Streitgespräch: Braucht die Verwaltung Open Source?

(http://www.zdnet.de/magazin/41536443/streitgespraech-braucht-die-verwaltung-open-source.htm)

von Peter von Bechen, 23. August 2010

Was Staat und öffentliche Verwaltung für IT ausgeben, geht alle Steuerzahler an. Der Bundesrechnungshof empfiehlt, den Einsatz von Open Source zumindest zu prüfen. ZDNet hat IBM und Microsoft nach ihrer Einschätzung gefragt.

In öffentlichen Einrichtungen gibt es schon lange kontrovers geführte Diskussionen darüber, ob man den "Marktstandard" - das heißt in der Regel Microsoft -, durch Open-Source-Lösungen ("Free/Libre Open Source Software", kurz FLOSS) ersetzen soll. Der Bundesrechnungshof hat staatliche Stellen vor einigen Jahren aufgefordert, bei der Aktualisierung der IT Wirtschaftlichkeitsberechnungen durchzuführen und dabei auch Open-Source-Lösungen einzubeziehen.

Manche Kommunen, Ministerien und Verwaltungen haben das mit unterschiedlichem Erfolg[1] getan und sind auf FLOSS umgestiegen. Andere zögern noch. Ein Bericht bei ZDNet zum derzeitigen Stand von Open Source in Kommunen[2] vor einigen Wochen hat gezeigt, dass das Thema zwar etwas aus dem Zentrum des öffentlichen interesses gerückt ist, im Hintergrund aber immer noch mit harten Bandagen um die lukrativen Kunden der öffentlichen Hand gekämpft wird.

Außerdem scheinen neben messbaren technischen und wirtschaftlichen Argumenten auch strategische oder politische Überlegungen eine Rolle zu spielen. ZDNet sprach daher mit IBM und Microsoft über die Situation. Auskunft gaben bei IBM Frank Förster, Manager IBM Linux Integration Center Böblingen, sowie Frank Heimes, Senior IT Architect, Linux Integration Center. Für Microsoft schildert Andreas Urban, Leiter Open Source Strategie, die Sicht der Dinge.

Zusammengefasst zeigen die Antworten, dass Open Source und proprietäre Software nicht unbedingt miteinander konkurrieren, sondern sich in den Anwendungen eher ergänzen. Microsoft setzt deshalb offensichtlich auf friedliche Koexistenz und nicht auf Konfrontation. "Open-Source-Software (OSS) koexistiert heutzutage mit proprietärer Software im Markt", so Urban. "Das heißt, Hersteller proprietärer Software bieten ihren Kunden Produkte und Services an, die auch Open Source-Komponenten beinhalten. Und umgekehrt bauen OSS-Hersteller ihre Lösungen auf proprietärer Software auf. Proprietäre und offene Software vermischen sich zunehmend auf dem Softwaremarkt."

Für IBM ist Open Source dagegen ganz klar Strategie. "Wir sehen das Thema Open Source neben Open Standards und Open Architecture als Teil einer größeren Vision, welche in der IT-Industrie als Open Computing bekannt ist", so Förster. "Open Computing beinhaltet diese drei Themen und hat gemeinschaftliche Zusammenarbeit, das heißt Community Collaboration und die von der Community getriebene Innovation, als zentralen Bestandteil. Open Computing hilft, die Gräben zwischen Technologien, Prozessen und Menschen zu überwinden."

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Zahlen zur Open-Source-Nutzung durch Unternehmen[3]

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Frank Förster, Manager IBM Linux Integration Center Böblingen (Bild: IBM).
Frank Förster, Manager IBM Linux Integration Center Böblingen (Bild: IBM).

Heimes bestätigt, dass der Trend zu Open Source IBM durchaus entgegen kommt. "Bei IBM beobachten wir diesen Markttrend bereits seit geraumer Zeit und begrüßen diese Richtung. Schließlich ist es in unser aller Interesse, dass mit Ressourcen, inklusive der IT-Budgets, effizient umgegangen wird."

Warum soll man also für Bereiche, in denen Open-Source-Projekte durchaus hervorragende Anwendungen hervorbringen, nicht auf diese zurückgreifen? Heimes denkt zum Beispiel im Betriebssystem-Umfeld an Linux oder an Office-Suite-Implementierungen - wo außerdem bekannt sei, dass Nnutzer nur einen Bruchteil der Funktionalität verwendeten.

Auch Heimes sieht, dass Offene und proprietäre Software sich immer mehr vermischen "Es zeichnet sich nicht nur ein Trend zu einer wachsenden Anzahl von Open-Source-Projekten ab, sondern vor allem auch hin zu hybrider Software, die sowohl aus Open Source als auch aus kommerziellen Komponenten besteht", so Heimes.

