Handy mit durchsichtigem Display: Sony Ericsson Xperia Pureness

Hersteller: Sony Ericsson
Listenpreis: 699 Euro
Fazit:

Das Sony Ericsson Xperia Pureness ist etwas für Käufer, die ein besonders ausgefallenes Handy mit wenigen Funktionen suchen. Der transparente Bildschirm sieht interessant aus, ist aber schwer zu lesen und bietet keinen Schutz der Privatsphäre.

Pro
  • schickes, einzigartiges Design
  • lange Akkulaufzeit
  • gute Gesprächsqualität
  • einfacher SIM-Karten-Wechsel
Contra
  • wenig Features
  • schlecht lesbares Display
  • nutzloser Webbrowser
  • keine Kamera
  • teuer
MITTELMÄSSIG
6,0
von 10 Punkten
Akkulaufzeit:
6 Punkte
Ausstattung:
6 Punkte
Benutzerfreundlichkeit:
6 Punkte
Design:
6 Punkte
Leistung:
6 Punkte

Testbericht Sony Ericsson Xperia Pureness

Das Xperia Pureness von Sony Ericsson bietet mit seiner durchsichtigen Anzeige ein besonderes Design-Highlight. Ganz im Gegensatz zur Ausstattung - hier orientiert sich das Telefon am Produktnamen und spart mit Features. ZDNet hat getestet, ob das nicht unbedingt günstige Handy sein Geld wert ist.

Beim Xperia Pureness hat Sony Ericsson auf jeglichen Ballast verzichtet und ein schickes und einfaches Handy gebaut, das mit einem durchsichtigen Display aufwartet. Zwar gibt es für den Preis des Pureness deutlich besser ausgestattete Geräte, wer aber ein Mobiltelefon möchte, das aus der Masse heraussticht, ist hier genau richtig. Das Modell wird seit Ende Januar in speziellen Läden angeboten und kostet 699 Euro.

Design

Der Bildschirm des Handys besitzt keine hintere Abdeckung, ist also durchsichtig und stellt keine Farben dar. Er ist 1,8 Zoll groß und aus Plexiglas, das das Benutzerinterface in Weiß anzeigt. Das sieht interessant aus und macht auch Eindruck - allerdings sollten Besitzer des Pureness keine Nachrichten mit privaten Informationen versenden oder erhalten. Schließlich kann aufgrund des durchsichtigen Bildschirms jeder in der Umgebung mitlesen.


Das Display des Xperia ist bei Tageslicht fast nicht lesbar.


Das durchsichtige Display des Xperia ist zwar eine stylische Neuerung, birgt aber neben der fehlenden Privatsphäre weitere Nachteile. Bei Tageslicht ist das durch LEDs rund um die Plexiglasscheibe beleuchtete Panel nur schlecht lesbar. Erst bei Dunkelheit - etwa abends in einem düsteren Club - erscheint der Inhalt klar.

Beim Tastenfeld haben sich die Designer ebenfalls etwas einfallen lassen. Es erscheint solange als glatte, schwarze Fläche, bis die LED-Hintergrundbeleuchtung bei einem Tastendruck die Beschriftungen auf die Knöpfe bringt. Dieses "Stealth"-Keyboard und der durchsichtige Screen verleihen dem Pureness einen eleganten Look. Allerdings machen der farblose und unscharfe Bildschirm die wenigen Features des Handys - etwa den Webbrowser - nahezu nutzlos. Eine Kamera fehlt dem Sony Ericsson ebenfalls.

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
2 von 2 Lesern fanden diesen Artikel nützlich.

Videos

Rechenzentren: PUE-Wert von 1,2 dank eigenem Brunnen

Stromkosten sind für Betreiber von Rechenzentren eine immer größere Last. Besonders die zur Kühlung aufgewendete Energie fällt ins Gewicht. Die Münchener Firma IGN hat einen eleganten Ausweg gefunden. ZDNet stellt ...