Der neue iMac mit 27-Zoll-SIPS-Display und einer Auflösung von 2560 mal 1440 Pixeln ist zweifellos eine imposante Erscheinung. 3-GHz-Dual-Core-Prozessor und 4 GByte Arbeitsspeicher verhelfen dem Gerät zu genügend Leistung. Einziger Wermutstropfen ist das stark spiegelnde Display.
Stromkosten sind für Betreiber von Rechenzentren eine immer größere Last. Besonders die zur Kühlung aufgewendete Energie fällt ins Gewicht. Die Münchener Firma IGN hat einen eleganten Ausweg gefunden. ZDNet stellt ...
Lesermeinungen zum Artikel
1. Bei einem mobilen Rechner lässt sich über den Sinn eines Hochglanz-Bildschirms sicher streiten (es gibt allerdings reichlich Befürworter!); ein Desktoprechner dieses Kalibers wird aber mit Sicherheit nur stationär betrieben. Dann lassen sich durch entsprechende Aufstellung Spiegelungen immer verhindern - und die vielen Vorteile dieser Displayart bei Grafik-, Bild- und Videobearbeitung nutzen (fragen Sie Profis!!).
2. Es gibt gewichtige Kritikpunkte an der Magic Mouse - wie zum Beispiel die designbedingte mangelnde Ergonomie oder die fehlende mittlere Taste, die viele Profis benötigen (und von Apple in naher Zukunft vielleicht durch aktualisierte Treiber implementiert werden wird).
Wenn allerdings feuchte Finger die Funktionalität der Multi-Touch-Oberfläche der Magic Mouse einschränken (ein Schelm, wer Böses dabei denkt!) sollte dies nicht als negatives Kriterium gewertet werden.
3. Es gibt sicher Zeitgenossen, die auf die Idee kommen, sich einen Rechner wie den iMac mit seinem brillianten Mac OS X Snow Leopard zu kaufen und dann krampfhaft versuchen, Windows 7 zu installieren. Dass dieser Vorgang aber in Ihrem Test eine so wichtige Rolle spielt, ist einfach absurd.
Fazit: Thema verfehlt
Zu 2: Mit feuchten Finger sind leicht schwitzende Hände gemeint. Damit lässt sich die Magic Mouse nicht mehr vernünftig bedienen. Die anderen Nachteile, die sie selbst aufführen, sind Bestandteil des Artikels.
Zu 3: Offenbar wollen sehr viel Mac-User auch Windows auf ihrem Rechner installieren. Der Anlass für die ausführliche Beschreibung, wie man Windows 7 auf dem Gerät installiert, ist die Klage von Anwendern in zahlreichen Mac-Foren über die Probleme bei der Installation von Windows 7 64 Bit. Nachdem der Artikel ausführlich über den neuen iMac 37 informiert, haben wir uns gedacht, dass Informationen über eine erfolgreiche Windows-Installation für die Anwender von Interesse sein könnte.
Insgesamt wird der iMac 27 Zoll von der ZDNet-Redakation mit 8,3 von 10 Punkten bewertet. Kaum ein Rechner ist derart gut bewertet worden und sich auch im Fazit niederschlägt. Trotzdem weisen wir auch auf Mängel hin. Das gehört zu einer objektiven Berichterstattung.
Mit freundlichen Grüßen
Kai Schmerer
Tut mir leid, so was gehört nicht in den Test, kann wenn es "wirklich" jemand seinen Mac antun möchte, gerne separat in einen anderen Thema behandelt werden. Kenne übrigens keinen eingefleischten Mac-User, der sich freiwillig Windows auf seinen Mac installiert, seit denn es ist ein Switcher, der vor kurzem zum Mac gewechselt ist, oder dies arbeitstechnisch benötigt, da gewisse Softwareentwicklungen leider Windows benötigen. Ansonsten sehe ich es eher als eine Vergewaltigung des Mac's an.
Dass der iMac mit Windows betrieben werden kann, ist keine Erfindung von ZDNet, sondern wird von Apple offiziell mit Boot Camp unterstützt. Wenn es damit zu Problemen in Verbindung mit bestimmten Geräten kommt, wünsche ich mir eine Berichterstattung darüber. Auch in einem Test des Geräts ist das angebracht. Schließlich kommt es ja gerade mit dem neuen iMac damit zu Problemen.
uneasysilence.com/...
Ich habe es mit Parallels und Zugriff auf auf die Bootcamp-Partition geschafft.
Ich denke, Ideologie hat hier nichts zu suchen. Man nutzt das System, dass man eben braucht. Nicht mehr und nicht weniger.
2. Ein Apple-Mouse-Problem wird es immer geben.
3. Windows 7 spielt eine immer wichtigere Rolle für Apple, denn nur so wird es mehr Umsteiger oder Auch-MacOS-User geben.
MfG
Glossy ist ein absolutes No-Go für mich!
Eizo schafft es. Philips schafft es! Dell schafft es! Warum schafft es Apple nicht?
