Android ist auf dem Vormarsch: Motorola, LG und Samsung haben neue Mobiltelefone mit dem Google-Betriebssystem im Angebot. Nokia bringt das lang erwartete Linux-Smartphone N900. Und von Vodafone kommt ein Swarovski-Handy.
Das Smartphone-Highlight stellt im Dezember das Nokia N900 dar. Das neue Betriebssystem Maemo 5 ist damit erstmals auf einem Nokia-Handy zu finden. Es bietet vielfältige Einrichtungsmöglichkeiten und soll dem Konkurrenten Android in nichts nachstehen. Die Benutzeroberflächen beider Systeme erlauben das beliebige Anordnen von Programmen auf der Startseite. So ist ein schneller Zugriff auf alle Informationen gewährleistet.
Neue Android-Geräte kommen diesem Monat gleich von drei Herstellern: LG bringt das GW620, Motorola das Milestone und Samsung das Spica i5700. Samsung hat noch zwei weitere Handys in petto: Das Blue Earth S7550 ist ein umweltfreundliches Solar-Handy, das sich im Sonnenschein wieder auflädt. Und das Vodafone 360 Samsung M1 bietet eine Bedienoberfläche mit einem interessanten Adressbuch. Es holt sich Kontaktdaten aus sozialen Netzwerken wie Facebook und gleicht sie automatisch ab. Ferner bietet es Zugang zum Widgets-Markt von Vodafone. Der Netzbetreiber will analog zum App Store verschiedene Anwendungen kostenlos oder gegen Entgelt zum Download anbieten.
HTC und Research In Motion (RIM) bringen je ein Multimedia-Handy mit geschäftlichen Ambitionen auf den Markt. Der Blackberry Storm 2 lässt sich zum Videoschauen oder Musikhören ebenso gut nutzen wie für E-Mails. Dasselbe gilt auch für das Windows-Mobile-6.5-Gerät HTC HD2, das mit einem 4,7-Zoll-Display ausgestattet ist. ZDNet zeigt auf den folgenden Seiten diese und weitere Mobiltelefone, die ab Dezember 2009 verkauft werden, mit Foto und technischen Details.
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Maemo teilt sich in drei Ebenen auf: Die Startebene bietet einen Panorama-Desktop mit Widgets, Programmverknüpfungen und Browser-Lesezeichen. Die zweite Funktionsebene, Dashboard genannt, listet alle laufenden Programme in Echtzeit auf. Auf der dritten Bedienebene liegt ein Programmstarter, über den alle Anwendungen erreichbar sind. Er ist mit dem Menü-Knopf bei Symbian vergleichbar.
Das multitaskingfähige Nokia N900 kommt mit einen 3,5-Zoll-Touchscreen und einer ausziehbaren Volltastatur. Es ist mit Helligkeits- und Beschleunigungssensoren ausgerüstet. Sie sollen für die optimale Beleuchtung auf dem Display und die korrekte Anzeige im Hoch- oder Querformat sorgen. Als Multimedia-Option gibt es einen Mediaplayer und eine 5-Megapixel-Kamera mit Carl-Zeiss-Objektiv und zweifachem LED-Blitz. Das Linux-Smartphone erlaubt Verbindungen via HSDPA, UPnP, TV-Out und Bluetooth.
Der Maemo-Browser, der auf Mozilla-Technik basiert, unterstützt Adobe Flash 9.4. Damit sollen Webseiten wie auf dem PC dargestellt werden. Die Datenübertragung erfolgt per WLAN oder HSDPA mit bis zu 10,2 MBit/s im Down- und bis zu 2 MBit/s im Upload. Zudem lässt sich das N900 als Datenmodem via USB nutzen. Für die Navigation stehen GPS und Ovi Maps 3.0 mit vorinstallierten Karten für Deutschland, Österreich und die Schweiz zur Verfügung. Die Datensynchronisation von Kontakten, Kalender und Notizen mit MS Outlook ist mit Bordmitteln möglich.
