Frisch im Regal: neue Handy-Modelle im Oktober

(http://www.zdnet.de/magazin/41509962/frisch-im-regal-neue-handy-modelle-im-oktober.htm)

von Yvonne Göpfert, 2. Oktober 2009

Sony Ericsson bringt sein erstes 12-Megapixel-Foto-Handy auf den Markt und Nokia das N900 mit dem Linux-basiertem OS Maemo. LG nimmt ein Designer-Handy in sein Portfolio auf. Insgesamt kommen im Oktober 12 Neuvorstellungen.

Sony Ericsson bringt gleich drei Handys mit japanischem Namen: Satio, Aino und Naite. Bei den ersten beiden handelt es sich um Multimedia-Pakete mit 12- respektive 8-Megapixel-Kamera, GPS und schnellem Internetzugang. Das Naite ist ein einfacher ausgestattetes Barren-Handy.

Nokia hat sein erstes Mobiltelefon auf Maemo-Basis zur Marktreife gebracht. Mit dem neuen Betriebssystem wollen die Finnen einen Konkurrenten für Android-Smartphones und das iPhone etablieren. Außerdem wird das N97 neu aufgelegt: Als N97 Mini sieht es deutlich schicker aus und bietet dank Software-Update auch eine bessere Scrollfunktion für den Touchscreen. Ebenfalls mit neuem Betriebssystem – Web OS - kommt der Palm Pre, der ab Mitte Oktober exklusiv bei O2 zu haben ist.

T-Mobile nimmt ein drittes Android-Smartphone ins Programm - diesmal nicht von HTC, sondern vom chinesischen Hersteller Huawei. HTC liefert zwei günstige Einsteigermodelle: das Touch 2 läuft unter Windows Mobile, das Tattoo unter Android. LG hat sein erstes Smartphone mit Windows Mobile 6.5 fertig gestellt und mit dem New Chocolate wird noch ein Design-Handy ausgeliefert. ZDNet stellt auf den folgenden Seiten die neuen Mobiltelefone vor, die ab Oktober 2009 verkauft werden.

HTC Touch 2

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Das HTC Touch, eines der ersten Windows-Mobile-Smartphones mit Touchscreen, erfährt ein Update. Es bietet die bekannte und inzwischen weiterentwickelte Gestensteuerung TouchFlo. Damit lässt sich schnell ein Anruf tätigen oder eine Mail beantworten. Neu ist zum Beispiel, dass das Adressbuch als Kontaktzentrale dient. Für jeden Eintrag werden alle Chat-Dialoge, E-Mails, SMS und gelistet, die mit der Person ausgetauscht wurden. Möglich wird das durch das neue Betriebssystem Windows Mobile 6.5.

Beim Surfen muss der Nutzer Kompromisse machen, denn der Internet Explorer zählt nicht gerade zu den schnellsten und besten Handy-Browsern auf dem Markt. Immerhin soll sich der Bedienkomfort per Zoom-Leiste erhöhen: Mit einem Fingerstreich kann der Anwender die Webseite vergrößern. Dabei passt sich der Textfluss automatisch an die Ansicht an. Darüber hinaus unterstützt der Internet Explorer jetzt auch Adobe Flash für Flash-Videos im Internet. Interessant ist der Zugang zum Windows Market Place auf dem Touch 2: Dort kann sich der Nutzer weitere Software auf sein Windows Mobile Geräte herunterladen.

Das HTC Touch 2 bietet eine 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse für Standard-Ohrhörer und eine 3,2-Megapixel-Kamera. Das Display ist mit 2,8 Zoll eher klein. GPS und WLAN sowie HSDPA-Unterstützung mit bis zu 7,2 MBit/s soll für eine flotte Datenübertragung sorgen. HSUPA für den schnellen Daten-Upload fehlt allerdings.