Wir haben inzwischen alle Auslaufmodelle vom iMac (weiss, mattes Display) aus unserer Agentur verbannen müssen (leider). Aber neue iMac´s gab es nicht im Austausch. Unser Geschäftsführer fühlt sich wortwörtlich von Apple´s glossy Mist "angepisst" und investiert nun extra keinen cent in Apple Produkte :-)
Es stehen seit letzter Woche drei neue Power-PC´s (windows7 64bit) mit Eizo Bildschirmen da. Mit Adobe´s CS5 für Windows haben wir nun einen vollwertigen Ersatz gefunden. Kostete zwar etwas mehr, aber unsere Grafiker sind sehr zufrieden. Vor allem ist Eizo´s Monitorkalibrierung und matte Oberfläche ideal für Printmedien-Produktionen.
Privat nutze ich ich auch einen iMac Glossy. Reflektionen stören mich nicht immer, aber an manchen Tagen nervt es gewaltig. Und Windows habe ich paralell im Einsatz, als Gaming Station sozusagen. Bis Steam auf Mac entsprechende Angebote anbieten kann - brauche ich mein Windows.
Danke zdnet für diesen Test!
Worterfinder als Teilzeithobby?
Warum kann ich die Größe meiner Festplatte und meines Speichers wählen, nicht aber etwas so wichtiges wie die Display-Art? Ist es für Apple wirklich nicht möglich, beide Interessenlager zu bedienen und für ein paar Kröten mehr eine ordentliche Entspiegelung eines ansonsten hervorragenden Displays zu realisieren? Oder kann Apple sich leisten, auf mein Geld zu verzichten?
Wie wäre es, eine abnehmbare spiegelnde Scheibe vor ein entspiegeltes Display zu installieren? Die Firma, die es schafft, durch vielfache Wahlmöglichkeit die Interessen der Kunden wahrzunehmen, wird das Rennen machen. Apple hätte die Möglichkeit dazu.
Ich kann durchaus nachvollziehen, dass man die verspiegelte Oberfläche als störend empfinden kann, aber wir sehen nun mal nicht mit dem Auge, sondern mit unserem Gehirn (vereinfacht ausgedrückt). Die Spiegelhysterie wird auch noch durch semantisch metonymische Verschiebungen von subjektiven Kommentaren der Tester noch verstärkt. Wir werden quasi konditioniert unser Spiegelbild zu sehen. Wenn man sich auf die verspiegelten Flächen konzertiert und permanent darauf achtet, dann empfindet man dies als störend. Wer aber konzentriert am iMac arbeitet, der blendet die Verspiegelungen aus, auch bei dunklen Bildschirm Inhalten. Nach einer relativ kurzen Eingewöhnungsphase nimmt man die Verspiegelungen nicht mehr wahr.
In der Rezension wird mit keinem Wort erwähnt, wie sich die spiegelnde Oberfläche zur Lichtmenge, Lichtquelle und dem Arbeitsplatz verhält. In allen Tests und Rezensionen
wird der subjektive Eindruck des Testers wiedergeben oder anhand von Beispielen wie, ?Wenn der iMac ausgeschaltet ist, dann spiegelt man sich besonders stark in ihm wieder?. Was für ein qualifiziertes und altachstaugliches Beispiel, um das schwerwiegende Problem der Spiegelung zur verdeutlichen. Wer arbeitet nicht tagtäglich an einem ausgeschalteten Bildschirm und benutzt diesen vielleicht um sich zu kämmen.
Wenn hier das Subjektive empfinden entscheidet, wieso fragt niemand die Personen, welche den iMac als Werkzeug tagtäglich nutzen, z.B. die Grafiker und Fotografen, welche von der Bildqualität begeistert sind.
Ich habe an vielen Flatscreens gearbeitet und muss sagen, dass das Bild am iMac immer einen Tick schärfer und knackiger ist, als bei denen mit matter Oberfläche. Ein einfaches Beispiel aus der Fotografie, ein Foto auf glänzendem Papier wirkt immer etwas schärfer und brillanter als eines auf mattem. Die Oberfläche macht Sinn und verbessert die Bildqualität, gerade bei DVD-Filmen merkt man dies. Ich möchte die Bildschirmoberfläche des iMacs nicht missen und lasse mich von der Spiegelhysterie nicht anstecken.
Jeder der wirklich Interesse am iMac hat, sollte sich selbst ein Bild von ihm machen und diesen ausgiebiger bzw. länger testen wenn er/sie die Möglichkeit dazu hat.
Dumm ist natürlich, dass Apple nicht von vorneherein diese Option anbietet.
Ich muss allerdings sagen, dass ich die geringe Spiegelung meines 27" Bildschirm, vor dem ich eben sitze, gar nicht wahrnehme.
Freundliche Grüße
Johannes
Ihre Hinweise gezüglich der Windows-Installation finde ich sehr hilfreich, da ich mehrere Programme aus der Windows-Welt nicht als Mac-Programme kaufen kann.
Weiter so.