Einige Anbieter halten die Zeit für gekommen, um langsam gewordene Rechner in Firmen mit Flash-Laufwerken für die nächsten Jahre fit zu machen. Der Performancegewinn ist unbestritten. ZDNet prüft, ob sich der Schritt auch finanziell lohnt.
Mit dem Ersatz der herkömmlichen Festplatte durch eine SSD lässt sich die Performance eines PCs erheblich verbessern. Das zeigen inzwischen einige Tests und Benchmark-Ergebnisse[1]. Demnach ist ein Leistungszuwachs von rund 60 Prozent zu erreichen. Besonders anschaulich ist die Verbesserung etwa beim Kopieren von großen Dateien[2] und dem Hochfahren des Systems[3]. Aber auch der Start von Anwendungen verläuft mit einer SSD spürbar schneller als mit einer herkömmlichen Festplatte. Zudem wird das Betriebssystem deutlich reaktionsschneller.
Dazu kommen noch Vorteile, die gerade bei mobilen Geräten für SSD sprechen: Sie sind nicht nur leichter und weniger anfällig für Erschütterungen als magnetische Festplatten, sondern benötigen auch deutlich weniger Strom[4] - was zu längeren Akkulaufzeiten führt.

"SSD-Speicher haben ein geringeres mechanisches Ausfallrisiko als elektromagnetische Festplatten", sagt Peter Böhret, Managing Direktor bei Kroll Ontrack (Bild: Kroll Ontrack).:
Das sind nicht nur Marketingaussagen der Hersteller, sondern in der Praxis erprobte Tatsachen. Das bestätigt auch Peter Böhret, Managing Direktor beim Datenrettungsspezialisten Kroll Ontrack[5]: "SSD-Speicher bieten ein höheres Maß an Sicherheit als elektromagnetische Festplatten. Eine SSD hat keine beweglichen Teile, die angetrieben werden müssen oder verschleißen können. Sind die Informationen einmal gesichert, kann der Datenträger auch auf den Boden fallen, ohne dass etwas passiert. Zudem verbrauchen SSD-Platten weniger Strom als Festplatten und erzeugen dadurch weniger Wärme. SSD-Speicher haben also ein geringeres mechanisches Ausfallrisiko.“
Die Marktforscher von Gartner gehen – auch aufgrund dieser Vorteile - davon aus, dass sich SSD bis 2014 in den gängigen Business-Notebooks durchsetzen wird: Bis dahin sollen über 430 Millionen dieser Geräte mit SSD ausgeliefert worden sein.
All diese Vorteile haben natürlich auch ihren Preis: Eine SSD mit einer Kapazität von 120 GByte kostet derzeit ungefähr zwischen 260 und 340 Euro. Einen genaueren Überblick gibt die Tabelle auf Seite zwei dieses Beitrags.
Zum allerbilligsten Angebot zu greifen, sollten sich vor allem Firmen zweimal überlegen, denn es gibt erhebliche Qualitätsunterschiede[6]. Die sind zum einen durch die Bauart bedingt. Bei SSDs gibt es SLC[7] (Single Level Cell) und MLC[8] (Multi Level Cell). SLC weist eine geringere Speicherdichte auf, da jede Speicherzelle nur ein Bit aufnimmt. MLCs legen dagegen in jeder Speicherzelle mehrere Bit ab.
SLC ist deutlich teurer als MLC, dafür erlaubt SLC aber auch zehnmal mehr Schreibvorgänge. Das ist nicht zu vernachlässigen. Die SSD-Anbieter werben berechtigterweise damit, dass ihre Produkte, da sie ohne mechanische Teile auskommen, wesentlich seltener ausfallen als magnetische Festplatten. Sie verschweigen aber in der Regel, dass sich auch SSDs abnutzen[9]: Durch Wear-leveling[10] und write combining[11] lässt die Leistungsfähigkeit von SSDs durch Gebrauch im Laufe der Zeit nach.
