Frisch im Regal: neue Handy-Modelle im Dezember

(http://www.zdnet.de/magazin/41523917/frisch-im-regal-neue-handy-modelle-im-dezember.htm)

von Yvonne Göpfert, 4. Dezember 2009

Android ist auf dem Vormarsch: Motorola, LG und Samsung haben neue Mobiltelefone mit dem Google-Betriebssystem im Angebot. Nokia bringt das lang erwartete Linux-Smartphone N900. Und von Vodafone kommt ein Swarovski-Handy.

Das Smartphone-Highlight stellt im Dezember das Nokia N900 dar. Das neue Betriebssystem Maemo 5 ist damit erstmals auf einem Nokia-Handy zu finden. Es bietet vielfältige Einrichtungsmöglichkeiten und soll dem Konkurrenten Android in nichts nachstehen. Die Benutzeroberflächen beider Systeme erlauben das beliebige Anordnen von Programmen auf der Startseite. So ist ein schneller Zugriff auf alle Informationen gewährleistet.

Neue Android-Geräte kommen diesem Monat gleich von drei Herstellern: LG bringt das GW620, Motorola das Milestone und Samsung das Spica i5700. Samsung hat noch zwei weitere Handys in petto: Das Blue Earth S7550 ist ein umweltfreundliches Solar-Handy, das sich im Sonnenschein wieder auflädt. Und das Vodafone 360 Samsung M1 bietet eine Bedienoberfläche mit einem interessanten Adressbuch. Es holt sich Kontaktdaten aus sozialen Netzwerken wie Facebook und gleicht sie automatisch ab. Ferner bietet es Zugang zum Widgets-Markt von Vodafone. Der Netzbetreiber will analog zum App Store verschiedene Anwendungen kostenlos oder gegen Entgelt zum Download anbieten.



HTC und Research In Motion (RIM) bringen je ein Multimedia-Handy mit geschäftlichen Ambitionen auf den Markt. Der Blackberry Storm 2 lässt sich zum Videoschauen oder Musikhören ebenso gut nutzen wie für E-Mails. Dasselbe gilt auch für das Windows-Mobile-6.5-Gerät HTC HD2, das mit einem 4,7-Zoll-Display ausgestattet ist. ZDNet zeigt auf den folgenden Seiten diese und weitere Mobiltelefone, die ab Dezember 2009 verkauft werden, mit Foto und technischen Details.

Nokia N900

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Das N900 ist eine Weiterentwicklung der Internet-Tablet-Serie von Nokia und das erste Smartphone, das unter dem Linux-Derivat Maemo 5 läuft. Der Vorteil: Das neue Betriebssystem bringt keine Altlasten mit. Während Nokias Symbian-S60-Geräte mit einer unübersichtlichen Benutzeroberfläche und Menüstruktur kämpfen, wirkt das neue Betriebssystem gut untergliedert und übersichtlich.

Maemo teilt sich in drei Ebenen auf: Die Startebene bietet einen Panorama-Desktop mit Widgets, Programmverknüpfungen und Browser-Lesezeichen. Die zweite Funktionsebene, Dashboard genannt, listet alle laufenden Programme in Echtzeit auf. Auf der dritten Bedienebene liegt ein Programmstarter, über den alle Anwendungen erreichbar sind. Er ist mit dem Menü-Knopf bei Symbian vergleichbar.

Das multitaskingfähige Nokia N900 kommt mit einen 3,5-Zoll-Touchscreen und einer ausziehbaren Volltastatur. Es ist mit Helligkeits- und Beschleunigungssensoren ausgerüstet. Sie sollen für die optimale Beleuchtung auf dem Display und die korrekte Anzeige im Hoch- oder Querformat sorgen. Als Multimedia-Option gibt es einen Mediaplayer und eine 5-Megapixel-Kamera mit Carl-Zeiss-Objektiv und zweifachem LED-Blitz. Das Linux-Smartphone erlaubt Verbindungen via HSDPA, UPnP, TV-Out und Bluetooth.

