Günstiges Touchscreen-Handy: LG Pop GD510

Hersteller: LG
Listenpreis: 169 Euro
Fazit:

Das LG Pop GD510 ist nicht sonderlich gut ausgestattet. Dafür ist es aber klein, sieht hübsch aus, hat ein tolles Touchscreen-Display und kostet nicht viel. Das Fehlen von UMTS und WLAN stört aber.

Pro
  • gut reagierender Touchscreen
  • einfache Bedienung
  • praktische Homescreen-Widgets
Contra
  • weder UMTS noch WLAN
  • kein GPS
  • kein offenes Betriebssystem
MITTELMÄSSIG
6,8
von 10 Punkten
Akkulaufzeit:
7 Punkte
Ausstattung:
6 Punkte
Benutzerfreundlichkeit:
7 Punkte
Design:
7 Punkte
Leistung:
7 Punkte

Testbericht LG Pop GD510

Ein Touchscreen-Handy muss nicht immer teuer sein, das zumindest beweist LG mit dem Pop GD510. Das Mobiltelefon im Kreditkartenformat bietet zwar weder GPS, WLAN noch UMTS, kostet aber auch nur 169 Euro. ZDNet hat das Telefon getestet.

Laut LG soll das GD519 momentan das kleinste Touchscreen-Handy der Welt sein. Vielleicht gibt es doch irgendwo ein noch kleineres Gerät, aber im Vergleich zu HTC Hero, Nexus One oder iPhone 3G S ist das Pop wirklich winzig. Das gilt auch für den Preis: Ohne Vertrag ist das Handy bereits für 120 Euro zu haben.

Design

Das Pop ist nur etwa zwei Drittel so groß wie die deutlich teureren Touchscreen-Telefone aus dem Hause Apple oder HTC. Das Gehäuse besteht eigentlich nur aus Kunststoff, aber dank des silbernen Anstrichs wirkt es zumindest auf den ersten Blick deutlich hochwertiger.

Der drei Zoll große Touchscreen arbeitet mit der resistiven Technik, die auf Druck, nicht aber auf Berührung, reagiert. Doch das merkt man kaum: Er ist angenehm empfindlich. Die Anzeige selbst löst 240 mal 400 Pixel auf. Das ist ordentlich für diese Displaygröße. Dementsprechend scharf sehen Texte und Grafiken auch aus.

Wie beim iPhone gibt es auf der Oberseite nur eine einzige Taste. Sie erledigt gleich mehrere Aufgaben auf einmal und öffnet je nach aktiver Anwendung Menüs oder nimmt Anrufe entgegen - beziehungsweise beendet sie wieder. Ein Schein von rotem oder grünen Licht informiert den Nutzer darüber, welche Funktion die Taste gerade übernimmt. Das mag sich verwirrend anhören, funktioniert in der Praxis aber erstaunlich gut.

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