Frisch im Regal: neue Handy-Modelle im November

(http://www.zdnet.de/magazin/41522329/frisch-im-regal-neue-handy-modelle-im-november.htm)

von Yvonne Göpfert, 4. November 2009

Sony Ericsson startet mit dem Xperia X2 mit Windows Mobile 6.5 ins Weihnachtsgeschäft, Samsung mit einem Armani-Handy. RIM bringt das Blackberry Bold 9700 und Nokia das E72. Insgesamt kommen neun Handys in den Handel.

Kurz nachdem Microsoft im Oktober die Verfügbarkeit von Windows Mobile 6.5 bekannt gab, stellten Toshiba und LG zwei Mobiltelefone mit dem neuen Betriebssystem vor. Im November folgen Samsung und Sony Ericsson. Samsung setzt auf Armani und bringt ein Smartphone, das Design und Business-Funktionen kombiniert. Neben der üblichen Office-Software ist auch ein Visitenkartenscanner installiert.

Das Xperia X2 von Sony Ericsson bringt eine Auswahl an sogenannten Panels mit. Darunter versteht der Hersteller Icons beziehungsweise Programmverweise für die Startseite, die zu Gruppen geordnet werden. Damit kann der Nutzer sein Smartphone so anpassen, dass häufig genutzte Programme sofort zur Hand sind. Zudem kommt das X2 mit einer überzeugenden Multimedia-Ausstattung, darunter eine 8-Megapixel-Kamera.

Nokia und Research In Motion (RIM) liefern mit dem E72 und dem Bold 9700 ebenfalls Geschäftshandys aus. Beide Geräte bieten eine vollständige QWERTZ-Tastatur, jedoch keinen Touchscreen. Sie verfügen über GPS, WLAN und HSPA und eignen sich zur Anbindung an einen Firmen-Mail-Server.

LG experimentiert mit einem Solar-Handy. Den Sonnenenergie einfangenden Ersatz für die rückseitige Abdeckung muss der Nutzer jedoch separat erwerben. Davon abgesehen bietet das LG GD510 Pop nur einfachste Ausstattung. ZDNet zeigt auf den folgenden Seiten diese und weitere Mobiltelefone, die ab November 2009 verkauft werden, mit Foto und technischen Details.

Sony Ericsson Xperia X2

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Sony Ericsson hat sein Business-Modell Xperia X1 überarbeitet. Das Xperia X2 kommt mit Windows Mobile 6.5 und neuen "Panels". Dabei handelt es sich um kleine Icons, die der Nutzer auf dem Startbildschirm platziert. So lassen sich Anwendungen direkt starten. Die Panels kann der Anwender an seinen Tagesrhythmus anpassen. Auf dem Weg zur Arbeit aktiviert sich zur vorher eingestellten Uhrzeit beispielsweise das Zeitungspanel mit den neuesten Nachrichten, im Büro das Arbeitspanel mit Zugriff auf den Kalender und nach Feierabend das Facebook-Panel für die Freizeitplanung. 14 Panels sind derzeit auf dem X2 vorinstalliert, 16 weitere stehen zum Download zur Verfügung.

Die Diagonale des Touchscreens ist von 3 Zoll beim X1 auf 3,2 Zoll beim X2 angewachsen. Per Fingerwisch besteht die Möglichkeit, durch Kontakte, Nachrichten, Fotos und Musikdateien scrollen. Zum Tippen steht wieder eine ausziehbare, vierreihige QWERTZ-Tastastur mit zweizeiliger Return-Taste zur Verfügung.

Im Gegensatz zu anderen Business-Smartphones sind auch die Leistungsdaten im Multimediabereich stark: Das Xperia X2 verfügt über eine 8,1-Megapixel-Kamera mit Autofokus, Bildstabilisator und Geotagging. Mithilfe eines TV-Ausgangs können Fotos und Videofilme direkt auf einen Fernseher übertragen werden. Ein TV-Kabel ist im Lieferumfang enthalten.

