Während Teile der Presse von einem Angriff auf Microsoft sprechen, sollte man darüber nachdenken, ob Chrome OS nicht vielleicht eine weitere Linux-Distribution wird, die wieder kaum jemand nutzt. Wer will bitte vor dummen Terminals wie in den 60ern sitzen, nur um seine Daten an den Such-Giganten zu übermitteln, damit dessen Werbeeinkünfte steigen?
Denn das ist das Ziel, das hinter Chrome OS steckt. Das zumindest lässt sich aus den Worten von Google-Gründer Sergey Brin lesen, die er gegenüber Bloomberg zu Protokoll gab: "Je mehr Menschen das Internet nutzen, umso besser ist das für unser Geschäft". Mit einem eigenen Betriebssystem und den aus der Cloud zur Verfügung gestellten Anwendungen könnte Google deutlich mehr Nutzerdaten sammeln, als dies jetzt schon der Fall ist. Chrome OS könnte man daher ohne Übertreibung auch mit Datenkrake 2.0 übersetzen - ein Begriff, den Datenschützer häufig in Verbindung mit Google verwenden. Verständlich ist die Vorgehensweise von Google allerdings: Wenn man erfolgreich Netbooks mit Chrome OS in den Markt drückt, ist man weniger von den Nutzern anderer Betriebssystem abhängig. Blieben diese nämlich morgen Google fern, wäre der Internet-Gigant übermorgen pleite.
Anwender können auf Chrome-OS-Rechner keine eigenen Programme laden, sondern sind auf das Angebot aus der Google-Wolke angewiesen. Ob für diese Nutzung neben der Preisgabe der Identität weitere Kosten anfallen, ist derzeit noch nicht bekannt. Man darf wirklich gespannt sein, ob es tatsächlich Menschen geben wird, die freiwillig ihre Identität dem Geschäftsziel Googles opfern. Und wenn es sie gibt, können sie schon mal mit Sidekick-Nutzern über das Thema einer nicht funktionierenden Cloud sprechen. Deren Daten waren nämlich urplötzlich weg. Immerhin konnten die meisten Sidekick-Datensätze inzwischen wiederhergestellt werden. Vertrauen in die Cloud-Technik hat dieser Vorfall sicher nicht geschaffen.
Gegen einen großartigen Erfolg mit einer millionenfachen Verbreitung, wie ihn Google-Chef Eric Schmidt bereits sieht, sprechen auch andere Aspekte. Der Google-Browser Chrome, der die Basis des in einem Jahr erscheinenden Betriebssystems ist, kommt laut Marktforschern nur auf einen Marktanteil von 3,58 Prozent. Der Internet Explorer hält mit 64,64 Prozent klar die Spitze, gefolgt von Firefox mit 24,04 Prozent. Auf dem dritten Platz landet Safari, der 4,05 Prozent erreicht.
Der Blick auf den Betriebssystemmarkt zeigt ebenfalls nicht unbedingt, dass Linux-basierte Systeme auf dem Vormarsch sind. Im Gegenteil: Die Anzahl der Linux-Rechner liegt weltweit bei unter einem Prozent. Microsoft Windows erreicht bei leicht fallender Tendenz einen Anteil von über 92 Prozent, und Mac OS X kann seinen Marktanteil von 3,78 Prozent im Oktober 2008 auf jetzt 5,25 Prozent steigern. Wenn also einer von der durch Vista hervorgerufenen Schwäche Microsofts profitieren kann, ist das Apple und nicht Linux, obwohl einige Netbooks auch mit dem Open-Source-Betriebssystem angeboten werden. Allerdings will sie niemand kaufen. Und das liegt sicher nicht an einer niedrigeren Leistungsfähigkeit gegenüber Windows- und Mac-Systemen. Die Zauberworte in diesem Zusammenhang heißen einfache Bedienung, Kompatibilität und Software-Angebot, die gegen die Linux-Netbooks sprechen. Immerhin können Anwender auf diesen Geräten Linux-Anwendungen ausführen. So etwas hat das Linux-basierte Chrome OS nicht zu bieten.
Wenn also heute in der Presse davon die Rede ist, dass Google mit Chrome OS Microsoft angreift, ist das in etwa so, als wenn eine Mücke auf einen Elefanten zufliegt. Dass dieser umfällt oder sich vor Angst ins Gebüsch verzieht, darf stark bezweifelt werden.


Lesermeinungen zum Artikel
www.heise.de/...
Weiß gar nicht was du hast.
Getroffene Hunde bellen. Wenn ich mir so die teilweise sehr negativen Kommentare zu Google Chrome OS ansehe scheint dies zuzutreffen. Aus der Sicht des Benutzers scheint die Sache allerdings eher ein Segen zu sein. Kein Grund zu bellen, keine Sorge mehr über Viren, Updates, keine lange Lernphase... mit einem Wort: das OS-Paradies auf Erden!
Also bitte nicht so laut bellen.
