Homeserver mit Profifeatures: QNAP TS-419P im Praxistest

Hersteller: QNAP
Listenpreis: 500 Euro
Fazit:

Das Storagesystem QNAP TS-419P überzeugt durch hohe Performance, seine zahlreichen Funktionen und vor allem durch seine Erweiterbarkeit mit zahlreichen Zusatzmodulen. Der schwache ARM-Prozessor lässt das System aber an Grenzen stoßen. Wer häufig CPU-intensive Erweiterungen nutzt, sollte lieber die Modelle TS-439 Pro oder TS-459 Pro nutzen. Sie besitzen einen Intel-Atom-Prozessor mit mehr Leistung. Da sie für den Einsatz in Unternehmen konzipiert sind, kosten sie entsprechend mehr.

Pro
  • voller Rootzugriff per SSH
  • SAN-Funktionalität per iSCSI
  • Media-Clients für iOS und Android
  • ausgezeichnete Unterstützung für Mac-Clients
  • Filezugriff mit WebDAV
  • Remote Backup
  • Offline Downloadfunktion mit HTTP, FTP, BitTorrent und eMule
Contra
  • kein USB 3.0
  • schwache CPU
  • hoher Preis
  • langsame Multimedia-Station
SEHR GUT
8,2
von 10 Punkten
Ausstattung:
8 Punkte
Benutzerfreundlichkeit:
8 Punkte
Installation:
9 Punkte
Performance:
7 Punkte
Preis-Leistung:
7 Punkte
Setup & Bedienung:
8 Punkte
Sicherheit:
8 Punkte
Software und Zubehör:
10 Punkte
Zukunftssicherheit:
9 Punkte

Lesermeinungen zum Artikel

 
von Mimkr
am 24. August 2010, 22:55 Uhr
Hm, iSCSI?
Nur falls jemand auf die verlockende Idee kommt das Teil als Esx-Storage einzusetzen: Wenn dieses Teil im iSiSCSI-Betrieb so (un)-zuverlässig ist wie die größeren Modelle wie z.b. TS839, dann kommt nicht wirklich Freude auf . Alle paar Tage das hängt das Target, ESX verliert seine Storages und wenn ganz dumm lauft sind die Filesysteme auf den VM-Disk hinüber.
 
von Jörn Arne Göttig
am 6. Oktober 2011, 00:53 Uhr
Fehler im Artikel
Der Artikel bezieht sich auf das TS-419P und spricht von einer einfachen erweiterbarkeit durch Pakete wie das Java JRE oder Tomcat. Diese Pakete stehen jedoch nur für x86 basierte QNAP NAS zur verfügung. Das TS-419P gehört jedoch nicht dazu, da es ARM basiert ist.

Videos

Rechenzentren: PUE-Wert von 1,2 dank eigenem Brunnen

Stromkosten sind für Betreiber von Rechenzentren eine immer größere Last. Besonders die zur Kühlung aufgewendete Energie fällt ins Gewicht. Die Münchener Firma IGN hat einen eleganten Ausweg gefunden. ZDNet stellt ...