Das Quad-Band-Smartphone unterstützt HSPA für schnelle Up- und Downloadraten sowie WLAN nach 802.11 b und g. Per GPS kann sich der Nutzer den Weg zeigen lassen. Hierzu ist Google Maps vorinstalliert. Als vollwertige Navigationslösung hat Sony Ericsson eine dreimonatige Testversion von Wisepilot installiert. Sie ersetzt die Navigationssoftware Wayfinder, die auf dem Xperia X1 zu finden ist.


Technische Daten Sony Ericsson Xperia X2
Größe 11,0 x 5,4 x 1,6 cm
Gewicht 155 g
Display 3,2 Zoll; 800 x 480 Pixel Auflösung
Kamera 8,1 Megapixel
MP3-Player ja
Akku 1500 mAh
Akkulaufzeit GSM-Netz laut Herstellerangaben Sprechzeit: 10 Stunden; Standby-Zeit: 21 Tage
Frequenzbänder GSM-Netz Quad-Band: 850/900/1800/1900 MHz
UMTS ja
HSDPA ja, bis zu 7,2 MBit/s
HSUPA ja, bis zu 2 MBit/s
WLAN ja
GPS ja
Integrierter Speicher 110 MByte
Speichererweiterung Micro-SD-Karte bis 16 GByte
Preis 699 Euro ohne Vertrag (Stand 29. Oktober 2009)
Anbieter alle Netzbetreiber
Nokia E72

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Seit über einem Jahr ist das Nokia E71 auf dem Markt - nun hat der finnische Handyhersteller den Nachfolger E72 vorgestellt. Das Symbian-S60-Smartphone im BlackBerry-Stil bietet unter seinem 2,4-Zoll-Display eine vierreihige, überarbeitete QWERTZ-Tastatur. Die Leertaste ist im Vergleich zum Vorgänger erheblich schmäler geworden, um für weitere Sonderzeichen Platz zu schaffen.

Als weitere Neuerung hat das E72 eine optische Navigationstaste bekommen, mit der der Nutzer durch Menüs, E-Mails, Webseiten oder Fotos scrollen kann. Noch ein Unterschied zum Vorgänger: Die Kamera liefert nun 5 Megapixel Auflösung. Nutzer des MP3-Players können per 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse ihre eigenen Kopfhörer einstecken.

Push-E-Mail wird im Zusammenspiel mit Nokia Messaging, Mail for Microsoft Exchange und Lotus Notes Traveler unterstützt. Im Internet surft der Anwender via HSPA im Upload mit bis zu 2 MBit/s und mit bis zu 10,2 MBit/s im Download oder nutzt WLAN (802.11 b/g). Zum Navigieren steht ein A-GPS-Empfänger samt Kompass bereit. Nokia hat wieder seine Navigationslösung Nokia Maps aufgespielt. Die Routenanzeige für Fußgänger ist wie bei Google Maps kostenlos. Für die Sprachansagen im Auto muss der Nutzer wie gehabt bezahlen.

Technische Daten Nokia E72
Größe 11,4 x 5,5 x 1,0 cm
Gewicht 128 g
Display 2,4 Zoll, 320 x 240 Pixel Auflösung
Kamera 5 Megapixel
MP3-Player ja
Akku 1500 mAh
Akkulaufzeit GSM-Netz laut Herstellerangaben Sprechzeit: 12,5 Stunden; Standby-Zeit: 20 Tage
Frequenzbänder GSM-Netz Quad-Band: 850/900/1800/1900 MHz
UMTS ja
HSDPA ja, bis zu 10,2 MBit/s
HSUPA ja, Upload bis zu 2 MBit/s
WLAN ja
GPS ja
Integrierter Speicher 250 MByte
Speichererweiterung Micro-SD-Karte bis 16 GByte
Preis 439 Euro (Stand 29. Oktober 2009)
Nokia 2730 Classic

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Das Nokia 2730 Classic ist ein einfach ausgestattetes und günstiges Mobiltelefon. Der Zusatz "Classic" weist auf die Bauform als Barrenhandy hin. Das Series-40-Handy bietet eine 2-Megapixel-Kamera inklusive Videofunktion, ein UKW-Radio und einen Musik-Player, der auch DRM-geschützte Songs abspielt. Die Musik kann auf einer bis zu 2 GByte großen Speicherkarte abgelegt werden. Im Lieferumfang ist eine Micro-SD-Karte mit 1 GByte enthalten.