Technische Daten HTC Touch 2
Größe 10,4 x 5,5 x 1,3 cm
Gewicht 110 g
Display 2,8 Zoll; 240 x 320 Pixel Auflösung
Kamera 3,2 Megapixel
MP3-Player ja
Akku 1100 mAh
Akkulaufzeit GSM-Netz laut Herstellerangaben Sprechzeit: 7 Stunden; Standby-Zeit: 15 Tage
Frequenzbänder GSM-Netz Quad-Band: 850/900/1800/1900 MHz
UMTS ja
HSDPA ja, bis zu 7,2 MBit/s
HSUPA nein
WLAN ja
GPS ja
integrierter Speicher 512 MByte ROM; 256 MByte RAM
Speichererweiterung Micro-SD-Karte
Preis 339 Euro ohne Vertrag (Stand 30.09.2009)
Anbieter E-Plus, T-Mobile
HTC Tattoo

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Mit dem HTC Tattoo kommt ein weiteres Android-Smartphone in den Handel. Seine Coverschale ist austauschbar. Zur Auswahl stehen die Farben Blau, Lila, Schwarz, Silber und Weiß. Im Lieferumfang sind allerdings keine Cover zum Wechseln enthalten. Die Ausstattung richtet sich an Smartphone-Einsteiger: WLAN und HSDPA dienen zum Surfen im Web. Nur der Download von Dateien aus dem Internet dauert etwas länger. Hier schafft das Tattoo nur 384 KBit/s. Die integrierte Kamera macht Fotos mit einer Auflösung von 3,2 Megapixeln. Der MP3-Player spielt alle gängigen Formate wie AAC, MP3, WAV, MIDI und Windows Media Audio 9 ab. Das Touchscreen-Display ist mit 2,8 Zoll Bilddiagonale allerdings eher bescheiden.

Per GPS besteht zwar die Möglichkeit zu navigieren, aber eine vollwertige Navigationslösung muss sich der Nutzer erst im Android Market herunterladen - vorinstalliert ist nur Google Maps. Der Prozessor, der von Qualcomm stammt, ist mit 528 MHz getaktet. Der interne Speicher beläuft sich auf 512 MByte ROM und 256 MByte RAM - genug, um flott mit dem Tattoo zu arbeiten.

Technische Daten HTC Tattoo
Größe 10,6 x 5,5 x 1,4 cm
Gewicht 108 g
Display 2,8 Zoll, 240 x 320 Pixel Auflösung
Kamera 3,2 Megapixel
MP3-Player ja
Akku 1100 mAh
Akkulaufzeit GSM-Netz laut Herstellerangaben Sprechzeit: 6,5 Stunden; Standby-Zeit: 14 Tage
Frequenzbänder GSM-Netz Quad-Band: 850/900/1800/1900 MHz
UMTS ja
HSDPA ja, bis zu 7,2 MBit/s
HSUPA nein, Upload bis zu 384 KBit/s
WLAN ja
GPS ja
integrierter Speicher 512 MByte ROM; 256 MByte RAM
Speichererweiterung Micro-SD-Karte bis 32 GByte
Preis 399 Euro (Stand 30.09.2009)
Anbieter E-Plus, O2, Vodafone
LG GM750

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Im Oktober bringt LG mit dem GM750 sein erstes Windows-Mobile-6.5-Smartphone mit 5-Megapixel-Kamera auf den Markt. Das neue Windows Mobile verspricht ein paar bescheidene Besserungen. Zum Beispiel soll der 3-Zoll-Touchscreen besser mit dem Finger zu bedienen sein und flüssiger auf Scrollbewegungen reagieren. Die Auflösung liegt bei 240 mal 400 Pixeln. Touchscreens der Oberliga bieten bereits 480 mal 800 Pixel. Doch zum Arbeiten und für den beruflichen Einsatz ist die Auflösung ausreichend.

Die Akkukapazität klingt mit 1500 mAh recht vielversprechend, dennoch wird das LG GM750 bei intensivem Gebrauch und aktiviertem WLAN oder GPS nicht mehr als maximal vier Tage durchhalten, bevor es wieder an die Steckdose muss. Das HSPA-Smartphone kommt mit 280 MByte internem Speicher, der per Micro-SD-Karte um bis zu 32 GByte erweitert werden kann.