Dass wegen Chrome OS die Themen der IT-Berichterstattung weniger werden, glauben wir nicht. Hier einige Beispiele möglicher Artikel:
- Chrome-OS-Nutzer klagen über Werbe-Spam
- Google-Mitarbeiter schleust Cloud-Virus ein und zerstört Daten sämtlicher Chrome-OS-Anwender
- Nutzerdaten von Chrome-OS-Anwender verkauft
- Google-Cloud wegen Hackangriff ausgefallen
Das war allerdings eine sehr schöne Replik. Sie bestätigt im Prinzip genau das was ich schrieb. Und ihre Anspielungen auf meine Googlemail-Adresse fand ich auch sehr nett und recht geschmackvoll. Nur weiter so.
Weder ich noch die ZDNet-Redaktion pflegen einen heimlichen Groll gegenüber Google oder einer anderen Firma. Dass der Blog-Beitrag als solcher gewertet wird, kann ich nicht nachvollziehen. Darin sind Argumente aufgeführt, die meines Erachtens für den Misserfolg von Chrome OS sprechen.
Diese haben sie mit ihrem Beitrag nicht entkräftet. Stattdessen äußern sie die Vermutung, dass die Tech-Redakteure Angst vor einem Erfolg von Chrome OS haben, preisen es als Segen und sehen sogar das Betriebssystem-Paradies kommen. Einschränkungen von Chrome OS und Fragen zum Datenschutz spielen für sie offensichtlich keine Rolle.
Dass die Anspielung auf ihre Google-Mailadresse bei ihnen Fragen zum guten Geschmack auslösen, wundert uns angesichts der Tatsache, dass sie 3x das Bild des bellenden Hundes für den Autoren verwenden. Danke dafür.
ich selber sehe es nicht so kritisch, meine Emails an Google weiter zu leiten. Quasi jeder Internet Anbieter von EMail hat das gleiche Potential gehackt zu werden, oder die Daten meistbietend zu verkaufen. Dies wäre allerdings dann wohl von Gerichten zu beurteilen, wer dann für wie viele Jahre kein Tageslicht mehr sieht. Das on-the-fly Werbung für meine aktuelle Email generiert wird, ist für mich kein Problem. Ich komme wohl aus einer Generation, die Online Werbung nicht mehr wahrnimmt sondern gezielt das [X] anvisiert. Der Ad-Blocker bekommt ja leider nicht alles raus ;)
Solange kein trace bei den Werbetreibenden aufgebaut wird. Persönlich sehe ich da Rabatt karten alla "Deutschlandkart" und co wesentlich kritischer.
Ich kann mich noch an den Aufschrei erinnern, als Windows XP auf den Markt kam und man XP aktivieren musste. Das Misstrauen scheint komplett verflogen zu sein, jetzt wo die "Datenkrake" google heißt.
zum thema datenschutz. ein redakteur von ZDNET hat voerher zitiert wir machen uns nichts aus datenschutz. aus welchem grund bitte, MUSS ich meine e-mail adresse + namen angeben, wenn ich hier einen schlichten beitra posten will? würde gerne wissen wofür SIE diese e-mail adressen benutzen. lassen sie mich raten, sie brauchen sie zur rückverfolgung. und dazu müssen sie sie abspeichern. und da frage ich mich ob sie den begriff datenschutz nicht etwa falsch verstanden haben. falls sie sich näher darüber informieren wollen (was ich ihnen sehr ans herz lege):
de.wikipedia.org/...
hochachtungsvoll,
ein LINUXanwender
>hat voerher zitiert wir machen uns nichts aus datenschutz.
Wo steht das?
Die wohl größte Enttäuschung kam mit der Ankündigung von Chrome OS. Da erwartet man von so einen Unternehmen wie Google ein vernünftiges Betriebssystem und bekommt Schrott angeboten. Wenn man das wirklich so umsezt wie man dies angekündigt hat sehe ich schwarz für dieses System.
Eine Leere Hülle als Computer die inerhalb von 7sec bootet.
Kann Windows auch wenn es keine Programme im Hintergrund hochfahren muß.
Damit kann man doch nicht ernsthaft Werbung machen wollen. Die schnelle Bootzeit wird allein schon dadurch wieder vernichtet wenn man eine Anwendung starten möchte.
Daten ins Internet Laden und da bearbeiten und Lagern ? Wie dumm muß ich sein um zu glauben das die da auch sicher sind und sich dies keiner anschauen kann. Es wird immer Mittel und Wege geben um so etwas zu knacken. Zugegeben auf den eigenen Rechner ist es auch nicht sicher aber da kann ich wenigstens selber für Sicherheit sorgen und dies auch noch besser als Google dies jemals garantieren könnte.
Das ganze dann auch noch noch als neues OS zu verkaufen ist auch nicht schecht. Ist doch mehr oder weniger wieder eine neue Linux Version.
Hätte von so einen Unternehmen wie Google erwartet das die wirklich ein neues OS basteln das auch für den Anwender zu gebrauchen ist und nicht etwas das einen Schritt oder mehrere zurück geht.