Der Maemo-Browser, der auf Mozilla-Technik basiert, unterstützt Adobe Flash 9.4. Damit sollen Webseiten wie auf dem PC dargestellt werden. Die Datenübertragung erfolgt per WLAN oder HSDPA mit bis zu 10,2 MBit/s im Down- und bis zu 2 MBit/s im Upload. Zudem lässt sich das N900 als Datenmodem via USB nutzen. Für die Navigation stehen GPS und Ovi Maps 3.0 mit vorinstallierten Karten für Deutschland, Österreich und die Schweiz zur Verfügung. Die Datensynchronisation von Kontakten, Kalender und Notizen mit MS Outlook ist mit Bordmitteln möglich.

Beim Prozessor setzt Nokia auf den OMAP3430 mit 600 MHz von Texas Instruments. Er hat sich schon im Palm Pre bewährt. Der Programmspeicher teilt sich in 256 MByte RAM und 768 MByte virtuellen Speicher auf. Zudem bietet das Nokia N900 32 GByte zur Speicherung von Multimedia- und sonstigen Daten. Wem das nicht reicht, der kann zusätzlich Micro-SD-Karten mit einer Kapazität bis zu 16 GByte verwenden.

Technische Daten Nokia N900
Größe 11,0 x 6,0 x 1,9 cm
Gewicht 181 g
Display 3,5 Zoll; 800 x 480 Pixel Auflösung
Kamera 5 Megapixel
MP3-Player ja
Akku 1320 mAh
Akkulaufzeit GSM-Netz laut Herstellerangaben Sprechzeit: 9 Stunden; Standby-Zeit: k. A.
Frequenzbänder GSM-Netz Quad-Band: 850/900/1800/1900 MHz
UMTS ja
HSDPA ja, bis zu 10,2 MBit/s
HSUPA ja, bis zu 2 MBit/s
WLAN ja
GPS ja
Integrierter Speicher 32 GByte
Speichererweiterung Micro-SD-Karte bis 16 GByte
Preis 599 Euro ohne Vertrag (Stand 31. November 2009)
Anbieter alle Netzbetreiber
Nokia X3

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Das Nokia X3 wird nur in Verbindung mit dem Musikdienst Comes With Music angeboten. Über den Lieder-Service kann der Nutzer ein Jahr lang kostenlos beliebig viele Titel aus Nokias Musikshop herunterladen. Die MP3-Dateien sind allerdings kopiergeschützt und laufen nur auf einem Comes-With-Music-Handy sowie auf einem PC.

An der Seite des 2,2 Zoll großen Displays befinden sich Tasten zur Steuerung des MP3-Players. Im Offline-Modus soll das Handy bis zu 26 Stunden lang Musik abspielen. Das Nokia X3 verfügt über eine 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse sowie über das Bluetooth-Profil A2DP. Damit lassen sich handelsübliche kabelgebundene Kopfhörer ebenso anschließen wie drahtlose Bluetooth-Stereo-Headsets. Weiter bietet das Handy Stereo-Lautsprecher und ein UKW-Radio mit automatischer Sendererkennung (RDS).

Im X3 stecken eine 3,2-Megapixel-Kamera mit 4fachem Digitalzoom sowie 64 MByte Speicher. Dieser ist per Micro-SD-Karte um bis zu 16 GByte erweiterbar. Das Schiebehandy läuft unter der Bedienoberfläche S40. Auf WLAN, HSDPA und einen GPS-Empfänger muss der Nutzer verzichten.

Technische Daten Nokia X3
Größe 9,6 x 4,9 x 1,4 cm
Gewicht 103 g
Display 2,2 Zoll; 320 x 240 Pixel Auflösung
Kamera 3,2 Megapixel
MP3-Player ja
Akku 860 mAh
Akkulaufzeit GSM-Netz laut Herstellerangaben Sprechzeit: 7,5 Stunden; Standby-Zeit: knapp 16 Tage
Frequenzbänder GSM-Netz Quad-Band: 850/900/1800/1900 MHz
UMTS nein
HSDPA nein
HSUPA nein
WLAN nein
GPS nein
Integrierter Speicher 46 MByte
Speichererweiterung Micro-SD-Karte bis 16 GByte
Preis 149 Euro (Stand 2. Dezember 2009)
Anbieter alle Netzbetreiber
Motorola Milestone

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Lange hat man nichts von Motorola gehört. Nun soll das Milestone dem amerikanischen Handyhersteller zu altem Glanz verhelfen. Das Android-2.0-Smartphone kommt mit einem kapazitiven, 3,7 Zoll großen Touchscreen. Bei dieser Display-Technik reicht eine sanfte Berührung zum Bedienen - ähnlich wie beim iPhone.