Den Begriff Marktstandard liest man immer wieder, wenn es um Diskussionen um die Einführung neuer Software in Öffentlichen Einrichtungen geht. Offensichtlich ist es eine Umschreibung für "Produkte des Anbieters mit dem größten Marktanteil." Deshalb ist eine saubere Definition für die weitere Diskussion hilfreich.

"Was ist ein Marktstandard", fragt Heimes und antwortet gleich mit einer Präzisierung: "Als IBM differenzieren wir an dieser Stelle und unterscheiden nach folgenden Standards: Erstens de facto, das heißt in der Realität, zum Beispiel Adobe PDF, Microsoft Office beziehungsweise das .doc-Format, zweitens. Community basierend, zum Beispiel IETF, W3C, OASIS, UDDI, JCP wie bei HTML und XML und drittens de jure, also rechtlich, zum Beispiel ISO, ANSI, DIN, BSI wie etwa ODF.

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Sechs Outlook-Alternativen im Vergleich[4]

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Förster ergänzt: "Wir als IBM sowie viele unserer Mitbewerber bewegen uns in allen drei Gebieten. Jedoch bevorzugen wir definitiv die Community- und De-Jure-Standards. Denn nur diese sogenannten 'Offenen Standards' sind aktiv von Organisationen und Gremien gewollt, und erfahren deshalb eine besonders große Unterstützung."

Auch für Urban gibt es unterschiedliche Kategorien von Standards: "Standards entwickeln sich über die Zeit und den Konsensgrad. Zumeist sind es anfangs Unternehmensstandards, die sich über die Zusammenarbeit von Unternehmen zu Industriestandards entwickeln. In Konsortien, wie beispielsweise der ECMA International, werden diese zu Konsortialstandards weiterentwickelt. Der letzte Schritt sind die formalen Standards, die von Organisationen wie ISO oder DIN verantwortet werden. Dort ist über die vorgegebenen Prozesse der höchste Grad an Konsens die Grundlage der Standards. In der IT-Industrie spielen Standards eine wichtige Rolle für die Sicherstellung der Interoperabilität. Marktstandards können in die unterschiedlichen Kategorien fallen."

Letztendlich ist für ihn offensichtlich das Standard, was den größten Marktanteil hat. "Generell kann man Marktstandards sicherlich als solche ansehen, die bereits verfügbar oder im Einsatz sind, im Gegensatz zu solchen Standards, die erst neu entwickelt werden müssten."

Horst Bräuner, CIO der Stadt Schwäbisch Hall, berichtet von seinen Erfahrungen mit Open Source.

Frank Heimes, Senior IT Architect, Linux Integration Center bei IBM (Bild: IBM).
Frank Heimes, Senior IT Architect, Linux Integration Center bei IBM (Bild: IBM).

In den Diskussionen um die Einführung von Open Source-Software hat man in der Vergangenheit immer wieder von angeblichen Nachteilen gehört. Gibt es vorteilhafte Aspekte von Open-Source-Lösungen? "Aber sicherlich", so Heimes. "Open Source kann eine Quelle von Innovationen sein - getrieben von einer teilweise sehr großen Gemeinschaft. Im Falle von Linux hat sich zum Beispiel im Laufe der Jahre ein Betriebssystem entwickelt, welches mittlerweile einen Wert von mehr als einer Milliarde Dollar erreicht hat[5] - und dies betrifft lediglich den Kernel und nicht einmal die gesamte GNU/Linux-Distribution.

"Die Zusammenarbeit kann also immense Ressourcen von verschiedenen IT-Firmen, Universitäten und einzelnen Personen umfassen", ergänzt Förster. Das Internet ermögliche eine verteilte Zusammenarbeit und frühes Benutzer-Feedback bei solchen Entwicklungen. Open-Source-Software könne auch ein guter Ansatz sein, aufkommende Offene Standards zu fördern. Dabei führten populäre Open-Source-Projekte, die sich einem bestimmten Standard widmen, möglicherweise schließlich zu Referenzimplementierungen Offener Standards.

Andreas Urban, Leiter Open Source Strategie bei Microsoft (Bild: Microsoft).
Andreas Urban, Leiter Open Source Strategie bei Microsoft (Bild: Microsoft).

"Kunden, und sicherlich auch die Community selbst, können durch Open Source ein großes Maß an Flexibilität, Auswahlmöglichkeiten, mehr Unabhängigkeit und verbesserte Sicherheit erreichen, sowie ein sogenanntes Vendor lock-in vermeiden. Sicherlich senken sich auch die Kosten, vor allem die Anschaffungskosten - aber das ist eben nur ein Aspekt von vielen. Letztlich können sich sogar neue und zusätzliche Geschäftsfelder und Möglichkeiten bieten."

