Sandy Bridge und Geforce 485: Power-Notebook im Test

Hersteller: Schenker
Listenpreis: 2987 Euro
Fazit:

Das 2987 Euro teure Schenker XMG P501 stellt mit Ausnahme der fehlenden SSD das derzeit technisch maximal machbare im 15-Zoll-Segment dar. Intels Core i7-2920XM und die Nvidia Geforce GTX 485M sind ein perfektes Doppel. Es gibt wohl keine Aufgabe, der das Notebook nicht gewachsen ist. Leider wird Hybrid-Grafik nicht unterstützt.

Pro
  • hohe Performance
  • USB 3.0
  • ordentliche Tastatur
  • wenig spiegelndes Display
Contra
  • Lautstärke
  • keine Optimus-Hybrid-Grafik
  • kein Expresscard-Slot
SEHR GUT
8,0
von 10 Punkten
Ausstattung:
8 Punkte
Ergonomie:
7 Punkte
Performance:
9 Punkte
Service und Support:
8 Punkte

Testbericht Schenker XMG P501

Als Betriebssystem kommt Windows 7 Home Premium in der 64-Bit-Version zum Einsatz. Die 16 GByte RAM können damit voll ausgenutzt werden. Anders als die großen OEMs installiert Schenker keine Demoanwendungen und Virenscanner vor, die das System verlangsamen. Man bekommt ein komplett sauberes OS. So soll es sein.

Fazit

Das Schenker XMG P501 kostet in der getesteten Konfiguration 2987 Euro. Dafür bekommt man mit Ausnahme der SSD das derzeit technisch maximal Machbare im 15-Zoll-Segment. Intels Core i7-2920XM und die Nvidia Geforce GTX 485M sind ein perfektes Doppel. Es gibt wohl keine Aufgabe, der das Notebook nicht gewachsen ist. Zielgruppe sind Nutzer, für die Leistung die wesentliche Rolle spielt, und nicht der Preis. Das im Vergleich zu Standard-Geräten höhere Geräuschniveau werden sie daher wohl in Kauf nehmen. Die Akkulaufzeit spielt bei einem Gerät dieser Art kaum eine Rolle.

Zu beachten ist, dass es sich beim Testgerät nur um eine Beispielkonfiguration handelt. Schenker bietet auf seiner Homepage die Möglichkeit, Geräte individuell zusammenzustellen. Eine Überlegung wäre es beispielsweise, anstatt der teuren Extreme-Edition-CPU die 2,3-GHz-Variante zu nehmen. Sie kostet 521 Euro weniger und dürfte in der Praxis nur geringfügige Abstriche bei der Performance nach sich ziehen. Auch der RAM lässt sich bedenkenlos auf 8 GByte abspecken. Das bringt allerdings nur 120 Euro. Wer auf Höchstleistung im 3D-Bereich Wert legt, sollte aber der Versuchung widerstehen, die GTX 485 gegen eine GTX 460M auszutauschen. Damit würde der Gerätepreis zwar um satte 451 Euro sinken, mit der fantastischen Leistung wäre es aber vorbei.

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