Technische Daten LG GM750
Größe 11,0 x 5,4 x 1,3 cm
Gewicht 120 g
Display 3 Zoll, 240 x 400 Pixel Auflösung
Kamera 5 Megapixel
MP3-Player ja
Akku 1500 mAh
Akkulaufzeit GSM-Netz laut Herstellerangaben Sprechzeit: 10 Stunden; Standby-Zeit: 16 Tage
Frequenzbänder GSM-Netz Quad-Band: 850/900/1800/1900 MHz
UMTS ja
HSDPA ja; bis zu 7,2 MBit/s
HSUPA ja; bis zu 2 MBit/s
WLAN ja
GPS ja
integrierter Speicher 280 MByte
Speichererweiterung Micro-SD-Karte bis 32 GByte
Preis wird bei Marktstart bekannt gegeben (Stand 30.09.2009)
Anbieter alle Netzbetreiber
LG BL40 New Chocolate

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LG hat das Chocolate, das 2006 auf den deutschen Markt kam, weiterentwickelt. Die Design-Elemente des Ur-Chocolate – schwarz-rote Farbelemente und klare Linien - kommen auch beim neuen Modell aus der Black-Label-Serie zum Tragen. Das Chocolate der zweiten Generation bietet einen knapp 4-Zoll großen LCD-Bildschirm mit einem Seitenverhältnis von 21:9. Das soll dem Nutzer beim Videoschauen und beim Surfen im Internet zugutekommen. Darüber hinaus bietet der Bildschirm eine Dual-Screen-Oberfläche mit der beispielsweise zwei Webseiten nebeneinander betrachtet werden können. Ferner wurde beim New Chocolate für das Display statt einer Kunststoff- eine Glasabdeckung verbaut.

Die Menüführung ist aufgeräumt unter vier Reiter sortiert: Kommunikation, Unterhaltung, Programme und Einstellungen. Die Kamera macht Aufnahmen mit 5 Megapixeln.

Technische Daten LG BL40 New Chocolate
Größe 13,0 x 5,1 x 1,1 cm
Gewicht 123 g
Display 4 Zoll, 345 x 800 Pixel Auflösung
Kamera 5 Megapixel
MP3-Player ja
Akku 1000 mAh
Akkulaufzeit GSM-Netz laut Herstellerangaben Sprechzeit: 6 Stunden; Standby-Zeit: 14,5 Tage
Frequenzbänder GSM-Netz Quad-Band: 850/900/1800/1900 MHz
UMTS ja
HSDPA bis zu 7,2 MBit/s
HSUPA bis zu 2 MBit/s
WLAN ja
GPS nein
integrierter Speicher 1 Gbyte
Speichererweiterung Micro-SD-Karte bis 32 GByte
Preis 519 Euro (Stand 30.9. 2009)
Anbieter alle Netzbetreiber
Nokia N900

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Mit dem N900 bringt Nokia sein erstes Handy mit dem neuen Betriebssystem Maemo auf den Markt. Maemo soll der iPhone- und Android-Konkurrenz die Stirn bieten. Der Vorteil: Wie die beiden genannten Betriebssysteme schleppt auch das Linux-Derivat Maemo keine gewachsenen Systemstrukturen mit sich herum, die für unübersichtliche Menüs sorgen. Entsprechend modern und leicht ist das N900 zu bedienen. Die Nutzeroberfläche ist bei Maemo auf drei Stufen verteilt: Die oberste Ebene, die sich auf bis zu vier Bildschirme erstrecken kann, zeigt Widgets, Programmverknüpfungen und Lesezeichen an. Dabei kann der Nutzer die einzelnen Elemente auf dem 3,5-Zoll-Display beliebig hin- und herschieben und schließlich ablegen, so wie es auch auf einem Android-Smartphone möglich ist.

Das N900 wird vorwiegend im Querformat bedient. Nur die Telefonfunktionen sind horizontal angelegt. Zum Tippen von Texten steht eine ausziehbare, dreireihige QWERTZ-Tastatur zur Verfügung. Wer im Web surfen will, nutzt den auf Mozilla-Technik basierenden Browser. Zum Zoomen auf einer Internetseite kann der Nutzer eine strudelartige Drehbewegung mit dem Finger machen oder zwei Mal kurz auf den Touchscreen klopfen.

Neben einem Micro-USB-Anschluss und dem Kamera-Knopf, der als Auslöser für die integrierte 5-Megapixel-Kamera mit zwei LED-Lichtern dient, gibt es noch eine 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse für Kopfhörer. Zudem hat Nokia A-GPS integriert und Ovi Maps 3.0 als Navigationslösung inklusive Fußgängerkarten vorinstalliert. Der interne Speicher fasst 32 GByte und lässt sich zusätzlich noch per Micro-SD-Karte um weitere 16 GByte aufrüsten.