Ein 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss erlaubt das Austauschen der mitgelieferten Ohrstöpsel gegen ein Paar eigener Wahl. Alternativ kann der Anwender auch Audio-Stereo-Streaming via A2DP aktivieren und seine Musik über ein drahtloses Bluetooth-Stereo-Headset hören.

Das Handy wird mit dem Browser Opera Mini ausgeliefert. Da es UMTS unterstützt, kann der Nutzer zügig im Internet surfen. Der E-Mail-Client akzeptiert IMAP4, POP3 und SMTP, so dass der Anwender ein eigenes Mailkonto oder Nokias Ovi-Mail einrichten kann. Push-E-Mail wird nicht unterstützt. GPS und WLAN fehlen ebenfalls.


Technische Daten Nokia 2730 Classic
Größe 11,0 x 4,7 x 1,4 cm
Gewicht 88 g
Display 2 Zoll, 240 x 320 Pixel Auflösung
Kamera 2 Megapixel
MP3-Player ja
Akku 1020 mAh
Akkulaufzeit GSM-Netz laut Herstellerangaben Sprechzeit: 4 Stunden; Standby-Zeit: 14 Tage
Frequenzbänder GSM-Netz Quad-Band: 850/900/1800/1900 MHz
UMTS ja
HSDPA nein
HSUPA nein
WLAN nein
GPS nein
Integrierter Speicher 30 MByte
Speichererweiterung Micro-SD-Karte bis 2 GByte
Preis 99 Euro ohne Vertrag (Stand 29. Oktober 2009)
Giorgio Armani Samsung B7620

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Das Armani-Handy von Samsung wird mit Windows Mobile 6.5 ausgeliefert. Es bietet eine ausziehbare QWERTZ-Tastatur, die sich um 30 Grad kippen lässt, und ein 3,5 Zoll großes, berührungsempfindliches AMOLED-Display. Samsung hat eine eigene Bedienoberfläche namens Touch Viz aufgespielt. Sie unterstützt Widgets, also den Direktstart von Programmen vom Startbildschirm aus.

Das Smartphone ist für den Geschäftsalltag konzipiert: Die Microsoft-Office-Suite, die das Bearbeiten von Word- und Excel-Dateien erlaubt, ist vorinstalliert. Zudem kann der Nutzer mehrere Push-Mail-Accounts auf dem Gerät konfigurieren. Auch eine Erkennungssoftware für Visitenkarten wird mitgeliefert. Sie nutzt die integrierte 5-Megapixel-Kamera. Wird eine Visitenkarte fotografiert, überträgt die Software die Kontaktdaten automatisch ins Adressbuch.

Zum Schutz seiner Daten kann der Anwender Microsofts Onlinedienst My Phone nutzen: Dieser Service erlaubt dem Anwender die Synchronisation und Sicherung von Mails, Adressen und anderen Dokumenten.

Das Quad-Band-Smartphone B7620 unterstützt HSDPA und HSUPA, WLAN (802.11 b/g), Bluetooth und GPS. Eine Navigationssoftware hat Samsung nicht vorinstalliert, dafür gibt es einen TV-Ausgang, der die Anzeige von Fotos und Videos auf einem Fernseher ermöglicht. Der interne Speicher hat 8 GByte Platz. Er kann per Micro-SD-Karte um bis zu 32 GByte aufgestockt werden. Das Armani-Smartphone wird mit einem zweiten Akku und einer Tasche zum Schutz des Telefons ausgeliefert.