Beim Prozessor setzt Nokia auf den OMAP3430 mit 600 MHz von Texas Instruments. Er hat sich schon im Palm Pre bewährt. Der Programmspeicher teilt sich in 256 MByte RAM und 768 MByte virtuellen Speicher auf. Zudem bietet das Nokia N900 32 GByte zur Speicherung von Multimedia- und sonstigen Daten. Wem das nicht reicht, der kann zusätzlich Micro-SD-Karten mit einer Kapazität bis zu 16 GByte verwenden.
| Technische Daten | Nokia N900 |
|---|---|
| Größe | 11,0 x 6,0 x 1,9 cm |
| Gewicht | 181 g |
| Display | 3,5 Zoll; 800 x 480 Pixel Auflösung |
| Kamera | 5 Megapixel |
| MP3-Player | ja |
| Akku | 1320 mAh |
| Akkulaufzeit GSM-Netz laut Herstellerangaben | Sprechzeit: 9 Stunden; Standby-Zeit: k. A. |
| Frequenzbänder GSM-Netz | Quad-Band: 850/900/1800/1900 MHz |
| UMTS | ja |
| HSDPA | ja, bis zu 10,2 MBit/s |
| HSUPA | ja, bis zu 2 MBit/s |
| WLAN | ja |
| GPS | ja |
| Integrierter Speicher | 32 GByte |
| Speichererweiterung | Micro-SD-Karte bis 16 GByte |
| Preis | 599 Euro ohne Vertrag (Stand 31. November 2009) |
| Anbieter | alle Netzbetreiber |
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An der Seite des 2,2 Zoll großen Displays befinden sich Tasten zur Steuerung des MP3-Players. Im Offline-Modus soll das Handy bis zu 26 Stunden lang Musik abspielen. Das Nokia X3 verfügt über eine 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse sowie über das Bluetooth-Profil A2DP. Damit lassen sich handelsübliche kabelgebundene Kopfhörer ebenso anschließen wie drahtlose Bluetooth-Stereo-Headsets. Weiter bietet das Handy Stereo-Lautsprecher und ein UKW-Radio mit automatischer Sendererkennung (RDS).
Im X3 stecken eine 3,2-Megapixel-Kamera mit 4fachem Digitalzoom sowie 64 MByte Speicher. Dieser ist per Micro-SD-Karte um bis zu 16 GByte erweiterbar. Das Schiebehandy läuft unter der Bedienoberfläche S40. Auf WLAN, HSDPA und einen GPS-Empfänger muss der Nutzer verzichten.
| Technische Daten | Nokia X3 |
|---|---|
| Größe | 9,6 x 4,9 x 1,4 cm |
| Gewicht | 103 g |
| Display | 2,2 Zoll; 320 x 240 Pixel Auflösung |
| Kamera | 3,2 Megapixel |
| MP3-Player | ja |
| Akku | 860 mAh |
| Akkulaufzeit GSM-Netz laut Herstellerangaben | Sprechzeit: 7,5 Stunden; Standby-Zeit: knapp 16 Tage |
| Frequenzbänder GSM-Netz | Quad-Band: 850/900/1800/1900 MHz |
| UMTS | nein |
| HSDPA | nein |
| HSUPA | nein |
| WLAN | nein |
| GPS | nein |
| Integrierter Speicher | 46 MByte |
| Speichererweiterung | Micro-SD-Karte bis 16 GByte |
| Preis | 149 Euro (Stand 2. Dezember 2009) |
| Anbieter | alle Netzbetreiber |
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Geschäftliche und private E-Mails fließen in einen übersichtlich organisierten Posteingang. Zum Schreiben von Nachrichten dient eine vierreihige QWERTZ-Tastatur. Für Fotoaufnahmen gibt es eine 5-Megapixel-Kamera mit Autofokus, Dual-LED-Blitz und Bildstabilisator. Die Musik läuft über handelsübliche Kopfhörer mit 3,5-Millimeter-Klinkenstecker.
Die Google-Suche durchforstet neben Webseiten auch alle Bereiche des Handys, zum Beispiel die Kontakte und Anwendungen. Ins Web gelangt der Nutzer über WLAN und HSDPA. Zoomen kann der Anwender, indem er zwei Finger spreizt oder zweimal auf das Display tippt. Zum Navigieren hat Motorola die Schritt-für-Schritt-Navigation Motonav als Testversion vorinstalliert.