Technische Daten Nokia N900
Größe 11,0 x 6,0 x 2,0 cm
Gewicht 181 g
Display 3,5 Zoll; 800 x 480 Pixel Auflösung
Kamera 5 Megapixel
MP3-Player ja
Akku 1320 mAh
Akkulaufzeit GSM-Netz laut Herstellerangaben Sprechzeit: k. A.
Frequenzbänder GSM-Netz Quad-Band: 850/900/1800/1900 MHz
UMTS ja
HSDPA ja; bis zu 10,2 MBit/s
HSUPA ja; bis zu 2 MBit/s
WLAN ja
GPS ja
integrierter Speicher 32 GByte
Speichererweiterung Micro-SD-Karte bis 16 GByte
Preis 599 Euro ohne Vertrag (Stand 30.09 2009)
Anbieter alle Netzbetreiber
Nokia N97 Mini

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Das Nokia N97 musste einiges an Kritik einstecken: Zu dick und zu schwer lauteten unter anderem die Vorwürfe. Womöglich war das der Grund, warum Nokia das Gerät überarbeitet hat. Das Nokia N97 Mini ist mit 3,2 Zoll statt 3,5 Zoll-Touchscreen deutlich kleiner und leichter als das ursprüngliche N97. Zudem bietet es nur 8 statt 32 GByte internen Speicher. Auf das Touchpad neben der dreireihigen QWERTZ-Tastatur müssen die Mini-Nutzer ebenfalls verzichten.

Davon abgesehen sieht das N97 Mini dank Metallelementen wesentlich eleganter aus als das Patenmodell. A-GPS, WLAN und HSDPA mit bis zu 3,6 MBit/s sollen für schnelle Ladezeiten sorgen. HSUPA für den Daten-Upload mit bis zu 2 MBit/s unterstützt der kleine Finne jedoch nicht. Die Oberfläche ähnelt dem Nokia N97. Das Handy lässt sich mit häufig genutzten Programmen, darunter E-Mail oder Facebook, voll packen. Wichtige Kontakte erscheinen inklusive Foto gleich in der ersten Reihe.

Technische Daten Nokia N97 Mini
Größe 11,3 x 5,3 x 1,4 cm
Gewicht 138 g
Display 3,2 Zoll, 640 x 360 Pixel Auflösung
Kamera 5 Megapixel
MP3-Player ja (Nseries Musik-Player)
Akku 1200 mAh
Akkulaufzeit GSM-Netz laut Herstellerangaben Sprechzeit: 7 Stunden; Standby-Zeit: 13 Tage
Frequenzbänder GSM-Netz Quad-Band: 850/900/1800/1900 MHz
UMTS ja
HSDPA ja; bis zu 3,6 MBit/s
HSUPA nein
WLAN ja
GPS ja
integrierter Speicher 8 GByte
Speichererweiterung Micro-SD-Karte bis zu 16 GByte
Preis 559 Euro ohne Vertrag (Stand 30.09.2009)
Anbieter alle Netzbetreiber
Nokia 3720 Classic

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Das Series-40-Handy ist einfach und vor allem robust gebaut. Es hat das IP54-Zertifikat (IEC 60529/Level) erhalten. Damit ist das Handy anerkanntermaßen gegen Spritzwasser und Staub geschützt. Zudem dient es bei Dunkelheit auch als Taschenlampe.

Das Tri-Band-Handy bietet eine 2-Megapixel-Kamera ohne Autofokus. Immerhin erhellt ein LED-Licht bei Bedarf die Szenerie. Über den integrierten Musikplayer kann der Anwender seine Lieblingsmusik entweder als MP3-, AAC-, oder WMA-Datei anhören oder das Radio anschalten. Kopfhörer, die in eine 2,5-Millimeter-Klinkenbuchse passen, dienen hier als Antenne. Die weiter verbreitete 3,5-Millimeter-Klinke bietet das 3720 Classic leider nicht. Dafür muss der Nutzer auf einen Adapter zurückgreifen.

