Sicheres Surfen und Schutz der Privatsphäre sind für viele Nutzer sehr wichtig. Mit nur wenigen Add-ons können Anwender den Browser gegen Schadcode absichern und ihre persönlichen Daten besser vor Gefahren schützen.
Die Anzahl der Gefahren im Internet ist groß. Abofallen, Phishing-Attacken und die Datensammelleidenschaft diverser Online-Dienste können für beträchtlichen Schaden sorgen. Mit ein paar Browser-Add-ons kann man den Schutz jedoch erhöhen.
Das kostenlose Plug-in Web of Trust (WOT) dient der Sicherheit im Internet. Auf Basis von Bewertungen der bei mywot.com[1] registrierten über vier Millionen Internet-Nutzer, die bereits über 22 Millionen Websites bewertet haben, warnt das Tool den Anwender vor dem Besuch einer als unseriös eingestuften Website. Das Add-on steht für Google Chrome, Firefox und Internet Explorer zur Verfügung
LastPass PasswordManager ist ein kostenloses Kennwortverwaltungstool, das Passwörter online abspeichert und für die Browser Apple Safari, Google Chrome, Microsoft Internet Explorer und Mozilla Firefox als Plug-in zur Verfügung steht. Das Tool integriert sich in die Browser ohne Probleme und arbeitet tadellos. Laut Hersteller funktioniert LastPass auch dann, wenn die Website nicht erreichbar ist. Allerdings lassen sich in diesem Fall keine weiteren Kennwörter für Websites hinzufügen. Der Hersteller hat nach eigenen Angaben keinen Zugriff auf die Passwörter. Wer der Sache nicht traut, sollte den Dienst nur eingeschränkt, etwa für Passwörter von Online-Foren, nutzen. Mit LastPass erhält man Zugriff auf seine Passwärter von nahezu jedem Computer aus. Der Dienst hat der Firma weltweit gute Kritiken eingebracht.
OptimizeGoogle basiert auf dem schon länger nicht mehr aktualisierten Tool CustomizeGoogle. Die Firefox-Erweiterung integriert in die Google-Suchmaschine weitere nützliche Features und entfernt lästige Werbung. Das Add-on zeigt Google-Suchwortvorschläge und deren Ergebnisanzahl an, Links zu weiteren Suchmaschinen werden hinzugefügt. Das Tool ermöglicht auch die Ausgabe der Suchanfrage auf einer einzigen Seite. Sämtliche Funktionen sind bequem ein- und ausschaltbar.
Eine der Hauptgefahren für Browser besteht im Ausführen von schädlichem JavaScript-Code. Da JavaScript von nahezu jeder Website genutzt wird, ist eine totale Abschaltung der Technik nicht sinnvoll. NoScript für Firefox schränkt die Nutzung von JavaScript-Code auf vom Anwender zuvor festgelegten Websites ein. Somit können nur als vertrauensvoll eingestufte Websites JavaScript-Code ausführen. Das kostenlose Firefox-Plug-in Web of Trust (WOT) dient der Sicherheit im Internet. Auf Basis von Bewertungen der bei mywot.com[1] registrierten über vier Millionen Internet-Nutzer, die bereits über 22 Millionen Websites bewertet haben, warnt das Tool den Anwender vor dem Besuch einer als unserös eingestuften Website.
In der Symbolleiste richtet WOT ein kreisförmiges Icon ein, das je nach besuchter Website deren Vertrauenswürdigkeit in unterschiedlichen Farben anzeigt: Grün steht für vertrauensvoll und gelb mahnt zur Vorsicht. Sobald eine als gefährlich eingestufte Webseiten besucht wird, färbt sich das Logo Rot und WOT zeigt statt der Webseite eine Warnung an (siehe Screenshot).
Zudem warnt das Tool nicht nur beim direkten Ansurfen einer als potenziell gefährlich eingestuften Site, sondern markiert auch in der Ergebnisliste einer Suchanfrage die Websites nach der Ampelfarblehre.
WOT schützt ebenfalls Mail-Accounts bei Google Mail, Hotmail und Yahoo vor Phishing, Spam und anderen E-Mail-Betrügereien. Die Nutzung des nützlichen Tools ist kostenlos, erfordert aber einen Account bei mywot.com.
WOT ist ein Start-up-Unternehmen, in das unter anderem die Investmentfirma Open Ocean des MySQL Gründers Michael Widenius, die finnische Industry Investment Ltd. und eine Reihe privater Geldgeber investiert haben. Das Unternehmen befasst sich mit der Entwicklung und Bereitstellung von Software und Diensten für die WOT-Community und engagiert sich für mehr Sicherheit im Internet.
Fazit
WOT ist ein nützliches Tool, das auf Basis von Bewertungen der bei mywot.com[1] registrierten Nutzern vor gefährlichen Websites warnt. Die Einstufung einer Website aufgrund von Nutzerbewertungen hat allerdings Schwächen. So können harmlose Sites durch absichtliche schlechte Bewertungen diskreditiert werden.
Letztendlich überwiegt allerdings der positive Eindruck. Zudem wird eine als gefährlich eingestufte Site nicht gesperrt, sondern lediglich vor ihr gewarnt. Der Anwender kann also trotzdem noch entscheiden, ob er die Website besuchen möchte oder nicht. WOT bietet natürlich keinen hinterprozentigen Schutz vor gefährlichen Websites - schließlich erfolgt eine Einstufung erst aufgrund von Bewertungen der bei mywot.com registrierten Nutzer.
- Download WOT für Firefox[2]
- Download WOT für Chrome[3]
- Download WOT für Internet Explorer[4]
- Download WOT für Safari[5]
- Download WOT für Opera[6]