Der interne Speicher von 512 MByte ist per Micro-SD-Karte um bis zu 32 GByte erweiterbar. Eine Speicherkarte mit 8 GByte liegt dem Gerät bei. Der Akku leistet 1400 mAh.
| Technische Daten | Motorola Milestone |
|---|---|
| Größe | 11,6 x 6,0 x 1,4 cm |
| Gewicht | 165 g |
| Display | 3,7 Zoll; 480 x 854 Pixel Auflösung |
| Kamera | 5 Megapixel |
| MP3-Player | ja |
| Akku | 1400 mAh |
| Akkulaufzeit GSM-Netz laut Herstellerangaben | Sprechzeit: 6 Stunden; Standby-Zeit: 14,5 Tage |
| Frequenzbänder GSM-Netz | Quad-Band: 850/900/1800/1900 MHz |
| UMTS | ja |
| HSDPA | ja; bis zu 10,2 MBit/s |
| HSUPA | ja; bis zu 5,8 MBit/s |
| WLAN | ja |
| GPS | ja |
| Integrierter Speicher | 512 MByte ROM; 256 MByte RAM |
| Speichererweiterung | Micro-SD-Karte bis 32 GByte |
| Preis | 499 Euro ohne Vertrag (Stand 30. November 2009) |
| Anbieter | O2, Vodafone, The Phone House |
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Das GW620 besitzt einen 3 Zoll großen Touchscreen und eine ausziehbare, fünfzeilige QWERTZ-Tastatur – bemerkenswert, denn die meisten Eingabehilfen haben nur drei oder vier Zeilen. Das Android-Smartphone bietet somit den Luxus einer eigene Reihe für Zahlen - ganz so, wie man es vom PC kennt. Ebenfalls schön: In der rechten unteren Ecke gibt es vier Pfeiltasten, die den Maus-Cursor bequem nach oben, unten, rechts oder links bewegen.
Im GW620 steckt eine 5-Megapixel-Kamera mit LED-Blitz. Videos zeichnet die Kamera mit einer bescheidenen Auflösung von 320 mal 240 Pixeln auf. Foto-, Video- und Musikdaten lassen sich auf dem 166 MByte großen internen Speicher oder auf einer Micro-SD-Karte ablegen. Ein MP3-Player sorgt neben einem UKW-Radio unterwegs für Unterhaltung. Musik kann der Nutzer über Stereo-Bluetooth-Kopfhörer via A2DP-Profil oder über Standard-Ohrhörer mit 3,5-Millimeter-Stecker hören. Zum Surfen im Internet gibt es WLAN oder HSDPA mit bis zu 7,2 MBit/s. Für die Ortung beziehungsweise Orientierung ist im GW620 ein GPS-Empfänger integriert.
| Technische Daten | LG GW620 |
|---|---|
| Größe | 10,9 x 5,4 x 1,6 cm |
| Gewicht | 142 g |
| Display | 3 Zoll; 320 x 480 Pixel Auflösung |
| Kamera | 5 Megapixel |
| MP3-Player | ja |
| Akku | 1500 mAh |
| Akkulaufzeit GSM-Netz laut Herstellerangaben | Sprechzeit: 10 Stunden; Standby-Zeit: 13 Tage |
| Frequenzbänder GSM-Netz | Quad-Band: 850/900/1800/1900 MHz |
| UMTS | ja |
| HSDPA | ja; bis zu 7,2 MBit/s |
| HSUPA | ja; bis zu 2 MBit/s |
| WLAN | ja |
| GPS | ja |
| Integrierter Speicher | 166 MByte |
| Speichererweiterung | Micro-SD-Karte |
| Preis | 420 Euro ohne Vertrag (Stand 30. November 2009) |
| Anbieter | Vodafone |
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Samsung hat sich zudem eine "Öko-Spielerei" für das Blue Earth einfallen lassen: Der Schrittzähler Eco Walk protokolliert zurückgelegte Wege und berechnet die im Vergleich zum Auto eingesparte CO2-Emission. Das umweltfreundliche Verhalten wird durch Baumsymbole veranschaulicht, die die Anzahl der geretteten Bäume widerspiegeln sollen.
Die technische Ausstattung geht weit über das hinaus, was die ersten Solar-Handys von Samsung und LG zu bieten hatten. Dem Nutzer stehen eine 3,2-Megapixel-Kamera mit Bildbearbeitung und Lächelmodus, ein Multimedia-Player für alle gängigen Formate sowie WLAN und HSDPA für eine schnelle Internetverbindung zur Verfügung. Mails, Kontakte und Notizen können via Exchange Active Sync mit Outlook abgeglichen werden. Neben einem UKW-Radio besitzt das Mobiltelefon einen GPS-Empfänger zur Standortbestimmung.
