Dieser Themenschwerpunkt bietet alle wichtigen Informationen rund um das Google-Betriebssystem für mobile Geräte.

Smartphone-Test: Acer Liquid E mit Android 2.1

Hersteller: Acer
Listenpreis: 399 Euro
Fazit:

Das Acer Liquid E ist gut ausgestattet, sieht nicht schlecht aus, ist vergleichsweise günstig und hat das tolle Android-Betriebssystem. Allerdings schmälert der Einsatz von viel Kunststoff den Qualitätseindruck.

Pro
  • unterstützt Multitouch
  • Android-Betriebssystem mit Market-Zugang
  • gute Ausstattung
  • flotter Prozessor
Contra
  • nicht überzeugender Qualitätseindruck
  • weder Foto-Licht noch LED-Blitz
  • breiter als die meisten Konkurrenten
GUT
7,4
von 10 Punkten
Akkulaufzeit:
7 Punkte
Ausstattung:
8 Punkte
Benutzerfreundlichkeit:
8 Punkte
Design:
6 Punkte
Leistung:
8 Punkte

Testbericht Acer Liquid E

Acers zweites Android-Smartphone Liquid E bietet einen 3,5 Zoll großen kapazitiven Touchscreen und eine 5-Megapixel-Kamera. Auch UMTS, WLAN und GPS fehlen beim 399 Euro teuren Mobiltelefon nicht. ZDNet hat getestet, ob das Liquid E sein Geld wert ist.

Mit dem Liquid E hat der Elektronikhersteller Acer den Nachfolger des im Dezember letzten Jahres vorgestellten Liquid herausgebracht. Genau genommen ist es ein Facelift: Es sieht ihm nämlich sehr ähnlich und auch bei der Ausstattung hat sich nicht viel getan. Die größte Neuerung stellt das Update auf Android 2.1 dar. Die Software ermöglicht beispielsweise den Zwei-Finger-Zoom auf dem großen Touchscreen und bietet fünf Homescreens. Das Smartphone kostet 399 Euro. Im Online-Handel ist das Liquid E für um die 300 Euro zu haben.

Design

In letzter Zeit haben diverse Android-Phones Begehrlichkeiten geweckt: Das HTC Legend mit seinem Alu-Gehäuse, dessen großer Bruder HTC Desire oder das frische Samsung Galaxy S mit seinem gestochen scharfen Super-AMOLED-Display. Das Liquid E kann in Sachen Design leider nicht mit diesen Geräten mithalten. Es sieht zwar nicht schlecht aus, auch dank seiner abgerundeten Ecken, aber der glänzende, weiße Kunststoff an den Seiten und auf der Rückseite wirkt nicht wertig genug. Noch dazu liegt das Acer nicht gut in der Hand, da es einfach ein Stück zu breit ist.

Acer hat einige der sonst bei Android-Geräten typischen Eingabemerkmale weggelassen, darunter den Trackball sowie explizite Telefon-Tasten zum Starten und Beenden von Anrufen. Die übrigen Tasten Home, Zurück, Suchen und Menü sind als angenehm empfindliche Soft-Touch-Buttons ausgeführt. Das ist optisch sicherlich attraktiver als ein mit mechanischen Tasten und Trackball überfülltes Smartphone, in der Praxis aber Geschmackssache - denn bei den berührungsempfindlichen Sensortasten führt man schnell mal versehentlich eine Aktion aus, die gar nicht geplant war. Darüber hinaus erschwert der fehlende Trackball die präzise Navigation beim Korrigieren von getippten Text oder zu Links auf Webseiten.

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
2 von 3 Lesern fanden diesen Artikel nützlich.

Videos

Rechenzentren: PUE-Wert von 1,2 dank eigenem Brunnen

Stromkosten sind für Betreiber von Rechenzentren eine immer größere Last. Besonders die zur Kühlung aufgewendete Energie fällt ins Gewicht. Die Münchener Firma IGN hat einen eleganten Ausweg gefunden. ZDNet stellt ...