3. absatz
3. zeile
...Fragen zum Datenschutz spielen für sie offensichtlich keine Rolle.
>3. zeile
>...Fragen zum Datenschutz spielen für sie offensichtlich keine Rolle.
Und auf was bezieht sich das? Auf sämtliche Linux-Anwender oder auf das Posting des Users Reiner?
Danke, dieser Satz zeigt allen geneigten Lesern überdeutlich Ihr Niveau. Damit leisten Sie den andern Fanboys sicher einen guten Dienst. *SCNR*
Und nochmal zu Google - Datenschutz bla bla:
Wer Google Webbrowser nutzt hat gemerkt das er wesentlich schneller damit ist als Windows Internet Explorer - egal welche Vision.
Wenn man
Google Webbrowser installiert wird bei Nutzerbedingungen abgefragt ob Surf und Suchergebnisse gespeichert werden sollen usw. und demnach kann man selbst entscheiden ob man Google die Daten übermitteln möchte oder nicht und wer's macht ist selber schuld!
Und zu Linux bla bla:
Windows XP und höher sind die besten Betriebssysteme!
Einfache Benutzeroberfläche machen den Betriebssystem zum Marktführer und wer will schon dauernt in der Befehlsleiste eine Anwendung oder ähnliches aufrufen wenn es einfacher geht mit einen Klick aufs Desktop!
Und die meisten Programme laufen nunmal auf Windows Betriebssysteme,
Ich bekomme auch Millionen von kostenlosen Programme, da muss man nicht linux haben!
Und die Behauptung das der der nicht Linux ausbrobiert hat dumm ist usw. finde ich quatsch! Denn wenn jemand z.B Adobe Photoshop nicht benutzt ist ja auch nicht gleich dumm.
Daten werden überall gesammelt ob im Internet oder Offline...
Ob bei der Krankenkasse oder DB ist völlig egal wir leben in eine Welt die davon lebt daten zu sammel um entweder daraus was besseres zu machen bzw. herzustellen oder jemanden zu schaden...
Und jeder der sich mit Programmieren oder überhaupt näher mit dem PC beschäftigt wird früher oder später mit Linux in Berührung kommen.
Wenn man sich einmal damit beschäftigt hat wird man schnell merken das es einige Vorteile gegenüber Windows bietet.
Ich nenne hier nur mal wenige:
*Einfacher Zugriff auf riesige Archive kostenloser Software
*Bessere Rechteverwaltung (ja und das ist auch der Grund warum es für Linux fast keine (im Gegensatz zu Windows oder OSX) Viren gibt)
*Verschiedene Oberflächen je nach Vorliebe verfügbar
*Durch die totale Offenlegung des Betriebssystems werden Bugs wesentlich schneller behoben
Das Linux schwer zu bedienen ist kann auch nur von Leuten behauptet werden die sich noch nicht mit Linux auseinander gesetzt haben.
Im Gegensatz zu Windows und Mac OSX kann sogar beliebig zwischen mehreren graphischen Oberflächen gewählt werden.
Die Kommandozeile ist nur noch ein Extra für visierte Anwender die bestimmte aufgaben lieber so erledigen das es wenn man sich damit auskennt wesentlich schneller geht als das ewige klicken auf einer GUI. Für die Installation von Software stehen etliche Werkzeuge zur Verfügung so das nicht einmal eine Browser benötigt wird um nach dieser zu suchen, man gibt nur noch Stichworte wie "Bildbearbeitung" an und schon erhält man verschiedene kostenlose Bildbearbeitungsprogramme zur Auswahl die dann mit ein bis zwei Klicks ausgewählt und zur Installation bestätigt werden können. Das herunterladen und die gesamte Installation läuft automatisch.
Treiber für Hardware werden automatisch gesucht und zur Installation vorgeschlagen.
Das Software Angebot für Linux wird jeden zufrieden stellen.
Da es weit mehr kostenlose Programme gibt als für Windows.
Es wesentlich einfacher ist ein Programm zu finden.
Es für die meisten Arbeiten hochwertigere oder zumindest gleichwertige Lösungen gibt.
Als Beispiel will ich hier nur mal Apache, Amarok, MySQL oder GIMP anführen.
LINUX :D
falls sich jemand von einer kleinen auswahl an programmen von der vielseitigkeit der linuxprogramme überzeugen möchte:
wiki.ubuntuusers.de/...
Denkt mal drüber nach...
Kann so sein muss es natürlich nicht...
grüße
Ich lege hier mal den Grund das warum sich Viren unter Windows so gut einnisten können.
Die meisten Benutzer unter Windows verwenden durchgehend einen Account mit Administrator rechten, mache sogar den Account "Administrator" weil es mit einem Account mit eingeschränkten oft nicht möglich ist Software zu installieren. (Oder zu starten)
Durch diesen Umstand haben von dem Benutzer gestartete Viren Schreibrechte auf alle System-Dateien und können sich problemlos in den Explorer, die Benutzerverwaltung und andere für das System wichtige Prozesse einnisten.