Technische Daten Giorgio Armani Samsung B7620
Größe 11,8 x 5,7 x 1,6 cm
Gewicht 164 g
Display 3,5 Zoll, 480 x 800 Pixel Auflösung
Kamera 5 Megapixel
MP3-Player ja
Akku 1500 mAh
Akkulaufzeit GSM-Netz laut Herstellerangaben Sprechzeit: 12 Stunden; Standby-Zeit: 24 Tage
Frequenzbänder GSM-Netz Quad-Band: 850/900/1800/1900 MHz
UMTS ja
HSDPA bis zu 7,2 MBit/s
HSUPA bis zu 2 MBit/s
WLAN ja
GPS ja
Integrierter Speicher 8 GByte
Speichererweiterung Micro-SD-Karte bis 32 GByte
Preis 729 Euro ohne Vertrag (Stand 29. Oktober 2009)
Samsung Omnia II I8000

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Auch das Omnia II ist ein Windows-Mobile-6.5-Smartphone, das im November in den Handel kommt. Die Windows-Oberfläche wird allerdings von Samsungs eigener Bedienoberfläche Touch Wiz überlagert. Mit ihr lässt sich das Handy personalisieren, indem der Nutzer Widgets, also Programm-Schnellzugriffe, auf dem Startbildschirm platziert.

Per WLAN, HSDPA und HSUPA mit bis zu 5,76 MBit/s ist der Nutzer schnell im Internet unterwegs. Ferner eignet sich das Omnia II als mobiles Büro. Office-Dokumente aus Word und Excel kann der Nutzer auf dem Gerät ansehen und bearbeiten. Powerpoint- und PDF-Dateien lassen sich nur betrachten. Zudem besteht die Möglichkeit, Push-E-Mail einzurichten. Als Messenger-Dienst ist Windows Live vorinstalliert.

Das Omnia II bietet eine 5-Megapixel-Kamera mit Autofokus und vielen Motivprogrammen. Videos dreht die Kamera mit 720 mal 480 Pixeln Auflösung. Das ist derzeit Spitzenklasse auf einem Handy. Die Daten finden auf dem 8 GByte fassenden internen Speicher Platz. Er lässt sich bei Bedarf per Micro-SD-Karte um 32 GByte erweitern.

Technische Daten Samsung Omnia II I8000
Größe 11,8 x 6,0 x 1,3 cm
Gewicht 128 g
Display 3,7 Zoll; 480 x 800 Pixel Auflösung
Kamera 5 Megapixel
MP3-Player ja
Akku 1440 mAh
Akkulaufzeit GSM-Netz laut Herstellerangaben Sprechzeit: 11 Stunden; Standby-Zeit: 25 Tage
Frequenzbänder GSM-Netz Quad-Band: 850/900/1800/1900 MHz
UMTS ja
HSDPA ja; bis zu 7,2 MBit/s
HSUPA ja; bis zu 5,7 MBit/s
WLAN ja
GPS ja
Integrierter Speicher 8 GByte
Speichererweiterung Micro-SD-Karte bis 32 GByte
Preis 649 Euro ohne Vertrag (Stand 29. Oktober 2009)
Samsung Corby S3650

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Das Corby S3650 soll vor allem junge Kunden ansprechen, die keine 400 bis 600 Euro für ein Smartphone ausgeben wollen oder können. So stellt das S3650 einen Kompromiss zwischen Ausstattung und Preis dar: Es wird zwar über einen Touchscreen bedient, teure Technik wie WLAN oder UMTS mit HSDPA für eine schnelle Datenübertragung bietet es allerdings nicht.

Dennoch ist das Corby auf die Nutzung sozialer Netzwerke ausgerichtet. Clients für Myspace, Facebook, Flickr und Youtube sind vorinstalliert. Wer sich international austauschen will, kann auf ein vorinstalliertes Deutsch-Englisch-Wörterbuch zugreifen. Um Nachrichten einzugeben, muss sich der Nutzer einer Touchscreen-Tastatur bedienen. Mechanische Buchstaben- und Zifferntasten stehen nicht zur Verfügung. Der interne Speicher fasst 85 MByte, weitere Daten lassen sich auf einer optionalen Micro-SD-Karte mit bis zu 8 GByte ablegen.