Der Controller trennt die Spreu vom Weizen
Die einzelnen Speicherzellen einer SSD lassen sich beliebig oft auslesen, aber nicht beliebig oft beschreiben. Je nach Qualität kann mit zwischen 100.000 und bis zu fünf Millionen Schreibvorgängen gerechnet werden. Das klingt viel, wird aber bei Schreib- und Lesevorgängen, die nicht durch Menschen, sondern durch Software angestoßen werden, schneller erreicht, als man denkt. Bei guten Flash-Laufwerken verteilt der Controller Schreibvorgänge daher möglichst gleichmäßig auf die Speicherzellen.
Es lohnt sich bei der Anschaffung also auch auf den Controller-Hersteller zu achten. In Tests am leistungsfähigsten erwiesen haben sich die Controller von Indilinx[12], Intel[13] und Samsung[14]. Diese beherrschen Native Command Queuing, verfügen meist über einen Cache von 64 bis 128 MByte und unterstützen das TRIM-Kommando von Windows 7, was eine gleichbleibend hohe Performance[15] der SSDs begünstigt. Aktuelle Modelle von Sandforce und Toshiba unterstützen dieses Feature genauso wie neuere Jmicron-Controller.
Trotzdem können viele kleine Schreibvorgänge SSDs in die Knie zwingen. Der Grund dafür ist ihre Block-Organisation. Jedes Mal, wenn sich in einem Block ein Byte ändert, wird der gesamte Block neu geschrieben. Die von den Herstellern angegebene Schreibgeschwindigkeit wird vor allem dann erreicht, wenn ganze Blöcke neu zu schreiben sind. Faustregel ist: Die Leistungsfähigkeit wird vom Anwender als umso schlechter empfunden, je weniger Daten die einzelnen Schreibvorgänge umfassen.
Aber nicht nur für die Performance und Langlebigkeit, auch für die Datensicherheit auf der SSD ist ein guter Controller wichtig. "Die Hauptursache für vermeintlichen Datenverlust sind unserer Erfahrung nach zumeist korrupte Controller", sagt Kroll-Ontrack-Manager Böhret. "Die Controller organisieren und überwachen die Speicherung auf den Speicherbausteinen. Kommt es zu Datenverlust durch einen korrupten Controller, müssen in der Regel die einzelnen Speicherbausteine direkt ausgelesen werden: Das heißt die Nutzdaten werden ohne Fehlerkorrektur mitsamt Steuerdaten sowie Datenduplikate ausgelesen."
Da auf einem SSD-Speicher zumeist mehrere Speicherbausteine verbaut sind, seien die Daten sehr komplex verteilt. "Aus Performancegründen werden die Daten nicht der Reihe nach auf die Speicherbausteine geschrieben, sondern frei und dynamisch verteilt. Diese Umstände machen eine Datenrettung im Ernstfall sehr aufwändig. Das gilt aber auch schon bei einem USB-Stick."
Preise ausgewählter Multi-Level-Cell-SSDs (Stand: August 2010) | |||
| Hersteller | Modell | ungefährer Preis in Euro | Kapazität |
|---|---|---|---|
| A-Data | AS592S-128G-C | zwischen 285 und 299 | 128 GByte |
| Buffalo | SHD-NSUM128G-EU | 310 | 128 GByte |
| Corsair | Performance Series P128 CMFSSD-128GBG2D | zwischen 280 und 320 | 128 GByte |
| Corsair | Extreme Series CMFSSD-128D1 | zwischen 370 und 380 | 128 GByte |
| G.Skill | Falcon FM-25S2S-128GBF1 | zwischen 300 und 315 | 128 GByte |
| G.Skill | FALCON II FM-25S2I-128GBF2 | zwischen 300 und 315 | 128 GByte |
| Intel | X25-M G2 Postville SSDSA2MH160G2C1 | zwischen 395 und 405 | 160 GByte |
| Kingston | SSDNow V SNV125-S2BD | zwischen 230 und 240 | 128 GByte |
| OCZ | Agility OCZSSD2-1AGT120G | 295 | 120 GByte |
