Acer Aspire 1810T: atomfreies Subnotebook für 500 Euro

Hersteller: Acer
Listenpreis: 599 Euro
Fazit:

Das Acer Aspire 1810T vereint den Gebrauchswert eines Notebooks mit der Portabilität und Akkulaufzeit eines Netbooks - für attraktive 500 Euro. Das vorinstallierte Windows 7 Home Premium läuft erfreulich flüssig. Lediglich das spiegelnde Display trübt den Eindruck etwas.

Pro
  • lange Batterielaufzeit
  • im Vergleich zum Atom bessere Performance
  • komfortable Tastatur
Contra
  • spiegelndes und stark blickwinkelabhängiges Display
  • empfindlich gegen Fingerabdrücke
  • RAM etwas knapp bemessen
SEHR GUT
8,0
von 10 Punkten
Akkulaufzeit:
8 Punkte
Ergonomie:
7 Punkte
Leistung:
8 Punkte
Preis-Leistung:
9 Punkte
Service und Support:
8 Punkte

Testbericht Acer Aspire 1810TZ-412G25n Timeline

Das 499 Euro teure Acer Aspire 1810T ist kaum schwerer und größer als ein Netbook, bietet aber Dual-Core-CPU, hochauflösendes Display und flottere Grafik. Der ZDNet-Test zeigt, warum man dafür die meisten Netbooks stehen lassen sollte.

Der Erfolg des Intel Atom kam für seinen Schöpfer überraschend. Eigentlich sollte die Stromspar-CPU in Mobile Internet Devices zum Einsatz kommen, wie sie bisher lediglich auf dem Intel Developer Forum zu besichtigen sind. Für Netbooks – die in Wahrheit als kleine Notebooks gesehen und genutzt werden – war der Chip nicht konzipiert.

Zwar wurden Netbooks aufgrund kompakter Abmessungen, niedriger Preise und langer Akkulaufzeiten quasi über Nacht zum Bestseller, so mancher Nutzer wünscht sich neben einer höheren Display-Auflösung aber doch mehr Performance. Denn selbst das Surfen im Web ist aufgrund von Tabbed Browsing und umfangreichen Plug-ins zum leistungszehrenden Unterfangen geworden.

Mit dem Aspire 1810TZ-412G25n Timeline zielt Acer auf Netbook-Freunde, die sich etwas mehr Rechenleistung wünschen. Die Zutaten sind ein Dual-Core-Prozessor auf Core-2-Basis, Intels neueste Notebook-Grafik und ein 11,6-Zoll-Screen mit 1366 mal 768 Pixeln Auflösung.

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
31 von 31 Lesern fanden diesen Artikel nützlich.

Videos

Rechenzentren: PUE-Wert von 1,2 dank eigenem Brunnen

Stromkosten sind für Betreiber von Rechenzentren eine immer größere Last. Besonders die zur Kühlung aufgewendete Energie fällt ins Gewicht. Die Münchener Firma IGN hat einen eleganten Ausweg gefunden. ZDNet stellt ...