Könnte ohne Microsoft ein großer Teil der Open-Source-Lösungen gar nicht laufen? "Allein auf der Microsoft-Plattform laufen heute über 350.000 Open-Source-Lösungen", so Urban. "Dies entspricht 82 Prozent der weltweit über OSS-Verwaltungsplattformen beziehbaren Open Source-Software. Microsoft selber hat eine Open-Source-Software-Lizenz, die weltweit zu den Top Zehn der meist verwendeten Open-Source-Lizenzen zählt. 23 der 25 weltweit meist verwendeten Open-Source-Lösungen laufen auf Windows."

Helmes ist davon allerdings nicht beeindruckt: "Dasselbe gilt doch zum Beispiel auch für Linux. Auf Opensource.org, der Web-Site der Open Source Initiative OSI, findet man alle wirklichen Open-Source-Lizenzen. Die sind nach bestimmten Kriterien von der OSI geprüft und gelistet[6]. Dort sind auch die populären Open-Source-Lizenzen-herausgehoben - allerdings sind demnach die Microsoft Open-Source-Lizenzen, weder die Microsoft Public License Ms-PL noch die Microsoft Reciprocal License Ms-RL, besonders populär."

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Zarafa: Open-Source-Alternative zu Exchange[7]

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Wirtschaftlichkeitsberechnungen, die Grundlage von IT-Entscheidungen auch im öffentlichen Bereich sein sollen, werden hier nicht immer in erforderlichem Maße durchgeführt. "Wirtschaftlichkeitsberechnungen sollten die Grundlage jeder Entscheidung zum Einsatz von Software jeglicher Art sein", so Heimes. "Es ist allerdings wichtig, dass dies eine holistische Betrachtung ist, welche nicht nur kurz-, sondern auch mittel- und langfristige Kosten beinhaltet. Denn ein Umstieg ist nicht immer einfach und führt nicht immer zu kurzfristigen Einsparungen."

Langfristig hingegen könnten aber große Einsparpotenziale, besonders im Bereich Commodity Software, möglich sein und verbesserte Flexibilität sowie Unabhängigkeit erreicht werden. Förster ergänzt: "Sicherlich sind die Anschaffungskosten sehr gering, aber eine gesamte TCO-Betrachtung ist dennoch sinnvoll. Allerdings kann man hier keine allgemeingültige Aussage machen, ob der Einsatz von Open Source in jedem Fall sinnvoll ist, vielmehr ist jeder Einsatz und jedes Projekt für sich zu betrachten."

Ähnlich argumentiert Urban: "IT-Beschaffungen basieren zumeist auf einer Gesamtkostenbetrachtung. Demnach werden Kosten für Software-Lizenzen nicht isoliert betrachtet, sondern der gesamte Aufwand für Implementierung, Schulung der Mitarbeiter oder mögliche Produktivitätsausfälle in die Berechnung miteinbezogen. Oft sind die Hauptkostentreiber in der Hardware und im Personal zu sehen. Die Gesamtkostenbetrachtung klärt über die ganzen Kosten auf, mit denen man rechnen muss, unabhängig von vermeintlicher Kostenfreiheit bei bestimmten Geschäftsmodellen." Bei einer umfassenden Wirtschaftlichkeitsbetrachtung seien aber auch qualitative und strategische Faktoren einzubeziehen.

Die politische Dimension

Hat die Diskussion um die Entscheidungen für oder gegen Open Source in Öffentlichen Einrichtungen nicht nur technische und wirtschaftliche, sondern auch eine politische Dimension? "Vermutlich ja", meint Heimes. Einige Kunden, vor allem im behördlichen Umfeld, die Open Source einsetzen, begründeten dies unter anderem auch damit, dass dadurch lokale IT-Anbieter und Dienstleister gefördert würden. Dies legt auch eine inzwischen drei Jahre altes EU-Papier[8] nahe. Außerdem sei das Thema Open Source sehr eng mit Offenen Standards verwandt. "Spätestens hier kommt die politische Dimension mit den De-Jure-Standards und den entsprechenden Organisationen ins Spiel."

Förster ergänzt: "Darüber hinaus unterliegen Organisationen, auch politische, oft Compliance-Zwängen, zum Beispiel bezüglich Prozessen oder auch Archivierung. Hier ist es offensichtlich, dass Offene Standards und somit auch darauf aufbauende Open Source sehr hilfreich sein kann."

Urban dagegen sieht bei Microsoft-Kunden keine politischen Hintergründe: "Die Kriterien unserer Kunden für Entscheidungen sind eigentlich immer rein technischer und wirtschaftlicher Natur."