Die Bedienung erfolgt über einen 3 Zoll großen Touchscreen. Mit Samsungs Benutzeroberfläche TouchWiz hat der Nutzer über Widgets direkten Zugriff auf Anwendungen wie Kalender, Wetterinfos oder Browser. Mit dem Verkauf des Blue Earth unterstützt Samsung die Naturschutzorganisation World Wide Fund for Nature (WWF).
| Technische Daten | Samsung Blue Earth S7550 |
|---|---|
| Größe | 10,8 x 5,4 x 1,4 cm |
| Gewicht | 120 g |
| Display | 3 Zoll; 240 x 400 Pixel Auflösung |
| Kamera | 3,2 Megapixel |
| MP3-Player | ja |
| Akku | 1080 mAh |
| Akkulaufzeit GSM-Netz laut Herstellerangaben | Sprechzeit: 9,5 Stunden; Standby-Zeit: knapp 23 Tage |
| Frequenzbänder GSM-Netz | Quad-Band: 850/900/1800/1900 MHz |
| UMTS | ja |
| HSDPA | ja; bis zu 3,6 MBit/s |
| HSUPA | nein |
| WLAN | ja |
| GPS | nein |
| Integrierter Speicher | 180 MByte |
| Speichererweiterung | Micro-SD-Karte |
| Preis | 399 Euro ohne Vertrag (Stand 30. November 2009) |
| Anbieter | alle Anbieter |
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Der Zugang zu Google Mail, Google-Suche, YouTube oder dem Android Market ist jedoch genauso prominent angelegt wie beim großen Bruder. Für einen Internetausflug stehen WLAN und HSDPA mit bis zu 3,6 MBit/s bereit. GPS ist ebenfalls vorinstalliert, die Ortung erfolgt über Google Maps. Das Spica wird mit Android 1.5 (Cupcake) ausgeliefert, kann aber später auf Version 2.0 (Eclair) aktualisiert werden.
| Technische Daten | Samsung Galaxy Spica i5700 |
|---|---|
| Größe | 10,8 x 5,4 x 1,4 cm |
| Gewicht | 120 g |
| Display | 3,2 Zoll; 320 x 480 Pixel Auflösung |
| Kamera | 3,2 Megapixel |
| MP3-Player | ja |
| Akku | 1500 mAh |
| Akkulaufzeit GSM-Netz laut Herstellerangaben | Sprechzeit: 12 Stunden; Standby-Zeit: 27 Tage |
| Frequenzbänder GSM-Netz | Quad-Band: 850/900/1800/1900 MHz |
| UMTS | ja |
| HSDPA | ja; bis zu 3,6 MBit/s |
| HSUPA | nein |
| WLAN | ja |
| GPS | ja |
| Integrierter Speicher | 200 MByte |
| Speichererweiterung | Micro-SD-Karte bis zu 32 GByte |
| Preis | 399 Euro ohne Vertrag (Stand 30. November 2009) |
| Anbieter | alle Anbieter |
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Weiter sind auf dem M1 im Rahmen von Vodafone 360 eine Applikation von StudiVZ und eine der Bildzeitung vorinstalliert. Weitere Anwendungen kann sich der Besitzer, ähnlich wie beim App Store, auf sein Handy herunterladen. Viele Applikationen sind kostenlos, kostenpflichtige Software wird über die Telefonrechnung von Vodafone abgerechnet.
Technisch ist das Vodafone 360 Samsung M1 etwas bescheidener ausgestattet als das Vodafone 360 Samsung H1. Webseiten werden via HSDPA mit bis zu 3,6 MBit/s geladen. Ein GPS-Chip ermöglicht das Navigieren mit dem Handy. Bei Fotoaufnahmen mit der integrierten 3-Megapixel-Kamera wird GPS zum Geotagging herangezogen. Der 1 GByte große interner Speicher bietet genug Platz für Musik, Videos und Fotos. Große Datensammlungen kann der Nutzer auf eine Micro-SD-Karte mit bis zu 16 GByte Speicher auslagern. Der Akku hat 1500 mAh Kapazität und zählt somit zu den derzeit leistungsstärksten, die in Handys verfügbar sind.
