ausstattung:
8 Punkte
Design:
9 Punkte
Performance:
8 Punkte
Service und Support:
7 Punkte

Testbericht Apple Macbook Pro 13 Zoll (2011)

Mit der Umstellung auf Sandy Bridge entfällt bei der 13-Zoll-Variante des Macbook Pro die Nvidia-GPU. ZDNet hat getestet, ob das 1449 Euro teure Notebook mit 2,7 GHz schnellem Core i7 trotzdem auch bei der 3D-Leistung überzeugt.

Pünktlich zum 56. Geburtstag von CEO Steve Jobs hat Apple eine Neuauflage der Macbook-Pro-Reihe präsentiert. Äußerlich sehen die Geräte fast unverändert aus, ein Blick unter die Haube zeigt aber deutliche Weiterentwicklungen. ZDNet hat das 13-Zoll-Modell getestet.

Apples Macbook Pro sieht auch in der neuesten Version vertraut aus: Das Unibody-Chassis wird aus einem Stück Aluminium gefräst. Es ist stabil, verwindungssteif und fühlt sich wertig an. Auch wenn sich andere Notebooks nach wie vor daran messen lassen müssen, wäre eine Weiterentwicklung in Richtung flachere Bauform und niedrigeres Gewicht wünschenswert. Wie beim Vorgänger ist der DVD-Brenner als Slot-in-Lösung ausgeführt. Blu-ray gibt es nach wie vor nicht.

Auch das große Multitouch-Touchpad aus Glas ist erhalten geblieben. Wenn man sich erst einmal an die vielfältigen Möglichkeiten gewöhnt hat, will man es nicht mehr missen. Zu den besten Gesten gehört, durch das Wischen mit vier Fingern alle geöffneten Fenster auszublenden. Angeblich sind für die nächste Mac-OS-X-Version Lion weitere Gesten geplant. Sie kommt aber erst im Sommer. Mittlerweile findet man auch in einigen Windows-Laptops große Touchpads, die Multitouch-Gesten unterstützen. Die Implementierung kann sich aber nicht mit der von Apple messen.

Apples Macbook bietet eine Tastatur mit beleuchteten Tasten. Die Regulierung der Helligkeit übernimmt ein Sensor, der auch für das Display genutzt wird.

Die meisten Schnittstellen sind unverändert - mit einer nennenswerten Ausnahme: Wo bislang der Mini-Displayport war, sitzt jetzt ein Thunderbold-Port. Dabei handelt es sich um Intels bislang unter dem Namen Light Peak bekannte Übertragungstechnik, die USB, Firewire und Displayport ersetzen soll. Der Port erlaubt zwei Verbindungen, die jeweils 10 GBit/s in beide Richtungen übertragen. Er ist physikalisch kompatibel zum Mini-Displayport, was den Anschluss und Betrieb entsprechender Monitore ermöglicht. Das ist bislang auch die einzige Verwendung.

Bislang gibt es kaum Informationen, wann Thunderbolt-kompatible Peripherie auf den Markt kommen soll, was sie kosten wird und ob Apple die Technik in künftigen iOS-Geräten (iPhone, iPad) nutzt. Bislang sind die Vorteile eher theoretischer Natur.

Praktischen Nutzen hätte dagegen eine USB-3.0-Schnittstelle gebracht, da beispielsweise externe Festplatten schon heute zu niedrigen Preisen verfügbar sind. Darauf hat Apple aber verzichtet.

Der SD-Kartenslot unterstützt jetzt SDXC-Karten, das heißt auch Speicher mit mehr als 32 GByte sind ansprechbar. Einen Expresscard-Slot hat der 13-Zöller nicht. Dafür muss man zur 17-Zoll-Version greifen.


Apples Macbook-Pro-Modelle im Überblick

  Apple MacBook Pro, 13 Zoll Apple MacBook Pro, 13 Zoll Apple MacBook Pro, 15 Zoll Apple MacBook Pro, 15 Zoll Apple MacBook Pro, 17 Zoll
CPU Intel Core i5, 2,3 GHz, Dual Core Intel Core i7, 2,7 GHz, Dual Core Intel Core i7, 2,0 GHz, Quad Core Intel Core i7, 2,2 GHz, Quad Core Intel Core i7, 2,2 GHz, Quad Core
RAM 4 GByte; DDR3; 1333 MHz 4 GByte; DDR3; 1333 MHz 4 GByte; DDR3; 1333 MHz 4 GByte; DDR3; 1333 MHz 4 GByte; DDR3; 1333 MHz
Grafik Intel Graphics HD 3000 Intel Graphics HD 3000 Intel Graphics HD 3000; AMD Radeon HD 6490M mit 256 MByte DDR5; automatische Umschaltung Intel Graphics HD 3000; AMD Radeon HD 6750M mit 1 GByte GDDR5; automatische Umschaltung Intel Graphics HD 3000; AMD Radeon HD 6750M mit 1 GByte GDDR5; automatische Umschaltung
Festplatte 320 GByte; 5400 U./Min 500 GByte; 5400 U./Min 500 GByte; 5400 U./Min 750 GByte; 5400 U./Min 750 GByte; 5400 U./Min
optisches Laufwerk DVD-Brenner DVD-Brenner DVD-Brenner DVD-Brenner DVD-Brenner
Schnittstellen Gigabit-Ethernet; Thunderbolt; Firewire 800; USB 2.0 (2x); SDXC Gigabit-Ethernet; Thunderbolt; Firewire 800; USB 2.0 (2x); SDXC Gigabit-Ethernet; Thunderbolt; Firewire 800; USB 2.0 (2x); SDXC Gigabit-Ethernet; Thunderbolt; Firewire 800; USB 2.0 (2x); SDXC Gigabit-Ethernet; Thunderbolt; Firewire 800; USB 2.0 (3x); SDXC; Expresscard 34
Drahtlose Kommunikation 802.11a/b/g/n; Bluetooth 2.1 +EDR 802.11a/b/g/n; Bluetooth 2.1 +EDR 802.11a/b/g/n; Bluetooth 2.1 +EDR 802.11a/b/g/n; Bluetooth 2.1 +EDR 802.11a/b/g/n; Bluetooth 2.1 +EDR
Display 13,3 Zoll; 1280 x 800 Pixel; Glare 13,3 Zoll; 1280 x 800 Pixel; Glare 15,4 Zoll; 1440 x 900 Pixel; Glare 15,4 Zoll; 1440 x 900 Pixel; Glare 15,4 Zoll; 1920 x 1200 Pixel; Glare
Akkulaufzeit bis zu 7 Stunden bis zu 7 Stunden bis zu 7 Stunden bis zu 7 Stunden bis zu 7 Stunden
Abmessungen 32,5 x 22,7 x 2,41 cm 32,5 x 22,7 x 2,41 cm 36,4 x 24,9 x 2,41 cm 36,4 x 24,9 x 2,41 cm 39,3 x 26,7 x 2,50 cm
Gewicht 2,04 Kilo 2,04 Kilo 2,54 Kilo 2,54 Kilo 2,99 Kilo
Preis 1149 Euro 1449 Euro 1749 Euro 2149 Euro 2499 Euro

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