Unter Linux ist es nicht nötig durchgehend einen Account mit administrativen Rechten ("root" Rechten) zu verwenden, da man Programmen die diese benötigen die Rechte für den Zeitraum ihrer Ausführung zugewiesen bekommen können.
Somit kann sich ein Virus zwar immer noch in Programme einnisten aber nur noch in Programme des momentan aktiven Benutzers und nicht auch in Systemprogramme oder die Programme andere Benutzer. So haben sie keine effiziente Möglichkeit ihren Start beim nächsten Start des Betriebssystems zu gewährleisten.
Dazu kommt noch das gefundene Sicherheitslücken und Fehler wesentlich schneller behoben werden als bei kommerziellen Betriebssystemen. Und die Anwender diese auch sofort angezeigt bekommen.
Dies ist der Grund warum Viren und ähnliches auf Linuxsystemen ein geringeres Verbreitungs-/Schadenspotenzial hat.
Daran kann auch ein populär werden des Systems nichts ändern.
Vielleicht werden es dann mehr Viren werden aber diese werden weniger Möglichkeit haben sich auszubreiten.
Ständig versuchen irgendwelche Linux-Fanboys den restlichen Milliarden von Nicht-Linux-Benutzern zu erzählen, dass alle sich irren und die paar Linuxer Recht haben.... lach. Ein Bekannter von mir ist auch so einer. Nach 15 Minuten Unterhaltung sabbert er förmlich vor triefendem Windows-Hass und ich breche das Gespräch dann ab, weil ich genau weiß, dass er für den Rest des Tages nicht mehr zu gebrauchen ist.
Ich arbeite mit PCs seit meinem 16. Lebensjahr (ich bin 45) noch vor DOS 3.0, kenne jedes DOS, jedes Windows, GEM, AmigaOS, MacOS... und habe immer mal wieder im Laufe der Jahre Linux angeschaut. Zuerst SUSE und später Ubuntu. Ich bin Hobby-Programmierer, Webentwickler und Systemadmin.
EINES unterschied Linux immer von den anderen Systemen: Es fehlen wichtige Treiber, wichtige Anwendungsprogramme und man muss sich recht lange einarbeiten. Dass dies anders geht, zeigen MS und Apple hervorragend.
Und was ich noch so urig finde: Damals, als Linux aufkam, nannten die Macher Linux das kompatibelste Betriebssystem, weil jede Linux-App in jedem Linux läuft, was ja bei Windows nicht der Fall sei. Man verglich dazu Windows 3.1 mit Windows 95, was wirklich sehr sinnvoll war. :-)
Später fand ich dann heraus, dass jede Linux-Distri zur nächsten inkompatibel ist. 10 Seiten lange "How-tos" für die Installation eines kleinen Tools oder nur die Änderung einer Konfig - die für jede Distri unterschiedlich waren, weil sich z.B. komplette Systempfade unterschieden und man jede App auf jedem System neu kompilieren muss, sagen doch alles.
Ich betreue seit Jahren einen Webserver unter Linux - und nur dafür würde ich es nutzen. Und selbst da habe ich Stunden damit zugebracht, kleine Apps zu installieren, bis ich nach dem 5. Paket, was wiederum von 5 andern nicht installierten abhing, schließlich gegen Mitternacht aufgab. Unter Mac oder Windows ist so etwas mit einem Doppelklick auf Setup oder ähnliches in einer Minute erledigt.
Merke: Auch und gerade PC-Profis wollen nicht gegen ein BS kämpfen, sondern es als Werkzeug benutzen, welches möglichst leicht und unsichtbar zu handeln ist.
Linux hat für den normalen Anwender keine Vorteile. Noch keiner konnte mir irgendeinen nennen - außer vielleicht, dass man einmalig 70 Euro für Win7 spart. Das Totschlag-Argument, es gebe nicht soviele Viren wie auf dem PC, kann man auch so langsam dem Abdecker geben. Ich arbeite seit 25+ Jahren an PC, bin im Internet, seit es das gibt und habe mir in der ganzen Zeit DREI Viren/Würmer zugezogen, die es in mein System geschafft und Schaden angerichtet haben.
Wer sich nicht schützt, ist selbst schuld.
Grüße
Thomas
1) "wichtige Treiber"
Dann überlege lieber, welche Hardware du kaufst bevor du das OS installierst. Und ja, es streitet keiner ab, das die Grafikkarten von morgen erst übermorgen supportet werden. Aber wenn ich spiele, schalte ich ne Spielekonsole ein und keinen PC. Und die PC-Spiele, die ich benutze sind so genügsam, das sie auch mit der Alten-Linux Supporteten Hardware klar kommen.
2) "wichtige Anwendungsprogramme"
Im Moment vermisse ich nichts. Dies betrifft allerdings den privaten Gebrauch. In der Firma ist allerdings eine Windows VM erforderlich. Was nicht wirklich verwundert, da momentan hauptsächlich in dotNet Entwickle ;)
3) und man muss sich recht lange einarbeiten."