| Technische Daten | Vodafone 360 Samsung M1 |
|---|---|
| Größe | 11,2 x 5,5 x 1,3 cm |
| Gewicht | 111 g |
| Display | 3,2 Zoll; 240 x 400 Pixel Auflösung |
| Kamera | 3,2 Megapixel |
| MP3-Player | ja |
| Akku | 1500 mAh |
| Akkulaufzeit GSM-Netz laut Herstellerangaben | Sprechzeit: knapp 6 Stunden; Standby-Zeit: 21 Tage |
| Frequenzbänder GSM-Netz | Quad-Band: 850/900/1800/1900 MHz |
| UMTS | ja |
| HSDPA | ja; bis zu 3,6 MBit/s |
| HSUPA | nein |
| WLAN | ja |
| GPS | ja |
| Integrierter Speicher | 1 GByte |
| Speichererweiterung | Micro-SD-Karte bis 32 GByte |
| Preis | 330 Euro ohne Vertrag (Stand 30. November 2009) |
| Anbieter | Vodafone |
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Der Touchscreen misst wieder 3,25 Zoll in der Diagonalen. Neu ist der Näherungssensor, der eine Tastensperre aktiviert, wenn das Blackberry ans Ohr gehalten wird. Das verhindert das versehentliche Auslösen einer Funktion - beim ersten Storm war das ein Problem. Die Displayhelligkeit stellt sich anhand des Umgebungslichts automatisch ein. Ein Lagesensor richtet den Bildschirminhalt nach Hoch- und Querformat aus.
Nachgebessert hat RIM auch beim Speicher: Der interne Speicher wurde verdoppelt, so dass der Nutzer nun 2 GByte für Daten und Anwendungen erhält. Die vermisste WLAN-Unterstützung bietet das Blackberry Storm 2 nun ebenfalls – zusätzlich zu HSDPA und HSUPA.
Die Kamera liefert wieder eine Auflösung von 3,2 Megapixeln. Sie ist mit Autofokus, Fotolicht und Bildstabilisator ausgestattet. Der Mediaplayer versteht die üblichen Musik- und Videoformate. Der Ton wird entweder über ein kabelgebundenes Headset mit 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss oder drahtlos via Bluetooth und A2DP-Profil übertragen. Der Nutzer kann über die mitgelieferte Sync-Software übrigens auch iTunes-Songs auf sein Blackberry holen.
| Technische Daten | Blackberry Storm 2 |
|---|---|
| Größe | 11,2 x 6,2 x 1,4 cm |
| Gewicht | 160 g |
| Display | 3,3 Zoll; 360 x 480 Pixel Auflösung |
| Kamera | 3,2 Megapixel |
| MP3-Player | ja |
| Akku | 1400 mAh |
| Akkulaufzeit GSM-Netz laut Herstellerangaben | Sprechzeit: knapp 6 Stunden; Standby-Zeit: 12 Tage |
| Frequenzbänder GSM-Netz | Quad-Band: 850/900/1800/1800 MHz |
| UMTS | ja |
| HSDPA | ja; bis zu 3,6 MBit/s |
| HSUPA | ja; bis zu 1,4 MBit/s |
| WLAN | ja |
| GPS | ja |
| Integrierter Speicher | 2 GByte |
| Speichererweiterung | Micro-SD-Karte bis 32 GByte |
| Preis | 550 Euro ohne Vertrag (Stand 30. November 2009) |
| Anbieter | Vodafone |
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Das HD2 verfügt über mehrere Sensoren: Ein Näherungssensor schaltet das Display beim Telefonieren automatisch ab. Ein Lichtsensor regelt die Displayhelligkeit. Ein Bewegungssensor sorgt dafür, dass das Mobiltelefon die Lautstärke des Klingeltons senkt, wenn es zum Annehmen eines Telefonats in die Hand genommen wird.
Für Foto- und Videoaufnahmen steht eine 5-Megapixel-Kamera mit Autofokus und Dual-LED-Blitz zur Verfügung. Ein Media-Player spielt Musikdateien und Videos in den gängigen Formaten ab. DivX-Dateien werden jedoch nicht unterstützt. Im Internet surft der Nutzer mit einem aktualisierten Internet Explorer. Er zeigt Nachrichtenseiten wahlweise in der mobilen Version oder als PC-Variante an.