Auf den internen Speicher passen 20 MByte, per Micro-SD-Karte ist der Speicher erweiterbar. Im Lieferumfang ist eine 1-GByte-Karte enthalten, auf der auch Nokia Maps vorinstalliert ist. Zum Navigieren fehlt dem Nokia 3720 Classic ein GPS-Chip, jedoch kann die Ortung grob über das Mobilfunknetz erfolgen.

Technische Daten Nokia 3720 Classic
Größe 11,5 x 4,7 x 1,5 cm
Gewicht 94 g
Display 2,2 Zoll; 240 x 320 Pixel Auflösung
Kamera 2 Megapixel
MP3-Player ja (Nokia Musik-Player)
Akku 1050 mAh
Akkulaufzeit GSM-Netz laut Herstellerangaben Sprechzeit: 7 Stunden; Standby-Zeit: 19 Tage
Frequenzbänder GSM-Netz Tri-Band: 900/1800/1900 MHz
UMTS nein
HSDPA nein
HSUPA nein
WLAN nein
GPS nein
integrierter Speicher 20 MByte
Speichererweiterung Micro-SD-Karte bis zu 8 GByte
Preis 159 Euro ohne Vertrag (Stand 30.09.2009)
Anbieter alle Netzbetreiber
T-Mobile Pulse

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Das T-Mobile Pulse ist das dritte Android-Handy, das der Bonner Netzbetreiber in sein Portfolio aufnimmt. Es läuft unter der Version 1.5 und bietet wie alle Android-Geräte Zugang zum Market Place. Dort kann sich der Nutzer weitere Anwendungen herunterladen.

Das Open-Source-Handy kommt mit einem 3,5 Zoll großen Touchscreen, dessen Auflösung jedoch nur bei 320 mal 480 Pixeln liegt. Die übrige Ausstattung entspricht zwar nicht der von Top-Geräten, sie kann sich aber sehen lassen. Die Kamera macht Fotos mit einer Auflösung von 3,2 Megapixeln. Einen LED-Blitz gibt es aber nicht. Das Pulse ist mit Quad-Band-GSM, UMTS inklusive Unterstützung für HSDPA und HSUPA sowie WLAN und Bluetooth ausgestattet. Sogar ein GPS-Chip ist integriert. Betrieben wird das Pulse mit einem Qualcomm-Prozessor mit 528 MHz. Der Hersteller ist nicht, wie man auf den ersten Blick vermuten könnte HTC, sondern der chinesische Handybauer Huawei.

Technische Daten T-Mobile Pulse
Größe 13,5 x 6,3 x 1,4 cm
Gewicht 135 g
Display 3,5 Zoll, 320 x 480 Pixel Auflösung
Kamera 3 Megapixel
MP3-Player ja
Akku 1500 mAh
Akkulaufzeit GSM-Netz laut Herstellerangaben Sprechzeit: 3,5 Stunden; Standby-Zeit: 8,75 Tage
Frequenzbänder GSM-Netz Quad-Band: 850/900/1800/1800 MHz
UMTS ja
HSDPA ja; bis zu 7,5 MBit/s
HSUPA k. A.
WLAN ja
GPS ja
integrierter Speicher k. A.
Speichererweiterung ja
Preis wird bei Marktstart bekannt gegeben (Stand 30.09.2009)
Anbieter T-Mobile
Sony Ericsson Satio

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Nach Samsung bringt auch Sony Ericsson sein erstes 12-Megapixel-Foto-Handy. Die Kamera im Satio bietet einen Autofokus mit Gesichtserkennung und elektronischem Bildstabilisator. Per Touch-Fokus lässt sich der Autofokus so lenken, dass auch ein Gegenstand oder eine Person am Bildrand scharf abgebildet wird. Dazu tippt der Anwender mit dem Finger auf die jeweilige Stelle des Bildschirms. Bei schlechten Lichtverhältnissen kann der Fotograf einen Xenon-Blitz zuschalten.

Der 3,5 Zoll große Breitbild-Touchscreen ist mit seiner Auflösung von 360 mal 640 Pixeln gut zum Videoschauen geeignet. Die Filme gelangen per Drag and drop vom PC auf das Handy. Dabei wandelt die Software Media Go, die ein etwas an iTunes erinnert, Video- und Musikdateien in die bestmögliche Qualität fürs Handy um. Zusätzlich bekommt der Satio-Besitzer Zugriff auf circa 60 Filme von der PlayNow-Arena-Filmwebseite.

