MySN QXG7 im Test: 6 Kerne, 3 SSDs und Power-Grafik

Listenpreis: 3821 Euro
Fazit:

Das Schenker QXG7 bietet dank 6-Core-CPU und SSDs im RAID-0-Verbund ein Performanceniveau, wie man es im Notebooksegment normalerweise nicht vorfindet. Leider macht es äußerlich wenig her. Zudem dürfte der Preis von 3821 Euro das Interesse bei vielen Anwendern schnell abkühlen.

Pro
  • überragende Performance
  • Image ohne Crapware
  • läuft auch unter extremer Belastung stabil
Contra
  • billig wirkendes Gehäuse
  • hoher Stromverbrauch
  • kein DirectX 11
  • nur 4 von 6 GByte Speicher nutzbar
  • spiegelndes Display
  • laut
GUT
7,3
von 10 Punkten
Design:
6 Punkte
Ergonomie:
6 Punkte
Performance:
9 Punkte
Service und Support:
8 Punkte

Testbericht Schenker mySN QXG7

Intels schnellste Desktop-CPU mit sechs Kernen und zwölf Threads, drei SSDs im RAID-0-Verbund sowie die Highend-Grafik Geforce GTX 285M sind die Zutaten des Schenker MySN QXG7. ZDNet hat getestet, was das Über-Notebook leistet.

Die Philosophie hinter dem Schenker MySN QXG7 ist schnell beschrieben: von allem nur das Beste. Der Leipziger Notebook-OEM verbaut mit dem 6-Kern-Chip Core i7-980X Intels schnellsten Prozessor - der aber eigentlich nur für Desktop-Rechner konzipiert ist. Mit von der Partie sind auch drei Intel-SSDs im RAID-0-Verbund und die schnellste Nvidia-Grafik. ZDNet hat getestet, was der 5,3 Kilo schwere Bolide leistet.

Vom außen ähnelt das Schenker aus wie eine Stereoanlage aus den 70ern. Abgesehen von den Abmessungen, die mit 39,7 mal 29,8 mal 6 Zentimetern übliche Notebook-Dimensionen sprengen, gibt es keine Hinweise auf das hochwertige und kostspielige Innenleben. Das mit einer Glanzschicht überzogene Gehäuse besth aus dunkelgrauem Kunststoff. Ein kleiner Lichtblick ist lediglich der Deckel, der einer Alu-Auflage hat. Insgesamt kann man in dieser Disziplin deutlich mehr erwarten. Das hat auch Schenker erkannt und will das Gerät im Juli mit einem neuen Chassis ausstatten. Geplant sind auch eine Chiclet-Tastatur und ein Display mit LED-Backlight.

Die Tastatur mit Ziffernblock geht im Prinzip in Ordnung, biegt sich bei stärkerem Druck aber leicht durch. Das Touchpad hätte ruhig etwas größer ausfallen können – gerade angesichts der generösen Platzverhältnisse der Handballenauflage. Leider unterstützt es kein Multitouch, um beispielsweise Bilder und Websites schnell zu zoomen.

Auf der rechten Seite sind vier USB-Ports positioniert. Leider unterstützen sie nur den USB-2.0-Standard. Für ein so schnelles Gerät wäre USB 3.0 angebracht. Das bietet Schenker derzeit aber auch nicht gegen Aufpeis. eSATA und Firewire sind integriert. Erweiterungen können über den integrierten Expresscard-Slot 34/54 vorgenommen werden. An Bord sind WLAN nach 802.11b/g/n und Bluetooth 2.1. Die Ansteuerung externer Monitore erfolgt per HDMI oder DVI.

Der 17,1-Zoll-Screen im 16:10-Format löst 1920 mal 1200 Pixel auf. Er ist mit einer Spiegelbeschichtung versehen - deutlich sichtbare Reflektionen sind kaum zu vermeiden. Schade: Zwar können fast alle Komponenten des GXG7 auf der Website individuell konfiguriert werden, eine matte Anzeige, für die es sicherlich Interessenten gibt, steht aber nicht zur Auswahl. Im Rand des Bildschirms ist eine 2-Megapixel-Webcam integriert.

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