iPad angetestet: Hat Steve Jobs diesmal zu viel versprochen?

Hersteller: Apple
Listenpreis: 499 Dollar (Euro-Preis steht noch nicht fest)
Fazit:

Das iPad ist ganz praktisch, um auf der Couch im Internet zu surfen oder um zusammen Urlaubsfotos und -Videos anzusehen. Auch Gelegenheitsspieler könnten daran Gefallen finden. Ob viele bereit sind, dafür ein weiteres Gerät anzuschaffen, muss sich aber erst noch zeigen.

Pro
  • großer, kapazitiver Multitouch-Touchscreen
  • schickes Design
  • innovative eBook-Anwendung inklusive Shop
  • kompatibel zu den meisten App-Store-Anwendungen
Contra
  • nicht kompatibel zu iTunes LP
  • kein USB-Port
  • zu groß zum Herumtragen

Testbericht Apple iPad

Das iPad hat zwar viele pfiffige Detaillösungen, zeigt aber doch einige Schwächen. Ein kritischer Punkt ist der Preis: Im Vergleich zu einem echten Notebook wirkt das Gerät zwar relativ günstig, doch damit kann es schlicht nicht konkurrieren. Es mangelt an einem USB-Port, um beispielsweise einen Drucker anschließen zu können. Da gibt im Netbook-Bereich für weniger Geld mehr Arbeitsgerät. Wer alternativ auf einen iPod Touch blickt, bekommt einen ähnlichen Funktionsumfang mit kleinerem Display zum günstigeren Preis. Außerdem ist das iPad relativ groß. Es passt anders als ein Smartphone nicht als ständiger Begleiter in die Hosentasche. Somit bleibt es wohl meistens im heimischen Wohnzimmer.

Vorläufiges Fazit

Das iPad ist ganz praktisch, um auf der Couch im Internet zu surfen oder um zusammen Urlaubsfotos und -Videos anzusehen. Auch Gelegenheitsspieler könnten daran Gefallen finden. Ob viele bereit sind, dafür ein weiteres Gerät anzuschaffen, muss sich aber erst noch zeigen. Die meisten dieser Tätigkeiten lassen sich nämlich auch am Notebook durchführen, das in vielen Haushalten ohnehin vorhanden ist.

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
66 von 118 Lesern fanden diesen Artikel nützlich.

Videos

Rechenzentren: PUE-Wert von 1,2 dank eigenem Brunnen

Stromkosten sind für Betreiber von Rechenzentren eine immer größere Last. Besonders die zur Kühlung aufgewendete Energie fällt ins Gewicht. Die Münchener Firma IGN hat einen eleganten Ausweg gefunden. ZDNet stellt ...