Technische Daten Samsung Corby S3650
Größe 11,8 x 5,7 x 1,6 cm
Gewicht 93 g
Display 2,8 Zoll, 240 x 320 Pixel Auflösung
Kamera 2 Megapixel
MP3-Player ja
Akku 960 mAh
Akkulaufzeit GSM-Netz laut Herstellerangaben Sprechzeit: 9 Stunden; Standby-Zeit: 30 Tage
Frequenzbänder GSM-Netz Quad-Band: 850/900/1800/1900 MHz
UMTS ja
HSDPA nein
HSUPA nein
WLAN nein
GPS nein
Integrierter Speicher 85 MByte
Speichererweiterung Micro-SD-Karte bis zu 8 GByte
Preis 229 Euro ohne Vertrag (Stand 29. Oktober 2009)
Vodafone 360 Samsung H1

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Das Samsung H1, das die Koreaner in Zusammenarbeit mit Vodafone entwickelt haben, bietet einen 3,5 Zoll großen Touchscreen. Er unterstützt Multitouch und reagiert so feinfühlig wie der Screen des iPhone. Auf dem Display ist genug Platz für Vodafones neuen Dienst Vodafone 360. Der Service bietet Widgets zum Download und ein Adressbuch, das Kontakte aus Google, Facebook oder dem MSN-Windows-Live-Netzwerk holt.

Auch die übrigen Ausstattungsmerkmale des H1 gehören zur Smartphone-Oberklasse: Es bietet wahlweise 8 oder 16 GByte internen Speicher, der sich per Micro-SD-Karte erweitern lässt. Der Nutzer kann per HSPA online gehen und Daten mit bis zu 5,6 MBit/s hochladen. Im Download werden theoretisch bis zu 7,2 MBit/s erreicht. Alternativ besteht die Möglichkeit, sich über einen WLAN-Hotspot einzuloggen.

Die Kamera macht Fotos mit 5 Megapixeln. Dank integriertem A-GPS lassen sich Fotos mit Geotags versehen. Ein UKW-Radio ist ebenso Bestandteil des H1 wie ein Mediaplayer. Der Handybesitzer kann neben dem mitgelieferten Kopfhörer auch einen eigenen in die 3,5-Millimeter-Buchse stecken.

Das Samsung H1, das mit einem 600-MHz-Prozessor von Texas Instruments arbeitet, läuft unter einem proprietären Betriebssystem. Der Akku des Smartphones liefert 1500 mAh.

Technische Daten Vodafone 360 Samsung H1
Größe 11,6 x 5,8 x 1,3 cm
Gewicht 134 g
Display 3,5 Zoll; 480 x 800 Pixel Auflösung
Kamera 5 Megapixel
MP3-Player ja
Akku 1500 mAh
Akkulaufzeit GSM-Netz laut Herstellerangaben Sprechzeit: 7 Stunden; Standby-Zeit: 19 Tage
Frequenzbänder GSM-Netz Quad-Band: 850/900/1800/1900 MHz
UMTS ja
HSDPA ja; bis zu 7,2 MBit/s
HSUPA ja; bis zu 5,7 MBit/s
WLAN ja
GPS ja
integrierter Speicher 8 oder 16 GByte
Speichererweiterung Micro-SD-Karte bis 32 GByte
Preis 569,90 Euro ohne Vertrag (Stand 29. Oktober 2009)
Anbieter Vodafone
Blackberry Bold 9700

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Research In Motion (RIM) verkauft ab November ein zweites Bold-Smartphone: Zum Bold 9000 gesellt sich das etwas kleinere Bold 9700. Es kommt mit doppelt so viel Speicher, besserer Kamera und feiner auflösendem Display.

Durchs Menü scrollt der Nutzer über ein optisches Trackpad, das auch Gestensteuerung erlaubt. So hat der Anwender die Möglichkeit, wie auf dem iPhone mit einem Fingerwisch durch seine Fotosammlung zu surfen. Zum Tippen steht eine vollständige Tastatur zur Verfügung - ähnlich wie auf dem Nokia E72.