Wer die kostenpflichtige Premiumvariante ordert (1 Dollar pro Monat) erhält Zugriff auf Smarphoneversionen für Android, Blackberry, iPhone, Symbian und Windows Mobile, sowie eine Offline-Variante (LastPass Pocket) für die Betriebssysteme Windows, Mac OS X, Linux, Solaris, BSD und andere Unixe.
Laut Hersteller werden die Kennwörter lokal verschlüsselt (AES 256 Bit) und abgespeichert. Das ist wie bei allen anderen Passwortmanagern auch der Hauptvorteil gegenüber den in Browser integrierten Lösungen. Kennwörter, die Firefox und Internet Explorer abspeichern befinden sich unverschlüsselt auf der Festplatte.
Fazit
LastPass PasswordManager integriert sich in die Browser ohne Probleme und funktioniert tadellos. Laut Hersteller funktioniert LastPass auch dann, wenn die Website nicht erreichbar ist. Allerdings lassen sich in diesem Fall keine weiteren Kennwörter hinzufügen. LastPass hat nach eigenen Angaben keinen Zugriff auf die Passwörter. Wer der Sache nicht traut, sollte den Dienst nur eingeschränkt, etwa für Passwörter von Online-Foren, nutzen. Mit Lastpass erhält man Zugriff auf seine Passwärter von nahezu jedem Computer aus. Der Dienst hat der Firma weltweit gute Kritiken eingebracht.
Zum Download[7] OptimizeGoogle basiert auf dem schon länger nicht mehr aktualisierten Tool CustomizeGoogle. Die Firefox-Erweiterung integriert in die Google-Suchmaschine weitere nützliche Features und entfernt lästige Werbung. Die Erweiterung zeigt Google-Suchwortvorschläge und deren Ergebnisanzahl an, Links zu weiteren Suchmaschinen werden hinzugefügt. Zudem ermöglicht das Add-on die Ausgabe der Suchanfrage auf einer einzigen Seite. Sämtliche Funktionen sind bequem ein- und ausschaltbar.
Features von OptimizeGoogle:
- Suchergebnisse auf einer Seite anzeigen lassen
- Links zu Suchmaschinen von Yahoo, Bing, Lycos, Altavista und anderen auf der Ergebnisseite
- Bilder-Suchergebnisse verweisen direkt auf das Bild
- Hinweise auf bestehendes Urheberrecht in Google Print entfernen
- https-Protokoll in Google Mail nutzen
- Senden von Cookies an Google Analytics verhindern
- Verstecken des Spam-Counters in Google Mail
- Werbeeinblendungen entfernen
- Anzeigen eines Zählers bei Suchergebnissen
- Spam-verdächtige Webseiten filtern
- Abschaltung der Klick-Verfolgung
- Links der Google-Ergebnisse direkt in Lesezeichen-Manager ablegen
- Sichtbare URL-Vorschau für gesponserte Links
- Favicons zu den Suchergebnissen hinzufügen
Fazit
OptimizeGoogle ist eine kostenlose, sehr empfehlenswerte Erweiterung, die das Suchen im Internet beschleunigt, von Werbung befreit und bequemer macht. Zudem lassen sich mehrere Google-Dienste zum Ausspionieren der Benutzer-Aktivitäten ausschalten. Dadurch wird die Privatsphäre beim Surfen besser geschützt.
- Zum Download[8]

Fazit
Die kleine aber feine Erweiterung NoScript erscheint als Symbol in der Browserleiste. Sie ist dadurch einfach zu ereichen und zu bedienen. Standardmäßig ist das Add-On so eingestellt, dass auf Webseiten jegliche JavaScripts unterbunden werden. Erst mit der Zustimmung des Nutzers werden die Scripts zugelassen. So können entsprechende Sicherheitslücken erst gar nicht ausgenutzt werden. Derzeit steht NoScript nur für Firefox zur Verfügung. Eine Portierung für Google Chrome ist laut Ansicht des Entwicklers[9] derzeit noch nicht möglich.
- Zum Download[10]

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