| OCZ | Solid OCZSSD2-2SLD120G | zwischen 304 und 330 | 120 GByte |
| OCZ | Vertex OCZSSD2-1VTX120G | zwischen 295 und 330 | 120 GByte |
| Patriot Memory | PS128GS25SSDR | 260 | 128 GByte |
| Patriot Memory | Extreme Performance Koi KA128GS25SSDR | 370 | 128 GByte |
| Samsung | MMCRE28G5MXP | zwischen 270 und 320 | 128 GByte |
| Samsung | MMCRE28G8MXP | zwischen 325 und 340 | 128 GByte |
| Super Talent | Master Drive SX SAM28GM25S | zwischen 285 und 315 | 128 GByte |
| Super Talent | UltraDrive DX FTM28DX25T | zwischen 340 und 360 | 128 GByte |
| Super Talent | Ultradrive GX FTM28GX25H | zwischen 290 und 300 | 128 GByte |
Obwohl die Preise für SSDs (hier am Beispiel von gängigen Modellen mit 120 bis 160 GByte) im ersten Halbjahr 2010 teilweise zwischen einem Drittel und einem Viertel gesunken sind, kosten sie immer noch fast das Acht- bis Zehnfache von herkömmlichen, magnetischen 2,5-Zoll-Festplatten.Marktforscher sind sich weitgehend einig, dass 2010 der Wendepunkt für SSDs wird. Dazu sollen mehrere Faktoren beitragen. Zum einen verliert - zumindest im Unternehmensumfeld - lokaler Speicherplatz an Bedeutung. Dazu tragen die Bemühungen der Firmen rund um Compliance[16] bei, wozu oft auf zentrale Datenhaltung und -verwaltung gedrängt wird. Aber auch das heraufziehende Cloud Computing[17] hat seinen Anteil, liegen doch auch in diesem Modell Daten immer weniger auf dem Endgerät.
Dadurch kommen PCs und Notebooks mit immer weniger lokaler Storage-Kapazität aus. Das ist gut für SSDs, denn solche mit 128 GByte sind durchaus schon bezahlbar. Die Kosten für Flash-Laufwerke mit dem doppelten oder dreifachen Speicherplatz liegen dagegen noch um ein vielfachesfaches höher: Während magnetische 3,5-Zoll-Festplatten mit einem Terabyte schon für unter 100 Euro erhältlich sind, kostet eine SSD mit derselben Kapazität, zum Beispiel das Modell Colossus von OCZ, noch über 2500 Euro.
Zweiter Punkt, der für SSDs spricht ist, dass heute - zumindest in den im normalen Büroumfeld genutzten Geräten - nicht mehr die CPU sondern die Festplatte der Flaschenhals ist. Denn während die Leistungsfähigkeit der Prozessoren kontinuierlich zugenommen hat, war dies bei der Geschwindigkeit, mit der auf gespeicherte Daten zugegriffen wird, nicht der Fall. Dazu hat auch der Trend zu größeren magnetischen Festplatten beigetragen. Das Ergebnis: Anwender haben, obwohl sie vor einem PC mit mehr als ausreichend dimensionierter CPU sitzen, das Gefühl, "der Rechner ist langsam" - und beschweren sich.
Früher hätte man ihnen in diesem Fall über kurz oder lang einen neuen Rechner gegeben. Das ist heute schwieriger, schieben doch viele Firmen den Ersatz ihrer Desktop-Rechner und Notebooks deutlich über den Abschreibungszeitraum hinaus. Dabei soll ihnen SSD helfen.
Kingston[18] verweist auf Zahlen von Gartner, wonach der Löwenanteil der vor vier Jahren weltweit rund 71 Millionen angeschafften Desktops und der etwa 50 Millionen 2007 gekauften Notebooks in diesem Jahr ersetzt, erneuert oder aufgerüstet werden müssen. Genau für diese Zielgruppe bietet der Hersteller die Upgrade-Kits Kingston SSD Now V und SSD Now V+[19] an. Der Hersteller rechnet in einer Broschüre vor, dass eine Firma mit 500 Notebooks damit bereits zu etwas unter drei Viertel der Kosten eines Neukaufs ihren Mitarbeitern leistungsfähigere Notebooks zur Verfügung stellen könnte.