Geschäftliche und private E-Mails fließen in einen übersichtlich organisierten Posteingang. Zum Schreiben von Nachrichten dient eine vierreihige QWERTZ-Tastatur. Für Fotoaufnahmen gibt es eine 5-Megapixel-Kamera mit Autofokus, Dual-LED-Blitz und Bildstabilisator. Die Musik läuft über handelsübliche Kopfhörer mit 3,5-Millimeter-Klinkenstecker.

Die Google-Suche durchforstet neben Webseiten auch alle Bereiche des Handys, zum Beispiel die Kontakte und Anwendungen. Ins Web gelangt der Nutzer über WLAN und HSDPA. Zoomen kann der Anwender, indem er zwei Finger spreizt oder zweimal auf das Display tippt. Zum Navigieren hat Motorola die Schritt-für-Schritt-Navigation Motonav als Testversion vorinstalliert.

Der interne Speicher von 512 MByte ist per Micro-SD-Karte um bis zu 32 GByte erweiterbar. Eine Speicherkarte mit 8 GByte liegt dem Gerät bei. Der Akku leistet 1400 mAh.

Technische Daten Motorola Milestone
Größe 11,6 x 6,0 x 1,4 cm
Gewicht 165 g
Display 3,7 Zoll; 480 x 854 Pixel Auflösung
Kamera 5 Megapixel
MP3-Player ja
Akku 1400 mAh
Akkulaufzeit GSM-Netz laut Herstellerangaben Sprechzeit: 6 Stunden; Standby-Zeit: 14,5 Tage
Frequenzbänder GSM-Netz Quad-Band: 850/900/1800/1900 MHz
UMTS ja
HSDPA ja; bis zu 10,2 MBit/s
HSUPA ja; bis zu 5,8 MBit/s
WLAN ja
GPS ja
Integrierter Speicher 512 MByte ROM; 256 MByte RAM
Speichererweiterung Micro-SD-Karte bis 32 GByte
Preis 499 Euro ohne Vertrag (Stand 30. November 2009)
Anbieter O2, Vodafone, The Phone House
LG GW620

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Das von LG angebotene Android-Smartphone GW620 soll vor allem beim Social Networking punkten. Dazu hat der Hersteller den SNS-Manager entwickelt. Er integriert verschiedene soziale Netzwerke auf einer Plattform und erleichtert das Verwalten mehrerer Konten. Zudem ist ein Echtzeit-Empfang von Updates möglich.

Das GW620 besitzt einen 3 Zoll großen Touchscreen und eine ausziehbare, fünfzeilige QWERTZ-Tastatur – bemerkenswert, denn die meisten Eingabehilfen haben nur drei oder vier Zeilen. Das Android-Smartphone bietet somit den Luxus einer eigene Reihe für Zahlen - ganz so, wie man es vom PC kennt. Ebenfalls schön: In der rechten unteren Ecke gibt es vier Pfeiltasten, die den Maus-Cursor bequem nach oben, unten, rechts oder links bewegen.

Im GW620 steckt eine 5-Megapixel-Kamera mit LED-Blitz. Videos zeichnet die Kamera mit einer bescheidenen Auflösung von 320 mal 240 Pixeln auf. Foto-, Video- und Musikdaten lassen sich auf dem 166 MByte großen internen Speicher oder auf einer Micro-SD-Karte ablegen. Ein MP3-Player sorgt neben einem UKW-Radio unterwegs für Unterhaltung. Musik kann der Nutzer über Stereo-Bluetooth-Kopfhörer via A2DP-Profil oder über Standard-Ohrhörer mit 3,5-Millimeter-Stecker hören. Zum Surfen im Internet gibt es WLAN oder HSDPA mit bis zu 7,2 MBit/s. Für die Ortung beziehungsweise Orientierung ist im GW620 ein GPS-Empfänger integriert.