DEM muss ich zu 100% widersprechen. Ich war so frei und habe meiner doch recht Computer unerfahrenen Mutter Ubuntu eingerichtet. Ihr kurz gezeigt, wo sie Den Browser findet, wie sie ne EMail schreibt, wie Sie Skype startet und ein kleines Dokument mit OpenOffice erfassen kann (+ verschicken via Email). Das ist alles was sie braucht, und auch das was die meisten Leute nur brauchen.
Ergebnis: Vor 3 Wochen ging dieses doch recht alte Notebook Kaputt und sie musste auf unseren Desktop Rechner umsteigen, auf dem Windows läuft. Kurz: SIE HAST IHN. Alles ist anders, alles funktioniert anders und heißt anders, gefällt ihr gar nicht sie möchte schnell wieder ein Linux drauf haben. Was allerdings nicht so leicht ist, da mein Vater Windows Vertreter ist.
Ergo: Es hat nichts mit besser oder schlechter zu bedienen zu tun. Es ist anders. Das streitet keiner ab. Aber wenn du einen Benutzer zum erstenmal einen Computer zeigst, wird es ihm in beiden (wahrscheinlich auch MacOS) fällen schwer fallen sofort damit klar zu kommen. Und noch schwerer von einem OS zum nächsten zu wechseln.
"Dass dies anders geht, zeigen MS und Apple hervorragend."
Ja, das muss ich zugeben, seitdem man nicht mehr CTRL+ALT+ENTF drücken muss, sondern Windows direkt durchstartet wenn es einen Blue Screen hat, ist es wesentlich leichter damit umzugehen.
Gruß
die einen wollen "spielen" (ausserhalb der Computerwelt: Autos auseinander schrauben und wieder zusammen bauen statt mit ihnen von A nach B zu fahren)
die anderen wollen oder müssen "arbeiten", also etwas unter möglichst geringem Mitteinsatz erledigt bekommen
Wer "spielen" will, wird immer Argumente finden, warum das toll ist, was er macht (siehe die ganzen Golfer, die ach so tolle Geschäfte auf dem Golfplatz tätigen - dabei zeigt eine weltweite Analyse von Topmanagern und Eigentümerunternehmern, dass sie eines gemeinsam haben: sie golfen nicht oder wenig, weil sie arbeiten statt zu spielen).
Die ganzen Cloud-Projekte haben für mich jedoch einen Vorteil: sie sorgen dafür, dass Microsoft & Co. innovativ bleiben - und damit haben sie einen guten Zweck erfüllt.
Cloud-Dienste wie Chrome haben einen gravierenden Stolperstein zu überwinden: es gibt Gesetze (u.a. Datenschutz), die gar nicht so einfach technisch abzubilden sind. Sobald in einem Unternehmen eine technisch versierte Person die Gehaltsdaten aller Mitarbeiter aus "Versehen" in die Webcloud statt ins vertrauliche Verzeichnis auf einer Festplatte gespeichert hat, brennen diese Dienste lichterloh und alle, die sie verwenden oder auch nur dulden gleich mit. Wer einmal einen fünfstelligen Eurobetrag wegen Datenverlust aufbringen musste, wir die ach so preiswerten unzertifizierten Clouddienste nicht mehr als Kostenbremse sehen.
Sind ja tolle Sachen, die man da machen kann.
Will nicht mehr zu den Dummen Windows Usern gehören, will endlich was Besseres sein.
Und nen GMail-Account beantrage ich gleich noch mit. Nutze dann nur noch Chrome für´s Online-Banking, damit die schön meine Kontoseite analysieren können. Dann machen die mir von Google bestimmt auch super Vorschläge, was ich mir von dem Vermögen, dass ich durch den Nichtkauf von Windows-Software spare, dann alles kaufen kann.
Endlich werde ich erlöst!!!
Danke!
1.) Google Wolke ist schon mal falsch, da mit ChromeOS natürlich auch Webapplikationen anderer Anbieter verwendet werden können - bei der Pressekonferenz wurde das mit der Betaversion der Web-Edition von MS Office demonstriert.
2.) Normale Linux-Distribution stimmt auch nicht, es werden zwar einige Teile des Linux-Stacks verwendet aber z.B. auch eine modifizierte Firmware vorausgesetzt, alles mit dem Ziel den Bootvorgang zu verkürzen (im Demo sind's 4 Sekunden, Ziel ist es so schnell zu starten wie ein Fernseher eingeschaltet wird.
3.) Dass der Chromebrowser wenig Marktanteil hat, finde ich ein seltsames Argument gegen ein neues Betriebssystem ... dann hätte Firefox auch gar nicht beginnen dürfen, denn damals hatten sie 0% Marktanteil.
usw. usw.: Ich denke es ist auch nicht Google's Ziel, wie stellenweise behauptet wird, MS Windows zu bekämpfen, zu mindest nicht generell sondern wenn dann auf dem Gebiet der Netbooks bzw. abgezielt aus User, die auch jetzt schon fast nichts anderes tun als zu surfen, zu mailen, zu twittern und zu 'facebook'en ... und das sind ja nicht gerade wenige.
