MSI FX 600: Notebook mit Wireless-Display-Technik

Hersteller: MSI
Listenpreis: 799 Euro
Fazit:

Mit dem 799 Euro teuren FX 600 hat MSI einen soliden 15,6-Zöller mit gutem Preis-Leistungsverhältnis entwickelt. Core i5 und Nvidia Geforce GT 325 bringen ein hohes Performanceniveau. Ein Nachteil ist der nur 4400 mAh große Akku. Anwendern, die regelmäßig Filme oder Bilder vom Notebook auf einem TV ausgeben möchten, bekommen mit der Wireless-Display-Technik eine komfortable Lösung.

Pro
  • hohe Performance
  • Wireless-Display-Technik
  • Optimus-Technik sorgt für Ausgleich zwischen Akkulaufzeit und Performance
  • Gehäuse unempfindlich gegen Fingerabdrücke
Contra
  • kleine Enter-Taste
  • eher schwacher Akku
  • nur drei USB-Ports, davon einer in Kombination mit eSATA
  • spiegelndes Display schränkt Ergonomie ein
GUT
7,4
von 10 Punkten
Akkulaufzeit:
6 Punkte
Ausstattung:
8 Punkte
Ergonomie:
7 Punkte
Performance:
8 Punkte
Service und Support:
8 Punkte

Umfrage

Würden Sie ein Notebook mit Wireless-Display-Technik kaufen?

Themenseiten

Notebook, MSI

Testbericht MSI FX 600 (i5447W7P)

Als eines der wenigen Notebooks streamt das MSI FX 600 sein Monitorbild per WLAN an ein externes Display. ZDNet hat die Technik ausprobiert und getestet, was der 15,6-Zöller mit Core i5 450 und Nvidia Geforce GT 325 außerdem leistet.

Das Chassis der 15,6-Zöllers ist aus anthrazitfarbenem Kunststoff. Die Oberflächen erinnern entfernt an ein Korbgeflächt und sind erfreulicherweise nicht glänzend, sondern matt. Leider besteht der silberfarbene Zierrand nicht aus Metall, sondern ebenfalls aus Kunststoff. Insgesamt ist das MSI solide verarbeitet und stabil. Fingerabdrücke sind auf dem Gehäuse nicht zu sehen.

Auf der linken Seite sind zwei USB-Schnittstellen sowie der HDMI-Port zu finden, auf der rechten Seite ein Gigabit-Ethernet-Port, VGA und eine USB-/eSATA-Kombination. Wenn man eine eSATA-Festplatte angeschlossen hat, bleiben zwei USB-Ports. Firewire ist nicht integriert. Auch einen Expresscard-Slot sucht man vergebens. Auf der Vorderseite hat MSI einen SD-Slot integriert.

Das 15,6-Zoll-Display löst die für dies Geräteklasse üblichen 1366 mal 768 Pixel auf. Leider kommt es aufgrund der spiegelnden Beschichtung zu deutlich sichtbaren Reflexionen.

Die Chiclet-Tastatur mit Ziffernblock (kleine Abstände zwischen den Tasten) erfreut mit einem gut definieren Druckpunkt. Die nur eine Zeile flache Enter-Taste trübt den positiven Eindruck jedoch. Zudem könnte das Geräusch beim Tippen etwas satter sein. Insgesamt lässt es sich auf dem FX 600 komfortabel schreiben. Mit dem deutlich angerauten und ausreichend großen Multitouch-Mousepad lässt sich der Mauszeiger präzise steuern.

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
5 von 5 Lesern fanden diesen Artikel nützlich.

Videos

Rechenzentren: PUE-Wert von 1,2 dank eigenem Brunnen

Stromkosten sind für Betreiber von Rechenzentren eine immer größere Last. Besonders die zur Kühlung aufgewendete Energie fällt ins Gewicht. Die Münchener Firma IGN hat einen eleganten Ausweg gefunden. ZDNet stellt ...