Acer Travelmate 5740G: 3D-Künstler mit mattem Screen

Hersteller: Acer
Listenpreis: 830 Euro
Fazit:

Wer ein unauffälliges Notebook mit mattem Display sucht, sollte sich das Acer Travelmate 5740G-524G50N ansehen. Obwohl es in der Business-Serie angesiedelt ist, bietet es neben dem Core i5-520M eine flotte ATI Mobility Radeon HD 5650, die auch für Spiele ausreicht. Abstriche muss man bei der Tastatur und beim Sound machen. Der Preis von gut 800 Euro ist gerechtfertigt.

Pro
  • mattes Display
  • hohe Prozessor- und Grafikleistung
  • geringe Lautstärke
Contra
  • wenig Anschlüsse
  • mittelmäßige Akkulaufzeit
  • leicht schwammige Tasten
  • starke Abwärme unter Belastung
  • schlechter Klang der Lautsprecher
GUT
7,2
von 10 Punkten
Akkulaufzeit:
6 Punkte
Ausstattung:
7 Punkte
Ergonomie:
7 Punkte
Performance:
8 Punkte
Service und Support:
8 Punkte

Testbericht Acer Travelmate 5740G-524G50N

Das Travelmate 5740G gehört zur Business-Serie von Acer. Mit dem 2,4-GHz-Core-i5, ATI Mobility Radeon HD 5650 und mattem Display dürfte das gut 800 Euro teure Gerät aber auch für Privatkunden interessant sein.

Wer heute nach einem Notebook mit spiegelfreiem Display sucht, wird meistens nur noch bei Business-Geräten fündig. DOch oftmals bieten sie zwar eine schnelle CPU, die 3D-Grafikleistung lässt aber zu wünschen übrig. Der 15,6-Zöller Acer Travelmate 5740G vereint beides. ZDNet hat ihn getestet.

Die nüchternen, nicht lackierten Flächen des Travelmate strahlen Understatement aus. Sie ziehen weder Blicke noch Fingerabdrücke auf sich. Die Kunststoff-Materialien von Deckel und Handauflage haben aber eine angenehme Haptik.

Die Gelenke halten den schweren Deckel fest in seiner Position und erlauben einen ungewöhnlich weiten Öffnungswinkel von circa 165 Grad. Der Deckel erscheint nicht besonders verwindungssteif. Speziell der untere Bereich zwischen den Scharnieren gibt bei Druck deutlich nach.

Die Base Unit ist ausreichend stabil, an der Unterseite kann sie aber stellenweise eingedellt werden. Die Tastatur mit Ziffernblock liegt auf der gesamten Fläche sauber auf. Perfektionisten spüren jedoch ein leichtes Nachgeben in der Mitte. Das sorgt in Verbindung mit dem undeutlichen Druckpunkt für ein schwammiges Schreibgefühl. Zudem stören eingequetschte Pfeiltasten und das mangelhafte Feedback. Für Vielschreiber ist das Travelmate nicht die richtige Wahl.

Das Touchpad von Synaptics erhält mit der Treiberversion 7.2 Multitouch-Fähigkeiten, erkennt also Zwei-Finger-Gesten. Wie bisher kann man eine vertikale und eine horizontale Scrollbar benutzen, wobei letztere im Auslieferungszustand deaktiviert ist.

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