Samsung führt ein weiteres Argument für SSDs ins Feld. Während die bisherigen Betriebssysteme von Microsoft nicht zwischen HDD und SSD unterschieden haben, ist Windows 7 dazu in der Lage. Es unterstützt den TRIM-Befehl[20]. Dieser sorgt auch beim Schreiben für eine gleichbleibende Performance der SSD[21], indem die zu beschreibende Fläche schon vorsorglich und nicht erst bei Bedarf freigemacht wird.
Aber nicht alle Anbieter von SSDs befürworten deren Einsatz zum Upgrade vorhandener PCs und Notebooks so vorbehaltlos wie Kingston und Samsung. Intel zum Beispiel wollte auf Anfrage von ZDNet zum Umstieg auf SSDs im Business-Umfeld keine generelle Empfehlung aussprechen. Zwar werde der Zugriff auf Daten und Anwendungen schneller, aber etwa bei CPU-intensiven Anwendungen sei eine Umstellung "eher nicht" die Lösung aller Probleme.
Außerdem legt der Prozessorlieferant Wert darauf, dass die neuen CPU-Generationen einige Funktionen mitbringen, die sich mit den vor drei oder vier Jahren verbauten Modellen nicht realisieren lassen. Als Beispiel nennt er TurboBoost[22] und die Intel vPro-Technologie[23]. Die damit erzielbaren Vorteile bei Leistung und die vereinfachte Desktop-Verwaltung für den Administrator seien ebenfalls in die Waagschale zu werfen.
Windows 7 verursacht keine Performance-Probleme
Rainer Klein, Director Distributed Infrastructure Services beim Dienstleister Atos Origin[24], hält in Firmen eine Aufrüstung der Hardware in der Regel ebenfalls nicht für notwendig – auch nicht im Zusammenhang mit einem Umstieg auf Windows 7. "Selbst bei unsere Kunden, die das letzte Mal vor drei oder vier Jahren neue PCs angeschafft haben, ist die Ausstattung ausreichend. Auch für das in Unternehmen fast ausschließlich zum Einsatz kommende 64-bit-Windows reichen CPUs mit drei bis vier GHz Gesamtprozessorleistung, zwei GByte RAM und eine 40 GByte große Festplatte aus. Diese Konfiguration war in Firmen auch schon damals üblich."
In Einzelfällen müsse zwar ein zusätzlicher Speicherriegel verbaut werden, aber im Allgemeinen tauscht der Dienstleister Rechner eher komplett aus, als sie aufzurüsten. "Wenn wir damit anfangen würden, bekämen wir durch die entstehende Heterogenität der Umgebungen mehr Probleme in der Verwaltung, als wir durch den Austausch einer Komponente vermeintlich lösen."
Kleins Erfahrung nach macht bei einem Windows-7-Umstieg weniger die Hardware als vielmehr die Software Probleme. Diese ließen sich aber oft durch Virtualisierung oder Application Streaming lösen. Und mit Desktop-Virtualisierung rücken die Performancewerte des lokalen Arbeitsgerätes noch weiter in den Hintergrund: "Bei einem Kunden, bei dem wir gerade 7000 Arbeitsplätze auf Windows 7 umstellen, liefern wir für 1500 davon Thin Clients aus. Aber das geht natürlich nur in Bereichen, in denen hoch standardisiert gearbeitet wird."
Performance ist nicht alles
Auch Toshiba[25] - sowohl Anbieter von SSDs als auch Notebooks – sieht das Thema differenziert: "Ein Systemleistungsschub durch einen minimalen Refresh der Konfiguration - zum Beispiel durch RAM- und Massenspeicher-Update - wird oft nicht den geänderten Anforderungen gerecht", sagt Toshiba-Mitarbeiter Gabriel Willigens. "Denn Anforderungen ändern sich im Bereich Mobilität, Gesamtleistung, Sicherheit sowie Verwaltbarkeit. Eine pauschale Handlungsempfehlung kann daher nicht ausgesprochen werden." Zu unterschiedlich seien die Anwendungsbereiche im Firmenumfeld, zu unterschiedlich auch die Entwicklungen der Firmen selbst.