Technische Daten LG GW620
Größe 10,9 x 5,4 x 1,6 cm
Gewicht 142 g
Display 3 Zoll; 320 x 480 Pixel Auflösung
Kamera 5 Megapixel
MP3-Player ja
Akku 1500 mAh
Akkulaufzeit GSM-Netz laut Herstellerangaben Sprechzeit: 10 Stunden; Standby-Zeit: 13 Tage
Frequenzbänder GSM-Netz Quad-Band: 850/900/1800/1900 MHz
UMTS ja
HSDPA ja; bis zu 7,2 MBit/s
HSUPA ja; bis zu 2 MBit/s
WLAN ja
GPS ja
Integrierter Speicher 166 MByte
Speichererweiterung Micro-SD-Karte
Preis 420 Euro ohne Vertrag (Stand 30. November 2009)
Anbieter Vodafone
Samsung Blue Earth S7550

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Das Samsung Blue Earth S7550 steckt in einem Gehäuse aus recycelten PCM-Kunststoff-Wasserflaschen. Die Displaybeleuchtung, die Dauer der Hintergrundbeleuchtung und die Bluetooth-Funktion können mit einem Klick auf "Eco Mode" umgeschaltet werden. Das soll den Akkuverbrauch drosseln. Auf der Rückseite des Handys gibt es ein Solarpanel. Damit lädt sich der Akku über die Sonne wieder auf. Samsung gibt an, dass eine Stunde Sonnenschein das Handy mit Energie für bis zu zehn Minuten Gesprächszeit versorgt.

Samsung hat sich zudem eine "Öko-Spielerei" für das Blue Earth einfallen lassen: Der Schrittzähler Eco Walk protokolliert zurückgelegte Wege und berechnet die im Vergleich zum Auto eingesparte CO2-Emission. Das umweltfreundliche Verhalten wird durch Baumsymbole veranschaulicht, die die Anzahl der geretteten Bäume widerspiegeln sollen.

Die technische Ausstattung geht weit über das hinaus, was die ersten Solar-Handys von Samsung und LG zu bieten hatten. Dem Nutzer stehen eine 3,2-Megapixel-Kamera mit Bildbearbeitung und Lächelmodus, ein Multimedia-Player für alle gängigen Formate sowie WLAN und HSDPA für eine schnelle Internetverbindung zur Verfügung. Mails, Kontakte und Notizen können via Exchange Active Sync mit Outlook abgeglichen werden. Neben einem UKW-Radio besitzt das Mobiltelefon einen GPS-Empfänger zur Standortbestimmung.

Die Bedienung erfolgt über einen 3 Zoll großen Touchscreen. Mit Samsungs Benutzeroberfläche TouchWiz hat der Nutzer über Widgets direkten Zugriff auf Anwendungen wie Kalender, Wetterinfos oder Browser. Mit dem Verkauf des Blue Earth unterstützt Samsung die Naturschutzorganisation World Wide Fund for Nature (WWF).

Technische Daten Samsung Blue Earth S7550
Größe 10,8 x 5,4 x 1,4 cm
Gewicht 120 g
Display 3 Zoll; 240 x 400 Pixel Auflösung
Kamera 3,2 Megapixel
MP3-Player ja
Akku 1080 mAh
Akkulaufzeit GSM-Netz laut Herstellerangaben Sprechzeit: 9,5 Stunden; Standby-Zeit: knapp 23 Tage
Frequenzbänder GSM-Netz Quad-Band: 850/900/1800/1900 MHz
UMTS ja
HSDPA ja; bis zu 3,6 MBit/s
HSUPA nein
WLAN ja
GPS nein
Integrierter Speicher 180 MByte
Speichererweiterung Micro-SD-Karte
Preis 399 Euro ohne Vertrag (Stand 30. November 2009)
Anbieter alle Anbieter
Samsung Galaxy Spica i5700

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Nach dem Samsung Galaxy i7500[1] bringen die Koreaner nun ein abgespecktes Android-Smartphone: das Samsung Galaxy Spica i5700. Während das i7500 ein 3,2 Zoll großes AMOLED-Display mitbringt, muss das i5700 mit einem Standard-LCD dieser Größe auskommen. Die Kamera-Auflösung hat Samsung von 5 Megapixel auf 3,2 Megapixel reduziert, ein LED-Blitz fehlt. Auch der interne Speicher ist dem Rotstift zum Opfer gefallen: Die 8 GByte des i7500 sucht man auf dem i5700 vergeblich, es bietet nur 180 MByte Speicherplatz. Wer mehr braucht, muss auf Micro-SD-Karten zurückgreifen.