Ferner lassen sich mit dem Handy per A-GPS ortsbezogene Dienste wie Google Maps nutzen. Zudem kann sich der Benutzer per Wisepilot den Weg zeigen lassen. Auch Geo-Tagging unterstützt das Satio. Das Symbian-Handy kommt mit 60 MByte freiem Speicher, der sich per Micro-SD-Karte erweitern lässt.

Technische Daten Sony Ericsson Satio
Größe 11,2 x 5,5 x 1,3 cm
Gewicht 126 g
Display 3,5 Zoll, 360 x 640 Pixel Auflösung
Kamera 12,1 Megapixel
MP3-Player ja
Akku 950 mAh
Akkulaufzeit GSM-Netz laut Herstellerangaben Sprechzeit: 9 Stunden; Standby-Zeit: 15 Tage
Frequenzbänder GSM-Netz Quad-Band: 850/900/1800/1900 MHz
UMTS ja
HSDPA ja; bis zu 7,2 MBit/s
HSUPA ja; bis zu 2 MBit/s
WLAN ja
GPS ja
integrierter Speicher 60 MByte
Speichererweiterung Micro-SD-Karte
Preis 699 Euro ohne Vertrag (Stand 30.09.2009)
Anbieter alle Netzbetreiber
Sony Ericsson Aino

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Wer es eine Nummer kleiner schätzt, sollte sich das Aino von Sony Ericsson ansehen. Es hat eine 8-Megapixel-Kamera integriert und wird per Touchscreen bedient. Die Fotofunktionen sind so ausgefeilt wie beim Satio. Beim Display muss der Nutzer sich mit 3 statt 3,5 Zoll begnügen, was immer noch überdurchschnittlich ist.

Eine Besonderheit des Aino ist die Remote-Play-Funktion, mit der eine Playstation 3 angesteuert werden kann. Um diese Funktionalität einzurichten, muss per WLAN oder UMTS eine Verbindung via Internet hergestellt werden. Danach lassen sich Fotos, Videos und Musiktitel auf der Konsole über das Handy ansehen beziehungsweise anhören. WLAN, HSDPA und GPS sind analog zum Satio in dem Mobiltelefon integriert. Beim Speicher hat Sony Ericsson nur unwesentlich gespart: Das Aino kommt mit 55 MByte, die ebenfalls per Micro-SD-Karte erweiterbar sind.

Technische Daten Sony Ericsson Aino
Größe 10,4 x 5,0 x 1,6 cm
Gewicht 134 g
Display 3 Zoll, 240 x 432 Pixel Auflösung
Kamera 8,1 Megapixel
MP3-Player ja
Akku 950 mAh
Akkulaufzeit GSM-Netz laut Herstellerangaben Sprechzeit: 13 Stunden; Standby-Zeit: 15 Tage
Frequenzbänder GSM-Netz Quad-Band: 850/900/1800/1900 MHz
UMTS ja
HSDPA ja; bis zu 7,2 MBit/s
HSUPA ja; bis zu 2 MBit/s
WLAN ja
GPS ja
integrierter Speicher 55 MByte
Speichererweiterung Micro-SD-Karte
Preis 549 Euro ohne Vertrag (Stand 30.09.2009)
Anbieter alle Netzbetreiber
Sony Ericsson Naite

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Das Naite zeigt sich in klassischer Bauform mit 2,2-Zoll-Display und überarbeitetem Menü. Die Darstellung erfolgt optisch aufpoliert in 3D. Die Programm-Icons drehen sich dabei wie ein Karussell. Seine Stärken spielt das Naite beim Organizer aus: Das Handy ist dafür ausgelegt, Mails abzurufen oder einen Termin in den Kalender einzutragen. Zudem ist Google Maps auf dem Handy installiert. Ein GPS-Chip zur punktgenauen Ortung fehlt allerdings. Ins Web gelangt der Nutzer via UMTS. HSDPA oder WLAN findet man auf dem Naite nicht.

