Zwar können die meisten Dienste von Offce 365 mit einer Reihe moderner Browser genutzt werden können, für die Admin-Tools, insbesondere für die von Exchange, benötigt man aber den Internet Explorer. Die Office-365-Variante von Sharpoint ist derzeit nicht kompatibel zu Windows Phone 7. Microsoft verspricht, dieses Problem zu lösen.
In den Foren zur Office-365-Beta tauchen noch zahlreiche Probleme auf. Microsoft-Mitarbeiter sind dort präsent, was der Beta eine gewisse Transparenz verleiht.
Fazit
Office 365 scheint sich zu einer durchdachten Cloud-Produktivitätslösung zu entwickeln. Die Administrationstools sorgen für einen einfachen Einstieg. Exchange und Sharepoint sind in den Unternehmenswelt bekannte und viel genutzte Tools. Einzig der Nutzen von Lync ist eingeschränkt, da man es aufgrund der fehlenden Festnetz-Integration nicht als Telefonanlage einsetzen kann. Derzeit fungiert das Tool als Päsenz-, Instant-Messaging- und Collaboration-Lösung für den unternehmensinternen Gebrauch.
Neben der getesteten Small-Business-Version für 6,25 Euro pro Monat bietet Microsoft auch eine Enterprise-Version an, die 10,71 Euro kostet. Sie bietet neben internetbasierter Unterstützung auch Telefon-Support sowie die Möglichkeit der Verbindung mit dem Active Directory eines Unternehmens. Wer zusätzlich noch die Desktop-Version von Office 2010 Professional Plus möchte, zahlt monatlich insgesamt 27,07 Euro.
Insgesamt wird deutlich, dass Office 365 auch in der Basisversion deutlich teurer ist als Google Apps for Business. Es kostet pro Jahr und Nutzer 40 Euro. Ein zukünftiger Test wird zeigen, welches Produkt die Nase vorne hat.
Wann Office 365 in den Regelbetrieb überführt wird, ist noch nicht ganz klar. Bislang nennt Microsoft kein konkreteres Datum als 2011.


Lesermeinungen zum Artikel
www.layer2.de/...
Ich kann mir keine Firma mit Hirn vorstellen sowas einzusetzen.
Für die meisten Arbeiten im Büro reicht ein LibreOffice allemal.
Ich sehe seit MS Office 97 keinen Vorteil bis 2010. Und bei Cloud schon gar nicht. Auch ein Terminal benötigt CPU, Speicher und eine lokale Festplatte. Ein fertiges Image für die Arbeitsplatz Installation reicht vollkommen.
Cloud bringt keine Vorteile.
Müssen mehrere auf diesselben Dokumente zugreifen dann geht das auch mit shared oder einen vernünftigen Dokumentenverwaltung.