Der Zugang zu Google Mail, Google-Suche, YouTube oder dem Android Market ist jedoch genauso prominent angelegt wie beim großen Bruder. Für einen Internetausflug stehen WLAN und HSDPA mit bis zu 3,6 MBit/s bereit. GPS ist ebenfalls vorinstalliert, die Ortung erfolgt über Google Maps. Das Spica wird mit Android 1.5 (Cupcake) ausgeliefert, kann aber später auf Version 2.0 (Eclair) aktualisiert werden.

Technische Daten Samsung Galaxy Spica i5700
Größe 10,8 x 5,4 x 1,4 cm
Gewicht 120 g
Display 3,2 Zoll; 320 x 480 Pixel Auflösung
Kamera 3,2 Megapixel
MP3-Player ja
Akku 1500 mAh
Akkulaufzeit GSM-Netz laut Herstellerangaben Sprechzeit: 12 Stunden; Standby-Zeit: 27 Tage
Frequenzbänder GSM-Netz Quad-Band: 850/900/1800/1900 MHz
UMTS ja
HSDPA ja; bis zu 3,6 MBit/s
HSUPA nein
WLAN ja
GPS ja
Integrierter Speicher 200 MByte
Speichererweiterung Micro-SD-Karte bis zu 32 GByte
Preis 399 Euro ohne Vertrag (Stand 30. November 2009)
Anbieter alle Anbieter
Vodafone 360 Samsung M1

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Das Touchscreen-Handy Vodafone 360 Samsung M1 ist ein einfacher ausgestattetes und günstigeres Pendant zum Samsung H1[2]. Es basiert auf dem Betriebssystem LiMo R2.0.1 der LiMo-Foundation. Samsung und Vodafone haben dafür die Nutzeroberfläche 360 entwickelt. Sie beinhaltet das übergreifende Adressbuch "People". Damit kann der Nutzer neben seinen Kontakten aus dem Handy-Adressbuch auch Daten aus Facebook, Windows Live oder Google Talk synchronisieren.

Weiter sind auf dem M1 im Rahmen von Vodafone 360 eine Applikation von StudiVZ und eine der Bildzeitung vorinstalliert. Weitere Anwendungen kann sich der Besitzer, ähnlich wie beim App Store, auf sein Handy herunterladen. Viele Applikationen sind kostenlos, kostenpflichtige Software wird über die Telefonrechnung von Vodafone abgerechnet.

Technisch ist das Vodafone 360 Samsung M1 etwas bescheidener ausgestattet als das Vodafone 360 Samsung H1. Webseiten werden via HSDPA mit bis zu 3,6 MBit/s geladen. Ein GPS-Chip ermöglicht das Navigieren mit dem Handy. Bei Fotoaufnahmen mit der integrierten 3-Megapixel-Kamera wird GPS zum Geotagging herangezogen. Der 1 GByte große interner Speicher bietet genug Platz für Musik, Videos und Fotos. Große Datensammlungen kann der Nutzer auf eine Micro-SD-Karte mit bis zu 16 GByte Speicher auslagern. Der Akku hat 1500 mAh Kapazität und zählt somit zu den derzeit leistungsstärksten, die in Handys verfügbar sind.

Technische Daten Vodafone 360 Samsung M1
Größe 11,2 x 5,5 x 1,3 cm
Gewicht 111 g
Display 3,2 Zoll; 240 x 400 Pixel Auflösung
Kamera 3,2 Megapixel
MP3-Player ja
Akku 1500 mAh
Akkulaufzeit GSM-Netz laut Herstellerangaben Sprechzeit: knapp 6 Stunden; Standby-Zeit: 21 Tage
Frequenzbänder GSM-Netz Quad-Band: 850/900/1800/1900 MHz
UMTS ja
HSDPA ja; bis zu 3,6 MBit/s
HSUPA nein
WLAN ja
GPS ja
Integrierter Speicher 1 GByte
Speichererweiterung Micro-SD-Karte bis 32 GByte
Preis 330 Euro ohne Vertrag (Stand 30. November 2009)
Anbieter Vodafone
Blackberry Storm 2