... es wird interessant sein, die Entwicklung zu begleiten und zu verfolgen, ob Mobile-Computing samt "in-the-cloud" wirklich das Trend-Thema der nächsten 5 Jahre wird. Bin persönlich skeptisch (man kann sich auch "zu-Tode-kommunizieren".
Nch meiner Einschätzung trifft das vom Autor gezeichnete Bild "Mücke und Elefant" die Situation bzgl. Windows-Killer momentan ziemlich genau. Ob und was Chrome OS die Art, wie wir zukünftig mobiles Computing verwenden, verändert, steht auf einem anderen Blatt. Aber auch da erinnere ich mich an Android, was vor ca. 1 Jahr als "Windows-Killer" gehypte wurde - bei mir aber in einer Testinstallation auf einem Eee PC einen extrem zwiespältigen Eindruck hinterließ. Als Smartphone-OS ok, wenn ich mich an Google binden mag - als Ersatz für Desktop-Betriebssysteme eine Luftnummer.
Und um gleich mögl. Missverständnisse auszuschließen: Ich arbeite/schreibe nicht für zdnet, habe einiges über Linux publiziert und mir gerade Chrome OS am Wochenende "in life" (nicht nur Videos) angeschaut. War ziemlich ernüchternd ...
Aber sind "just my 2 cents"
G. Born
Bei Microsoft Windows wurde die Bindung von Windows und dem Internet Explorer ja beklagt, und sie mussten eine immense Strafe zahlen.
Muss jetzt Google ihr OS auch optional mit Firefox und dem Internet Explorer ausstatten?
Müsste ja so sein, wenn gleiches für alle gilt.
Im Übrigen gibt es kein "besser" oder "schlechter". Ein Betriebssystem ist auch nur die Basis der darauf laufenden Lösungen. Und wie effizient diese die Probleme in Angriff nehmen - darauf kommt es an. Noch sinnfreier ist da nur noch die Diskussion um den zum Einsatz kommenden CPU-Hersteller. (außer für CPU-Hersteller)
Lassen wir mal die sicherlich gewollte Polemik des Artikels beiseite ? Unstrittig ist: Mainframes gehören IBM, der Desktop gehört Microsoft, das Hardware-Internet gehört Cisco und im Content-Bereich hat sich Google zum Schwergewicht entwickelt.
Das Geschäftsmodell von Google ist sicherlich genauso langfristig angelegt, wie das von Microsoft. Und die langfristige Entwicklung der IT-Welt geht weg vom Desktop hin zur Wolke ? also in Richtung Google. Die Allway-On-Gesellschaft braucht keinen privaten Zentralrechner mehr. Schon jetzt hat das Handy einen wichtigen Teil der persönlichen Informationsstruktur übernommen. Der Fernseher wird folgen.
Allways-On klappt aber nicht, wenn jeder seinen eigenen Datenbestand im Wohnzimmer pflegt. Der für alle wichtige Vorteil entsteht aus der Synergie der verschiedenen Datenbestände. Eine Augmented-Reality, die mich in einer fremden Stadt an meiner Community teilnehmen lässt.
Wenn Microsoft es nicht schafft, dem Einhalt zu bieten und den Desktop als primären Faktor zu erhalten, dann haben sie ein echtes Problem. Einem Cloud-/Internet-basiertem OS MUSS Microsoft daher etwas entgegenstellen ? egal wie mickrig das auf den ersten Blick ist. MS kann es nicht riskieren zu warten, bis eine Killerapplikation erscheint, die jeder sofort verwenden kann. Microsofts Internet-Angebot (z.B. Yahoo oder Bing) sind da (noch) nicht ernst zu nehmen.
Man verfolge dazu einmal das Thema Navigation und wie die etablierten Hersteller um ihre Existenzberechtigung kämpfen müssen. Auch hier spielt Google seine langfristige Planung konsequent aus. Auch hier hat sich niemand so richtig gefragt, warum der Konzern viele Milliarden investiert.
Und ob Chrome auf Linux/Schinux/Plinux basiert, interessiert überhaupt nicht. Das ist nur für Google interessant, denn es hat damit eine Plattform geschaffen, die es jedem sofort und kostenfrei zur Verfügung stellen kann - egal ob auf Desktop, Handy oder TV. Denn merke, auch wenn Android von einem Konsortium getrieben wird; Google ist auch hier Hahn im Korb.
Infrastruktur, serverseitige Lösungen, Mikro-Content und Micro-Payment sind die Geschäftsmodelle der Zukunft. Schaut man sich die ?Steigerungen? von Windows XP bis Win7 an, so stellen sich viele Anwender ganz offen die Frage, WARUM man von XP weg zu Win7 soll.
Das moderne OS in dieser Form ist anscheinend ausgereizt. Auch MAC OS oder Linux bringen da nichts Neues. Alle können mehr oder weniger das Gleiche, mehr oder weniger gut.
