Dell Vostro V13: flacher 13-Zöller im Aluminiumchassis

Hersteller: Dell
Listenpreis: 620 Euro
Fazit:

Das Dell Vostro V13 macht Spaß: Mit seiner flachen Bauform und dem schicken Alugehäuse hebt es sich wohltuend von vielen anderen Geräten dieser Preisklasse ab. Wer mehr Leistung benötigt, sollte die Dual-Core-Variante des V13 in Betracht ziehen. Nicht empfehlenswert ist das Gerät für Anwender, die möglichst lange abseits der Steckdose arbeiten möchten.

Pro
  • flach
  • gutes Design
  • mattes, nicht spiegelndes Display
  • kaum Crapware
  • geringer Stromverbrauch
Contra
  • nur durchschnittliche Akkulaufzeit
  • Akku fest verbaut, daher teurer Austausch
  • kein digitaler Display-Ausgang
GUT
7,4
von 10 Punkten
Akkulaufzeit:
6 Punkte
Ausstattung:
8 Punkte
Ergonomie:
9 Punkte
Performance:
7 Punkte
Service und Support:
7 Punkte

Testbericht Dell Vostro V13

Das Vostro V13 wiegt 1,6 Kilo und misst 33 mal 23 mal 1,65 bis 1,97 Zentimeter. Damit ist es einen halben Zentimeter flacher als viele andere Notebook mit ULV-CPUs, etwa das Acer Aspire Timeline 3810T.

Die flache Bauform begründet aber auch die Schwächen des V13 im Bereich Akku: Der Lithium-Polymer-Stromspeicher hat nur eine Kapazität von 2700 mAh. Außerdem ist er fest verbaut und kann damit nicht vom Besitzer selbst gewechselt werden. Für einen Vor-Ort-Austausch verlangt Dell inklusive Akku 166,60 Euro. Schönheit hat eben doch ihren Preis.

Beim Surfen per WLAN im Internet und mit heruntergedimmter Display-Hintergrundbeleuchtung hält das Gerät rund dreieinhalb Stunden abseits der Steckdose durch. Weniger leistungshungrige Anwendungen wie Textverarbeitung ermöglichen Laufzeiten bis zu fünf Stunden. Zum Vergleich: Das dickere Acer mit 5400-mAh-Stromspeicher schafft beim Surfen mehr als fünf Stunden.

Positiv fällt der geringe Stromverbrauch des Vostro auf: Im Idle-Mode verbraucht das Gerät nur 8 Watt. Unter Volllast sind es nicht mehr als 19. In diesen Regionen bewegen sich bislang nur Netbooks.

Wie bei Dell üblich kann das Vostro V13 im Online-Shop individuell konfiguriert werden. Die Wahl des für den Heimeinsatz völlig ausreichenden Windows 7 Home Premium spart beispielsweise 25 Euro. Der Hersteller bietet standardmäßig ein Jahr Garantie.

Fazit

Das Dell Vostro V13 macht Spaß: Mit seiner flachen Bauform und dem schicken Alugehäuse hebt es sich wohltuend von vielen anderen Geräten dieser Preisklasse ab. Wer mehr Leistung benötigt, sollte die Dual-Core-Variante des V13 in Betracht ziehen.

Nicht empfehlenswert ist das Gerät für Anwender, die möglichst lange abseits der Steckdose arbeiten möchten: Der Akku hat eine geringe Kapazität und kann nicht selbst getauscht werden.

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