BlackBerry Storm 2: RIMs zweites Touchscreen-Handy im Test

Hersteller: RIM
Listenpreis: 550 Euro
Fazit:

Der BlackBerry Storm 2 ist weit besser gelungen als RIMs erstes Touchscreen-Smartphone. Das haptische Feedback des Bildschirms hilft denjenigen, denen berührungsempfindliche Displays nomalerweise zu fummelig sind. Allen Kommunikationsfähigkeiten zum Trotz eignet sich das Smartphone mit dem Onscreen-Keyboard dennoch nicht für wahre Vieltipper.

Pro
  • schnelles WLAN und UMTS
  • ausgezeichnetes Display
  • Push-E-Mail
  • große App-Auswahl
  • 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse
  • SurePress ermöglicht präzise Eingaben
Contra
  • virtuelle Tastatur kein vollwertiger Ersatz für mechanisches Keyboard
  • altmodisches Interface
  • vergleichsweise schlechter Browser
  • teure Anwendungen
  • schwer
SEHR GUT
8,2
von 10 Punkten
Akkulaufzeit:
8 Punkte
Ausstattung:
8 Punkte
Benutzerfreundlichkeit:
8 Punkte
Design:
8 Punkte
Leistung:
9 Punkte

Testbericht BlackBerry Storm 2 (9520)

In puncto Verbindungen lässt der BlackBerry Storm 2 keine Wünsche offen: WLAN nach 802.11 b/g, HSPA und Bluetooth sind an Bord. Zur Navigation stehen GPS sowie BlackBerry Maps zur Verfügung. Wer allerdings Google Maps gegenüber RIMs eignener Orientierungshilfe bevorzugt, muss manuell nachrüsten.

Während des Tests treten weder Abstürze noch endlose Wartezeiten auf. Hier macht der Storm 2, verglichen mit seinem Vorgänger, einen deutlichen Schritt nach vorne. Zwar muss sich der Nutzer nach dem Starten einer Anwendung hin und wieder ein paar Sekunden gedulden, doch die gelegentliche Verschnaufpause gönnt sich praktisch jedes aktuelle Smartphone.


BlackBerry Storm 2 und iPhone 3G im Vergleich: Das RIM-Smartphone ist ein ganzes Stück kleiner.

Mit dem Storm 2 gibt es keinerlei Probleme bei Anrufen. Die Gesprächspartner sind klar zu hören, die Lautstärke ist einfach anzupassen, und auch am anderen Ende der Leitung kommt alles laut und deutlich an.

Fazit

Mit dem Storm 2 packt RIM jede Menge BlackBerry-typische Features in ein handliches Touchscreen-Gerät. Allerdings kann das Interface nicht mit aktuellen Android-Handys oder dem iPhone mithalten. Da hilft auch das große, schicke Display nichts. Mit der mechanischen Tastatur hat der kanadische Konzern bei diesem Modell leider das wichtigste Merkmal seiner BlackBerrys über Bord geworfen. Wer nur gelegentlich ein paar kurze Mails oder SMS tippt, freut sich über die Surepress-Technologie, mobile Vielschreiber dürfte sie allerdings nicht begeistern. Immerhin: Bei den kommunikativen Fähigkeiten erfüllt der zweite Storm nach wie vor alle Ansprüche. Wer also beispielsweise für seine Arbeit einen BlackBerry benötigt und sich gleichzeitig einen Touchscreen wünscht, sollte sich den Storm 2 genauer ansehen. Wer auf den Touchscreen verzichten kann, dem sei der BlackBerry Bold 9700 ans Herz gelegt.

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
5 von 5 Lesern fanden diesen Artikel nützlich.

Videos

Rechenzentren: PUE-Wert von 1,2 dank eigenem Brunnen

Stromkosten sind für Betreiber von Rechenzentren eine immer größere Last. Besonders die zur Kühlung aufgewendete Energie fällt ins Gewicht. Die Münchener Firma IGN hat einen eleganten Ausweg gefunden. ZDNet stellt ...