Lithium-Ionen-Akkus sind einer der Wegbereiter des Mobile Computing: Ob iPod, Notebook oder Netbook – kaum ein Gerät kommt ohne die modernen Stromspeicher aus. Grund sind die im Vergleich zu Nickel-Cadmium-Akkus deutlich höhere Energiedichte sowie der nicht vorhandene Memory-Effekt.
Aber auch Lithium-Ionen-Akkus zeigen Verschleißerscheinungen: Auf der negativen Elektrode sitzt eine für Lithium-Ionen durchlässige Deckschicht. Ist sie beschädigt, wandert Lösungsmittel hindurch und zerstört die Graphit-Elektrode. Mit der Zeit können so beim Laden immer weniger Lithium-Ionen im Graphit gespeichert werden, wodurch die Kapazität des Akkus und die maximal mögliche Stromstärke abnehmen.
Dieser Prozess lässt sich nicht aufhalten, durch bestimmte Verhaltensweisen aber verlangsamen. Die zwei wichtigsten Faktoren sind die Temperatur und der Ladezustand. ZDNet hat die wichtigsten Tipps für den Umgang mit dem Akku zusammengestellt.

Lesermeinungen zum Artikel
Also habe ich den Laptop + Akku seit 5 Jahren ständig am Netz (auch im ausgeschalteten Zustand), und er hält noch immer 2 Stunden durch. Alle paar Wochen kommt die Ladeanzeige für ein paar Minuten. Das Thema ist wohl eher eine Frage des geschickten Lademanagements. Der Aufwand für die intelligente Ladung/Ladungserhaltung des Akkus scheint bei den Herstellern doch recht unterschiedlich auszufallen.
Richtig ist aber, dass der ständige Dauerbetrieb mit gestecktem Ladegerät den Akku schädigt. Viele Kollegen hatten nach 2 Jahren noch nicht einmal mehr die Hälfte der Kapazität und bei einem diente der Akku gerade mal als "Lückenfüller" fürs Gehäuse, nach bereits etwaa mehr als 2 Jahren.
1-2x am Tag fast vollständig entleeren lassen und der Akku hält jahrelang gut durch.