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Research In Motion (RIM) hat sich die Kritik am Blackberry Storm wohl zu Herzen genommen und bei der Entwicklung des Storm 2 berücksichtigt. Der neue Storm bietet wieder einen klickbaren Touchscreen, der nun jedoch elektronisch arbeitet. Damit soll weniger Kraftaufwand zum Tippen nötig sein als beim ersten Storm. Der Touchscreen unterstützt zudem Multitouch, so dass Umlaute über die Umschalttaste einfacher zu tippen sind. Eine mechanische QWERTZ-Tastatur fehlt dem Blackberry Storm 2. Im Querformat steht eine virtuelle QWERTZ-Tastatur zur Verfügung, im Hochformat erhält der Nutzer eine im Suretype-Layout. Hier liegen je zwei Buchstaben auf einer Taste.

Der Touchscreen misst wieder 3,25 Zoll in der Diagonalen. Neu ist der Näherungssensor, der eine Tastensperre aktiviert, wenn das Blackberry ans Ohr gehalten wird. Das verhindert das versehentliche Auslösen einer Funktion - beim ersten Storm war das ein Problem. Die Displayhelligkeit stellt sich anhand des Umgebungslichts automatisch ein. Ein Lagesensor richtet den Bildschirminhalt nach Hoch- und Querformat aus.

Nachgebessert hat RIM auch beim Speicher: Der interne Speicher wurde verdoppelt, so dass der Nutzer nun 2 GByte für Daten und Anwendungen erhält. Die vermisste WLAN-Unterstützung bietet das Blackberry Storm 2 nun ebenfalls – zusätzlich zu HSDPA und HSUPA.

Die Kamera liefert wieder eine Auflösung von 3,2 Megapixeln. Sie ist mit Autofokus, Fotolicht und Bildstabilisator ausgestattet. Der Mediaplayer versteht die üblichen Musik- und Videoformate. Der Ton wird entweder über ein kabelgebundenes Headset mit 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss oder drahtlos via Bluetooth und A2DP-Profil übertragen. Der Nutzer kann über die mitgelieferte Sync-Software übrigens auch iTunes-Songs auf sein Blackberry holen.

Technische Daten Blackberry Storm 2
Größe 11,2 x 6,2 x 1,4 cm
Gewicht 160 g
Display 3,3 Zoll; 360 x 480 Pixel Auflösung
Kamera 3,2 Megapixel
MP3-Player ja
Akku 1400 mAh
Akkulaufzeit GSM-Netz laut Herstellerangaben Sprechzeit: knapp 6 Stunden; Standby-Zeit: 12 Tage
Frequenzbänder GSM-Netz Quad-Band: 850/900/1800/1800 MHz
UMTS ja
HSDPA ja; bis zu 3,6 MBit/s
HSUPA ja; bis zu 1,4 MBit/s
WLAN ja
GPS ja
Integrierter Speicher 2 GByte
Speichererweiterung Micro-SD-Karte bis 32 GByte
Preis 550 Euro ohne Vertrag (Stand 30. November 2009)
Anbieter Vodafone
HTC HD2

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Das HD2 von HTC zählt zu den Display-Riesen. Der kapazitive Touchscreen hat eine beachtliche Bilddiagonale von 4,3 Zoll. Als Bedienoberfläche kommt HTC Sense zum Einsatz. Damit hat der Nutzer über das Adressbuch Zugriff auf sämtliche SMS-Nachrichten, E-Mails, Anrufe oder Social-Network-Infos einer Person.

Das HD2 verfügt über mehrere Sensoren: Ein Näherungssensor schaltet das Display beim Telefonieren automatisch ab. Ein Lichtsensor regelt die Displayhelligkeit. Ein Bewegungssensor sorgt dafür, dass das Mobiltelefon die Lautstärke des Klingeltons senkt, wenn es zum Annehmen eines Telefonats in die Hand genommen wird.

Für Foto- und Videoaufnahmen steht eine 5-Megapixel-Kamera mit Autofokus und Dual-LED-Blitz zur Verfügung. Ein Media-Player spielt Musikdateien und Videos in den gängigen Formaten ab. DivX-Dateien werden jedoch nicht unterstützt. Im Internet surft der Nutzer mit einem aktualisierten Internet Explorer. Er zeigt Nachrichtenseiten wahlweise in der mobilen Version oder als PC-Variante an.