Der Nachfolger muss und wird nicht groß und spektakulär sein. Er wird sich an dem aktuellen Bedarf orientieren und an eben diesem auch wachsen.
Wir sollten nicht vergessen: Als die Dinos die Welt beherrschten, waren Säugetiere mausgroß und praktisch nicht diversifiziert. Aber genau das hat so flexibel gemacht. Wir sollten nicht den Fehler machen, diese Maus neben einen Bronto zu stellen und daraus eine Bewertung ableiten.
Beste Grüße
schulte
>Allways-On klappt aber nicht, wenn jeder seinen eigenen Datenbestand im Wohnzimmer pflegt.
Und wie das klappt!
Ich arbeite von jedem vernetzten PC (und auch meinem Windows Mobile Handy) aus mit meinem PC und meinen Datenbeständen zuhause. Ich muss nichts installieren, ein Browser reicht. So gesehen kann ich sogar von einem Google-OS-kastrierten Client aus auf meinen PC komplett zugreifen, und das in hervorragender Auflösung und Performance. Die nächsten Jahre wird das mit steigender DSL-Leistung noch besser.
Wieso sollte ich meine Gigabytes an Daten auf einen Server laden und mich dann darauf verlassen, dass sie nie verloren gehen oder in falsche Hände geraten?
Die Zukunft ist der Komplett-PC daheim und eine mobile Remotestation für unterwegs, gern auch mit Google-OS.
Wer das nicht kennt und einmal ausprobieren mag: www.logmein.com./...
Grüße
Thomas
>Schaut man sich die ?Steigerungen? von Windows XP bis Win7 an, so stellen sich viele Anwender ganz offen die Frage, WARUM man von XP weg zu Win7 soll.
Das kann Niemand ernsthaft fragen, der mit beiden Systemen intensiv gearbeitet hat. Win XP war ok, weil es keine bessere Alternative gab und ich kenne es wirklich in- und auswendig.
Win7 ist das erste Windows, bei dem mir die bloße Benutzung Spaß macht. Es wurde an sovielen Stellen verbessert und die Usability erhöht, dass es eine reine Freude ist, mit dem System zu arbeiten. Ständig muss ich denken: Danke, dass ihr es endlich begriffen habt.
Es ist müßig, die ganzen Verbesserungen im Detail aufzuführen, aber für mich war es z.B. eine Glanzleistung, dass ich jetzt innerhalb eines Klicks die Standardordner auf andere Festplatten verlegen und sie außerdem zu Bibliotheken zusammenfassen kann. Auch die Unterstützung von UDF 2.5, mittels dem man DVD-RAM wie ein Wechselplattenlaufwerk benutzen kann, ist genial. Die Arbeit wird durch viele kleine Änderungen einfach flüssiger und schneller, und das sagen auch alle Anwender aus. MS hat voll ins Schwarze getroffen mit Win7 (und nebenbei auch dem Zusammenspiel mit Server 2008).
Und Windows7 Home Premium kostet gerade mal knapp 80 Euro, das kann man sich alle 5 Jahre für ein BS durchaus leisten. :-)
Grüße
Thomas
Zum "dummen Terminal", wie Sie es nennen, find ich gar nicht mal so unvorteilhaft Stichwort Ressourcen, OpenSource-Gedanke, Kostenlos.
Sie vergleich hier Betriebsysteme die für verschiedene Klassen entwickelt wurden. Man kann auch nicht eien Sportwagen mit einem Familienauto vergleichen. Die Zielgruppen haben doch verschiedene Anforderungen!
Zu Linux: Sieht man das ganze aus der Perspektive des Backends, so hat Linux die Nase vorne. (Router, Proxy, Gateway usw).
Wieso zitieren Sie eigentlich andere Pressemitteilungen, hat google das so gesagt oder will die Presse das google das so sagen sollte?! Ich meine Google geht da einen ganz anderen Weg. Google zielt eher auf mobile Endgeräte wo ein Windows 7 zu Resourcenhungrig ist. Über kurz oder Lang werden die zwei Betriebsysteme von google zusammenwachsen (Chrom OS, Android). Google will MS eher bei Windows Mobile angreifen, was auch wohl der klügere Schachzug ist, denn dieser Markt wird auch in Zukunft wachsen. Der Desktop Bereich wird von MS dominiert, ob's gut oder schlecht ist (Monopol) sei mal dahingestellt. Des Weiteren gehen Firmen immer mehr über, die herkömmlichen Desktops, durch Terminals (ThinClients) zu ersetzen. Dieser Trend wird sich über Kurz oder Lang wohl auch im privaten durchsetzen, was ich sehr begrüßen würde, da so viele Ressourcen eingespart werden könnte. MS hat da ja schon angefangen mit dem Home Server.
Ich finde das Konkurrenz das Geschäft belebt oder haben Sie persönlich was gegen Innovationen. Je mehr Auswahl ist desto besser für den Verbrauche.
