2,2 oder 2,5 GHz? Egal! 250- oder 320-GByte-Festplatte? Nebensächlich. Mattes oder spiegelndes Display? Kaufentscheidend!
Obwohl viele Anwender Notebooks mit mattem Screen bevorzugen, sind in den letzten Jahren im Consumer-Bereich überwiegend Geräte mit spiegelndem Display auf den Markt gekommen. Begriffe wie Glossy, CrystalShine, TrueLife, TrueBrite und VibrantView suggerieren dem Käufer einen Mehrwert. In Wahrheit soll die spiegelnde Beschichtung den im Vergleich zu IPS- und PVA-Paneln deutlich billigeren TN-Panels, die heute meist zum Einsatz kommen, zu mehr Kontrast und einer besseren Farbdarstellung verhelfen.
Die Auswirkungen einer solchen Beschichtung sind trotz modellspezifischer Unterschiede immer dieselben: Je dunkler der Bildschirminhalt, desto mehr wird das Display zum Spiegel. Auch beim Lichteinfall von hinten kommt es zu störenden Reflexionen.
Insbesondere bei der mobilen Nutzung von Notebooks fallen die Nachteile ins Gewicht: Dimmt man die Hintergrundbeleuchtung stromsparend herunter, leidet die Lesbarkeit eines Spiegeldisplays erheblich. Auf einem matten Screen kann man dagegen deutlich mehr erkennen.

Lesermeinungen zum Artikel
Das zweite ist das mittlerweile verwendete Format 16:9. Bei Filmen von DVD ist das ganz passend. Aber insbesondere für textlastige Anwendungen wie z.B. Programmierung, Surfen oder Textverarbeitung ist es ungünstig. Denn mit den Übergängen von 4:3 zu 16:10 und zu 16:9 war jedes Mal ein Verlust an sichtbaren Textzeilen auf dem Bildschirm verbunden. Stattdessen darf man nun die Anzeige hoch- oder herunterrollen.
Es wäre gut, wenn die Presse neben den verspiegelten Bildschirmen auch das mittlerweile untaugliche Bildschirmformat 16:9 problematisieren würde.
Naja, ich glaube leider nicht, dass noch irgendjemand diesen Post zu lesen bekommt, wohl auch aus der Redaktion nicht :(
Nicht alle Neuerungen sind meines Erachtens von Vorteil. Häufig bleiben sinnvolle und nützliche Dinge auf der Strecke. Schade!
für das unsäglich schlechte 16:9-Format:
"Kellerfenster-Display".
Wenn sich das durchsetzt, verkaufen sich die Teile vielleicht nicht mehr
ganz so gut....
Deswegen, bitte dranbleiben.
Der Arbeitsschutz verbietet Spiegeldisplays im Büro und Labor, aber den vielen DAUs unter den Käufern drückt Ihr diesen Mist aufs Auge. Macht nur weiter so und produziert an den Wünschen der Endkunden vorbei.
Nicht nur am Display wird gespart, auch wichtige Schnittstellen werden einfach gestrichen. Ohne Firewire kann ich meinen miniDV-Camcorder vergessen, ohne SPDIF den Anschluß an die Surroundanlage. Diese Computer werden dann auch noch als Multimedia- Geräte verkauft. Ein Hohn! Das alles nur, um einen niedrigen Kaufpreis vorzutäuschen. Anschließend darf ich externe Schnittstellen teuer nachkaufen. Nein, danke. Mein 7 Jahre alter Vaio-Desktop hat das alles. Neukauf auf unbestimmte Zeit verschoben.