Gibt es bestimmte Präferenzen? Bevorzugen konservative Politiker beispielsweise den Marktstandard, Grüne und Liberale Open Source? "Diese Frage sollte direkt an die genannten Gruppen und Organisationen adressiert werden", meinen Urban und Heimes in seltener Einmütigkeit. "Aber ich denke, dass die Popularität von Open Source überparteilich ist und sich nicht auf bestimmte Gruppen oder Organisationen beschränkt - das lässt zumindest die Presse der letzten Jahre zu diesem Thema erkennen", so Heimes.

Als konkretes Beispiel, bei dem Open-Source-Lösungen Vorteile gebracht haben nennt Heimes ODF. "Es hat sich gezeigt, dass dieser erste offene Standard zum Thema Office Formate, mit wenigen hundert Seiten an Spezifikation sich großer Beliebtheit erfreut. Im Gegensatz zu vergleichbaren Standards, die allerdings weniger offen sind und einige tausend Seiten Spezifikation umfassen, hat sich ODF als sehr agil gezeigt und kann eben nicht nur von Großunternehmen, sondern auch von kleinen und mittelständischen Unternehmen implementiert werden. Es hat sich so rund um ODF eine große Community, ein starkes und gesundes Ökosystem, sowie ein stetiger Fluss an Innovationen entwickelt."

Außerdem habe die Mozilla Foundation mit dem Firefox-Browser dazu beigetragen, dass wieder mehr Fokus auf Einhaltung der Web-Standards wie HTML, CSS, XML, XHTML gelegt werde und die Browserhersteller weniger eigene und nicht standardkonforme Erweiterungen verbreiten.

Dass öffentliche Verwaltungen, die auf Open Source umgestellt haben, irgendwann zum "Marktstandard" zurückkehren hält Heimes für unwahrscheinlich. "Für einen solchen Fall müssten besondere Gründe vorliegen. Open-Source-Projekte haben einen unterschiedlichen Reife-, Stabilitäts- und Akzeptanzgrad. Linux, Mozilla Firefox, Apache HTTP Server sowie Eclipse sind Beispiele für sehr erfolgreiche und auch stabile Projekte mit einem gesunden Ökosystem. Alle zeichnet aus, dass sich eine unabhängige Foundation, welche der Community vorsteht, um die Weiterentwicklung kümmert."

Microsoft-Mitarbeiter Urban weicht aus. Den Kunden komme es in erster Linie auf den Nutzen an: "Marktstandards sind unabhängig vom zu Grunde liegenden Entwicklungsmodell. Kunden werden auf die Software setzen, die den größten Anwendernutzen in Sachen Kosten, Interoperabilität, Verfügbarkeit, Sicherheit und Offenheit bietet."

Das wäre schön, darf aber bezweifelt werden. Die Experten sind sich ja noch nicht mal bei einem dieser Punkte einig, wie er korrekt zu messen ist. Von der Abwägung der einzelnen Aspekte gegeneinander ganz zu schweigen.

Letztendlich gilt daher auch heute noch, was eine EU-Studie zum Einsatz von Open Source[9] in der Verwaltung bereits 2001 festgestellt hat. Demnach kommt Open Source nicht wegen technischer Aspekte nicht zum Zuge, sondern unter anderem wegen des Gewichts der bestehenden, proprietären Infrastruktur und der Schwierigkeit, vertragliche Bindungen an Hersteller aufzulösen. Ebenfalls bedeutsam: Es ist für die Verantwortlichen wesentlich einfacher, Geld für Produkte und Lizenzen zu bekommen, als für Mitarbeiter. Das bremst Open Source aus. Und diese Einstellung zu ändern, kann noch eine Weile dauern.

URLs in diesem Artikel:
[1] = http://www.wi.hs-wismar.de/~laemmel/Lehre/WA/Artikel/schwaneberg-OSS.pdf
[2] = http://www.zdnet.de/it_business_technik_open_source_in_kommunen_tot_oder_vor_dem_durchbruch_story-11000009-41534565-1.htm
[3] = http://www.zdnet.de/galerie/39199264/zahlen-zur-open-source-nutzung-durch-unternehmen.htm#sid=41536443
[4] = http://www.zdnet.de/galerie/41001663/sechs-outlook-alternativen-im-vergleich.htm#sid=41536443
[5] = http://www.linux-foundation.org/weblogs/press/2008/10/21/linux-foundation-publishes-study-estimating-the-value-of-linux
[6] = http://opensource.org/proliferation-report
[7] = http://www.zdnet.de/galerie/41530628/zarafa-open-source-alternative-zu-exchange.htm#sid=41536443
[8] = http://www.flossimpact.eu/
[9] = http://www.osor.eu/idabc-studies/expert-docs/the-open-source-market-structure