Ich empfehle ein Linux wie Ubuntu oder Fedora!!!!
Gruss
- mit Chrom OS ist der Verbraucher nicht den Servern von Google ausgelieferd, er kann auch alle andere Diensten im Internet zb www.zoho.com/... .......nutzen.
- Chrom OS ist eine Vision: der Computer und al seine Problemen werden unwichtiger, mehr und mehr spielt zich die zukunft ins netz ab. Versuchen Sie sich so eine Zukunft for zu stellen, Sie haben Zeit, Sie komt, aber es kan noch Jahren dauern.
- Chrom OS ist eine Vision, Google riskiert viel weil sie daran glaubt. Und weil es open source ist glaube ich nicht das sie nur macht in sinne haben ( wie Microsoft oder Apple).
Die WINDOWS-Hysterie ist ja geradezu absurd!
Google ist eine Daten-Krake und was ist Microsoft?
Warum habe ich nur diesen Artikel gelesen?
Das muss man nicht ernst nehmen. Meine Vorredner haben das schon auf verschiedene Weisen festgestellt. Ich füge der großen Summe der nachweislichen Fehler noch hinzu, dass Chrome OS in keinster Weise an Google gebunden ist. Es können beliebig auch andere Server zum Datenabgleich verwendet werden. Außerdem ist sowohl Client als auch Server vollständig opensource.
Ergo: Dieser Artikel ist Teil einer Hetzkampagne gegen Google. Ob mit oder ohne Unterstützung Microsoft wäre noch zu prüfen.
Vielleicht legen die Autoren mal ihre wirkliche Motivation offen, derartig viele Unwahrheiten mit überschießendem Eifer kraftvoll zu verbreiten!
Was auch immer Microsoft für die Negativ-Kampagne zahlt - ich zahle mehr, wenn Ihr die Wahrheit ans Licht bringt! ;-)
Als jemand, der beide Systeme seit Jahren privat und geschäftlich nutzt und gut kennt, seche ich auch nicht ein, weshalb die immer gegeneinander ausgespielt werden. Ich bin ja auch Autofahrer und Fussgänger. Beide Systeme haben ihr Vor- und Nachteile.
Beim Windows sehe ich die permanente Gefahr, dass dem Kunden alter Wein in neuen Schläuchen verkauft wird (man erinnere sich nur, wie lange sich 16bit-DLLs gehalten haben) die Entwicklung bei Linux ? präziser gesagt SuSE ? gefällt mir persönlich nur begrenzt, das es langsam aber sicher fett wird. In einer vorkonfigurierten Distribution kommt viel zu viel Balast mit, auch was den Kernel angeht.
Die Stärke von Microsoft-Software ist die Benutzerfreundlichkeit. Punkto Ergonomie macht dieser Firma niemand etwas vor. Von der einfachen Textverarbeitung bis zum Datenbank-Server sind deren Produkte weitgehend selbsterklärend. Unschlagbar an Linux ist das riesige Archiv an freier Software (inklusive Quelltexte) und die enorme, individuelle Konfigurierbarkeit aller Komponenten.
Der einzige Grund, weshalb ich die google-Lösung bis auf Weiteres nicht einsetzten werde, ist die Sache, dass man seine eigenen, höchst persönlichen Daten aus der Hand geben muss. Irgendwelche Briefe, etc. will und sollte man nicht auf fremden Rechnern speichern.
Allerdings finde ich den Gedanken, in Zukunft nur noch ein schlankes Terminal *mit lokalen Datenträgern und Laufwerken/Anschlüssen* anschaffen zu müssen, durchaus verlockend. Obwohl PCs heutzutage günstig zu haben sind, ein einfaches Terminal wird immer billiger sein und auch weniger Energie brauchen. Und da heutzutage, die eigentlich gar nicht so günstigen Preise für permanente Breitbandanschlüsse von der Masse akzeptiert sind, besteht in der Tat nicht mehr zwingend die Notwendigkeit, sich alles für daheim anschaffen zu müssen. Dieses Konzept dürfte auch SaaS zum Durchbruch verhelfen.
Es bleibt zu hoffen, dass es die Industrie diesmal schafft, echte offene Schnittstellen zu schaffen. Diese Idee steht und fällt mit dem Wettbewerb. Was interessiert es mich, ob ein Programm für Windows, Linux oder sonstwas geschrieben/kompiliert wurde, wenn ich es über einen genormten Web-Konnektor ansprechen kann? Theoretisch wäre es dann egal, welches Endgerät ich benutze: PC, ThinClient/Terminal, SmartPhone, Auto-Gerät, etc. etc. Ich habe überall Zugriff auf meine Apps und meine Daten ;-)
ich arbeite in einer Windows-Umgebung, habe aber genügend Erfahrung mit Linux-Derivaten und Google-Apps, um diesen einseitigen Artikel als solchen zu qualifizieren.
Bekamen Sie für Ihre Veröffentlichung eigentlich Geld von Microsoft?
Grüße aus Südbaden
Dr. Michael Holger