HSDPA beschleunigt den Downstream auf bis zu 7,2 MBit/s, hochladen lassen sich Dateien dank HSUPA mit bis zu 2 MBit/s. Neben HSPA unterstützt das HD2 auch WLAN. Unterwegs kann man das Smartphone als Modem einsetzen. Mit an Bord sind außerdem zahlreiche Organizerfunktionen und Mobile-Office-Anwendungen zum Lesen und Bearbeiten von Dateien.

Für die Navigation ist ein GPS-Chip integriert. T-Mobile liefert die aktuellste Navigationssoftware von Navigon auf einer Speicherkarte gleich mit. Anwender können die Lösung mit Europakarten 30 Tage lang kostenlos testen. Wer das HD2 mit einem optional erhältlichen Car-Kit koppelt, aktiviert auf dem Smartphone eine andere Nutzeroberfläche. Sie ist speziell für die Navigation ausgelegt und lässt sich mit dem Finger gut bedienen.

Das HTC HD2 läuft unter Windows Mobile 6.5. Es ist mit einem 1-GHz-Prozessor von Qualcomm ausgestattet und arbeitet mit 512 MByte ROM sowie 448 MByte RAM. Der Lithium-Ionen-Akku des HTC HD2 verfügt über eine Kapazität von 1230 mAh.

Technische Daten HTC HD2
Größe 12,1 x 6,7 x 1,1 cm
Gewicht 157 g
Display 4,3 Zoll; 480 x 800 Pixel Auflösung
Kamera 5 Megapixel
MP3-Player ja
Akku 1230 mAh
Akkulaufzeit GSM-Netz laut Herstellerangaben Sprechzeit: 6 Stunden; Standby-Zeit: 20 Tage
Frequenzbänder GSM-Netz Quad-Band: 850/900/1800/1900 MHz
UMTS ja
HSDPA ja; bis zu 7,2 MBit/s
HSUPA ja; bis zu 2 MBit/s
WLAN ja
GPS ja
Integrierter Speicher 512 MByte ROM, 448 MByte RAM
Speichererweiterung Micro-SD-Karten bis 32 GByte
Preis 600 Euro ohne Vertrag (Stand 30. November 2009)
Anbieter T-Mobile, O2
Vodafone 533 Crystal

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Das Vodafone 533 Crystal sticht glänzend hervor. Das hat es jedoch weniger seiner technischen Ausstattung zu verdanken, sondern vielmehr den 126 Swarovski-Steinen, die die Handyoberfläche zieren.

Das Tri-Band-Handy verfügt über eine 1,3-Megapixel-Kamera und nimmt Videos mit 640 mal 480 Pixeln auf. Ferner sind ein MP3-Player und ein UKW-Radio integriert. Der interne Speicher ist maximal 8 MByte groß. Er lässt sich per Micro-SD-Karten erweitern.

Einen Kalender und eine Organizer-Funktion hat das Mobiltelefon ebenso wie einen E-Mail-Client für elektronische Post. Adressdaten können über Bluetooth oder per USB-Kabel mit dem PC synchronisiert werden. Zum Surfen im Internet ist das Vodafone 533 weniger geeignet. WLAN und HSDPA stehen nicht auf der Ausstattungsliste. Auch ein GPS-Empfänger für die Navigation fehlt.

Technische Daten Vodafone 533 Crystal
Größe 9,8 x 4,6 x 1,5 cm
Gewicht 95 g
Display 2 Zoll; 176 x 220 Pixel Auflösung
Kamera 1,3 Megapixel
MP3-Player ja
Akku 680 mAh
Akkulaufzeit GSM-Netz laut Herstellerangaben Sprechzeit: 4 Stunden; Standby-Zeit: 11 Tage
Frequenzbänder GSM-Netz Tri-Band: 900/1800/1900 MHz
UMTS nein
HSDPA nein
HSUPA nein
WLAN nein
GPS nein
Integrierter Speicher 8 MByte
Speichererweiterung Micro-SD-Karten bis 4 GByte
Preis 130 Euro ohne Vertrag (Stand 30. November 2009)
Anbieter Vodafone

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[2] = http://www.zdnet.de/mobiles_arbeiten_mit_handheld_pda_handy_smartphone_frisch_im_regal_neue_handy_modelle_im_november_story-20000103-41522329-8.htm