Als Beispiel nennt Willigens Notebooks für Außendienstmitarbeiter, die heute bei der Mobilität keine Kompromisse mehr eingehen wollten. In der Vergangenheit habe mehr Mobilität einen Verzicht auf Leistung bedeutet. Inzwischen ließen sich auch mit Standard-Performance-CPUs im 13,3-Zoll-Formfaktor bis zu 13 Stunden Akkulaufzeit erreichen, etwa mit Toshibas Portégé R-700[26]. Das hat allerdings seinen Preis: Die neuen Modelle kosten zwischen 1349 und 2299 Euro.
Außerdem hätten sich die Erwartungen an mobile Geräte hinsichtlich Sicherheit und Verwaltbarkeit in den vergangenen zwei Jahren stark verändert. Toshiba sei darauf mit dem Konzept "EasyGuard[27]" eingegangen. Und auch Willigens weist auf verbesserten Management-Funktionen in Intels jüngeren Chipsatzgenerationen hin, die gerade für Firmen sinnvoll seien.
Bildergalerie
Alle Desktops unter Kontrolle: Client-Verwaltung mit Intel vPro[28]
» zur Bildergalerie ...[28]"Die Vielschichtigkeit der Anforderungen unserer Kunden im Bereich mobile Computing lässt uns zum Schluss kommen, dass nicht nur ein kleiner Leistungsteilbereich relevant ist, sondern im Hinblick auf Veränderungen der Hardware Gesamtsystemleistung, Mobilität, Sicherheit und Verwaltbarkeit beleuchtet werden müssen. Die finale Entscheidung für oder gegen ein Produkt fällt dann nach Abwägung aller Aspekte", so Toshiba-Manager Willigens.
Ähnlich äußert sich auch Rainer Klein vom Dienstleister Atos Origin, der derzeit zigtausende von Arbeitsplatzrechnern auf Windows 7 umstellt und im Zuge der Umstellung oft auch neue Hardware ausrollt. Er will gar nicht damit anfangen, in den rechnern Komponenten auszutauschen, um die mühsam erreichte Homogenität der Rechner-Landschaft nicht zu gefährden.
Die Vorteile der SSD - robust, sparsam im Stromverbrauch, leistungsfähiger - will keiner der Kritiker wegdiskutieren. Sie fallen aber in großen Firmen nur in bestimmten Einsatzbereichen ins Gewicht. Gegen die SSD spricht der immer noch hohe Preis. Bei einem "alten" Rechner wird durch den Austausch der HDD gegen eine SSD unbestritten der Zugriff auf Daten und Anwendungen schneller. Gerade in den Büroumgebungen der großen Firmen spielt das aber nicht die Hauptrolle, denn mit den bisherigen Antwortzeiten sind sie weitgehend zufrieden. Für sie sind eher umfassendere Verwaltungsfunktionen interessant, die zum Beispiel mit den neuen Prozessorgenerationen möglich sind. Oder der Ersatz von Desktops durch Notebooks, um neue Arbeitsabläufe zu unterstützen. Oder Desktop-Virtualsierung zusammen mit dem Ausrollen von Thin Clients.
In kleineren Betrieben sieht das ganz anders aus. Ihnen kann ebenso wie Privatanwendern ein SSD-Upgrade durchaus helfen[1], Investitionen in neue Rechner hinauszuschieben. Allerdings sollte auch bei ihnen der Sparsamkeit nicht zu weit getrieben werden: Aufgrund der erheblichen Qualitätsunterschiede bei den am Markt verfügbaren Produkten sollten sie sich vor einer Anschaffung umfassend informieren. Dreh- und Angelpunkt ist nach Aussagen von Experten der verbaute Controller.
Und über kurz oder lang wird sich das Thema sowieso erledigt haben: Sinken die Preise für SSDs weiterhin im selben Tempo, wie in der ersten Hälfte dieses Jahres, werden immer mehr Hersteller ihre Business-Notebooks von Haus aus mit der Flash-Technologie ausrüsten - anfangs vielleicht ergänzt um eigene Online-Speicherdienste oder solche, die in Kooperation angeboten werden, um günstige SSDs mit geringerer Kapazität einsetzen zu können.
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