Vier Kerne, acht Threads: Acers Core-i7-Notebook im Test

Hersteller: Acer
Listenpreis: 1499 Euro
Fazit:

Mit dem 1499 Euro teuren Aspire 8940G bietet Acer einen Desktop-Ersatz, der mit seinem 18,4-Zoll-Full-HD-Display und dem integrierten Blu-ray-Laufwerk höchste Unterhaltungsansprüche erfüllen kann. Der schnelle Core i7 kann seine Leistung beim Konvertieren von Medieninhalten voll ausspielen. Lediglich die Wahl der Grafikkarte ist nicht optimal, da sie zum Spielen in HD nicht schnell genug ist.

Pro
  • Drehrad zur Lautstärkeregelung
  • Tastatur mit Hintergrundbeleuchtung
  • Blu-ray-Laufwerk
  • moderate Geräuschentwicklung
  • hohe Performance
  • CUDA-fähig
  • großes Touchpad mit Multitouch-Funktion
Contra
  • spiegelnder Bildschirm
  • für HD-Display zu geringe Grafikleistung
  • Gehäuse zieht Fingerabdrücke an
SEHR GUT
8,0
von 10 Punkten
Ausstattung:
8 Punkte
Ergonomie:
7 Punkte
Performance:
9 Punkte
Service und Support:
8 Punkte

Testbericht Acer Aspire 8940G-724G64Bn

Quad-Core-CPU mit Hyperthreading und automatischer Übertaktung, Full-HD-Display, Blu-ray, zwei Festplatten und schnelle Nvidia-Grafik - dem Aspire 8940G von Acer fehlt scheinbar nichts. ZDNet hat es getestet.

Der Test des 1499 Euro teuren Acer Aspire 8940G beginnt mit einer Enttäuschung: Mit seinem hochglanzlackierten Deckel ähnelt das Gerät den hauseigenen Aspire-One-Netbooks, die zu einem Fünftel des Preises zu haben sind. Weitere Vergleiche verbieten sich aber – schließlich steckt im 8940G Intels neuester Quad-Core-Chip Core i7 720 QM. ZDNet hat getestet, was das Gerät leistet.

18,4-Zoll-Widescreen, 4,35 Klio Gewicht und Abmessungen von 44 mal 29,5 mal 4,4 Zentimeter – das Acer ist eindeutig ein Desktop-Ersatz und für den mobilen Einsatz weniger geeignet. Wie eingangs erwähnt, sieht das Gerät im zugeklappten Zustand unspektakulär aus. Der schwarze Deckel zieht Fingerabdrücke an. Der Bereich um die Tastatur macht aber etwas mehr her: Ein geriffelter Kunststoff in Karbon-Optik und blaue Leisten verleihen dem Gerät die gewünschte Wertigkeit.

Neben der Tastatur ist ein Ziffernblock untergebracht. Am Layout sind eigentlich nur die zu kleinen Pfeiltasten zu bemängeln. Wie bei anderen Notebooks des Herstellers haben die Tasten ein wenig Abstand und scheinen zu schweben. Der Komfort beim Tippen überzeugt aufgrund eines sauber definierten Anschlags und eines satten Geräuschs. Erfreulicherweise hat die Tastatur eine Hintergrundbeleuchtung. Das angenehm große Touchpad beherrscht Multitouch: Zwei Finger ermöglichen das Scrollen, das Spreizen der Finger das Zoomen. Zwischen den Maustasten ist der Fingerabdruckscanner untergebracht.

Ganz rechts ist ein Steuerfeld für die Medienwiedergabe (Vor, Zurück, Stop) mit berührungsempfindlichen Tasten zu finden. Nettes Detail: Die Lautstärke lässt sich per Drehrad verstellen.

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