HSDPA beschleunigt den Downstream auf bis zu 7,2 MBit/s, hochladen lassen sich Dateien dank HSUPA mit bis zu 2 MBit/s. Neben HSPA unterstützt das HD2 auch WLAN. Unterwegs kann man das Smartphone als Modem einsetzen. Mit an Bord sind außerdem zahlreiche Organizerfunktionen und Mobile-Office-Anwendungen zum Lesen und Bearbeiten von Dateien.
Für die Navigation ist ein GPS-Chip integriert. T-Mobile liefert die aktuellste Navigationssoftware von Navigon auf einer Speicherkarte gleich mit. Anwender können die Lösung mit Europakarten 30 Tage lang kostenlos testen. Wer das HD2 mit einem optional erhältlichen Car-Kit koppelt, aktiviert auf dem Smartphone eine andere Nutzeroberfläche. Sie ist speziell für die Navigation ausgelegt und lässt sich mit dem Finger gut bedienen.
Das HTC HD2 läuft unter Windows Mobile 6.5. Es ist mit einem 1-GHz-Prozessor von Qualcomm ausgestattet und arbeitet mit 512 MByte ROM sowie 448 MByte RAM. Der Lithium-Ionen-Akku des HTC HD2 verfügt über eine Kapazität von 1230 mAh.
| Technische Daten | HTC HD2 |
|---|---|
| Größe | 12,1 x 6,7 x 1,1 cm |
| Gewicht | 157 g |
| Display | 4,3 Zoll; 480 x 800 Pixel Auflösung |
| Kamera | 5 Megapixel |
| MP3-Player | ja |
| Akku | 1230 mAh |
| Akkulaufzeit GSM-Netz laut Herstellerangaben | Sprechzeit: 6 Stunden; Standby-Zeit: 20 Tage |
| Frequenzbänder GSM-Netz | Quad-Band: 850/900/1800/1900 MHz |
| UMTS | ja |
| HSDPA | ja; bis zu 7,2 MBit/s |
| HSUPA | ja; bis zu 2 MBit/s |
| WLAN | ja |
| GPS | ja |
| Integrierter Speicher | 512 MByte ROM, 448 MByte RAM |
| Speichererweiterung | Micro-SD-Karten bis 32 GByte |
| Preis | 600 Euro ohne Vertrag (Stand 30. November 2009) |
| Anbieter | T-Mobile, O2 |
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Das Tri-Band-Handy verfügt über eine 1,3-Megapixel-Kamera und nimmt Videos mit 640 mal 480 Pixeln auf. Ferner sind ein MP3-Player und ein UKW-Radio integriert. Der interne Speicher ist maximal 8 MByte groß. Er lässt sich per Micro-SD-Karten erweitern.
Einen Kalender und eine Organizer-Funktion hat das Mobiltelefon ebenso wie einen E-Mail-Client für elektronische Post. Adressdaten können über Bluetooth oder per USB-Kabel mit dem PC synchronisiert werden. Zum Surfen im Internet ist das Vodafone 533 weniger geeignet. WLAN und HSDPA stehen nicht auf der Ausstattungsliste. Auch ein GPS-Empfänger für die Navigation fehlt.
| Technische Daten | Vodafone 533 Crystal |
|---|---|
| Größe | 9,8 x 4,6 x 1,5 cm |
| Gewicht | 95 g |
| Display | 2 Zoll; 176 x 220 Pixel Auflösung |
| Kamera | 1,3 Megapixel |
| MP3-Player | ja |
| Akku | 680 mAh |
| Akkulaufzeit GSM-Netz laut Herstellerangaben | Sprechzeit: 4 Stunden; Standby-Zeit: 11 Tage |
| Frequenzbänder GSM-Netz | Tri-Band: 900/1800/1900 MHz |
| UMTS | nein |
| HSDPA | nein |
| HSUPA | nein |
| WLAN | nein |
| GPS | nein |
| Integrierter Speicher | 8 MByte |
| Speichererweiterung | Micro-SD-Karten bis 4 GByte |
| Preis | 130 Euro ohne Vertrag (Stand 30. November 2009) |
| Anbieter | Vodafone |
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