Das Quad-Band-Smartphone verfügt über einen GPS-Empfänger. Eine geeignete Navigationssoftware ist aber nicht vorinstalliert. Zum Abrufen von E-Mails unterstützt das Bold 9700 Blackberry Enterprise Server für IBM Lotus Domino, Microsoft Exchange und Novell Groupwise sowie die Blackberry Professional Software. Ins Internet gelangt der Anwender per HSPA oder WLAN.

Anfang Juli 2009 hat Research In Motion mit der App World einen Software-Shop eröffnet. Der Nutzer findet dort gut 2000 Programme zum Download. Die Software ist teilweise gratis, in manchen Fällen kostet sie bis zu 100 Euro. Bezahlt wird per PayPal.

Technische Daten Blackberry Bold 9700
Größe 10,9 x 6,0 x 1,4 cm
Gewicht 122 g
Display 2,4 Zoll, 480 x 360 Pixel Auflösung
Kamera 3,2 Megapixel
MP3-Player ja
Akku 1500 mAh
Akkulaufzeit GSM-Netz laut Herstellerangaben Sprechzeit: 5 Stunden; Standby-Zeit: 21 Tage
Frequenzbänder GSM-Netz Quad-Band: 850/900/1800/1800 MHz
UMTS ja
HSDPA ja; bis zu 3,6 MBit/s
HSUPA ja
WLAN ja
GPS ja
Integrierter Speicher 256 MByte
Speichererweiterung Micro-SD-Karte bis 16 GByte
Preis 530 Euro ohne Vertrag (Stand 29. Oktober 2009)
Anbieter T-Mobile, Vodafone
LG GD510 Pop

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Das Modell Pop von LG ist ein Einsteigerhandy, das sich mit einem Kniff in ein Solarhandy verwandeln lässt. Dazu muss der Nutzer das für 35 Euro optional erhältliche Solarpanel als Akkudeckel aufstecken. Die Akkuabdeckung ist etwas dicker als die normale rückseitige Plastikschale, die im Lieferumfang enthalten ist. Die Rückseite mit Solarpanel sorgt dafür, dass sich das Handy wieder auflädt, wenn es in der Sonne liegt.

LG rechnet beispielhaft vor, dass es an einem schönen Sommertag etwa elf Minuten dauert, um den Akku für drei Minuten Gesprächszeit aufzuladen. Wie schnell der Ladevorgang insgesamt braucht, hängt von der Intensität der Strahlung ab. Da die Kapazität des Solarpanels eher schwach ist, dauert es mehrere Tage, den Akku komplett aufzuladen. Ein Öko-Rechner gibt je nach Wetterlage an, wie lange der Handy-Akku in der Sonne liegen muss, um die gewünschte Gesprächsdauer durchzuhalten.

Das GD510 kommt mit einem 3-Zoll-Touchscreen, 8 GByte internem Speicher inklusive Speichererweiterung per Micro-SD-Karte und einer 3-Megapixel-Kamera. Ein LED-Blitz fehlt. Immerhin sorgen ein UKW-Radio und ein MP3-Player für Unterhaltung. Auf GPS, UMTS oder WLAN muss der Nutzer ganz verzichten.


Technische Daten LG GD510 Pop
Größe 9,5 x 5,0 x 1,1 cm
Gewicht 90 g
Display 3 Zoll, 240 x 400 Pixel Auflösung
Kamera 3 Megapixel
MP3-Player ja
Akku 900 mAh
Akkulaufzeit GSM-Netz laut Herstellerangaben Sprechzeit: 3 Stunden; Standby-Zeit: 14,5 Tage
Frequenzbänder GSM-Netz Quad-Band: 850/900/1800/1900 MHz
UMTS nein
HSDPA nein
HSUPA nein
WLAN nein
GPS nein
Integrierter Speicher 40 MByte
Speichererweiterung Micro-SD-Karten bis 8 GByte
Preis 219 Euro ohne Vertrag (Stand 29. Oktober 2009)
Anbieter The Phone House