Die Kamera macht Fotos mit bescheidenen zwei Megapixeln Auslösung. Mehr als flüchtige Schnappschüsse darf der Nutzer nicht erwarten. Der Media-Player unterstützt nur wenige Formate, darunter AAC und MP3. Musik- und Fotodateien können auf dem 100 MByte fassenden internen Speicher deponiert oder auf eine Micro-SD-Karte ausgelagert werden.

Technische Daten Sony Ericsson Naite
Größe 10,8 x 4,7 x 1,3 cm
Gewicht 84 g
Display 2,2 Zoll, 240 x 320 Pixel Auflösung
Kamera 2 Megapixel
MP3-Player ja
Akku 950 mAh
Akkulaufzeit GSM-Netz laut Herstellerangaben Sprechzeit: 9,5 Stunden; Standby-Zeit: 18 Tage
Frequenzbänder GSM-Netz Quad-Band: 850/900/1800/1900 MHz
UMTS ja
HSDPA nein
HSUPA nein
WLAN nein
GPS nein
integrierter Speicher 100 MByte
Speichererweiterung Micro-SD-Karte
Preis 159 Euro ohne Vertrag (Stand 30.09.2009)
Anbieter alle Netzbetreiber
Palm Pre

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Neben dem Betriebssystem Maemo, auf dem das Nokia N900 basiert, bereichert ein zweites Mobiltelefon mit neuem OS den Handymarkt: Palm verkauft hierzulande ab dém 13. Oktober 2009 den Palm Pre, der unter Palm Web OS läuft. Das Display reagiert auf Multi-Touch. Der Nutzer kann mit einem oder mehreren Fingern Gesten ausführen, um ein Programm zu öffnen, ein Bild zu drehen oder eine Webseite beziehungsweise ein Foto zu vergrößern.

Weiter unterstützt die Plattform Multi-Tasking. Der Anwender sieht, welche Programme gerade aktiv sind und kann jederzeit unkompliziert zwischen den Programmen hin- und herspringen. Zudem verfolgt der Hersteller mit Palm Synergy eine ähnliche Integration aller Kommunikationskanäle wie es HTC mit seiner Oberfläche Sense macht. Palm Synergy stellt sämtliche Informationen aus unterschiedlichen Quellen in einer Übersicht dar. Die Daten können dabei aus Outlook, Google oder Facebook stammen. Auch verschiedene Kalender lassen sich in einer einzigen Ansicht darstellen.

Das Gerät kommt mit GPS, HSDPA, WLAN und 8 GByte internem Speicher. Platz für einen Speicherkarten-Steckplatz hat Palm nicht mehr gefunden. Das Display bietet eine Displaydiagonale von 3,1 Zoll mit einer Auflösung von 320 mal 480 Pixeln und ist damit fast vergleichbar mit dem Display des Android-Kurrenten Hero[1].

ZDNet hat den Palm Pre schon getestet[2]. Die Erwartungen an das neue Web OS waren sehr hoch und Palm erfüllte sie auch. Doch es gibt ein paar Kleinigkeiten, die das Gesamtbild etwas stören.

Technische Daten Palm Pre
Größe 11,7 x 5,6 x 1,7 cm
Gewicht 135 g
Display 3,2 Zoll, 320 x 480 Pixel Auflösung
Kamera 3 Megapixel
MP3-Player ja
Akku 1150 mAh
Akkulaufzeit GSM-Netz laut Herstellerangaben Sprechzeit: 5 Stunden; Standby-Zeit: 8 Tage
Frequenzbänder GSM-Netz Quad-Band: 850/900/1800/1900 MHz
UMTS ja
HSDPA ja; bis zu 7,2 MBit/s
HSUPA ja; bis zu 2 MBit/s
WLAN ja
GPS ja
integrierter Speicher 8 GByte
Speichererweiterung nein
Preis 481 Euro ohne Vertrag (Stand 30.09.2009)
Anbieter O2

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[1] = http://www.zdnet.de/mobiles_arbeiten_mit_handheld_pda_handy_smartphone_endlich_ein_iphone_konkurrent_android_handy_htc_hero_im_test_review-20000153-41500317-1.htm
[2] = http://www.zdnet.de/mobiles_arbeiten_mit_handheld_pda_handy_smartphone_getestet_palm_pre_mit_dem_neuen_betriebssystem_webos_review-20000153-41005058-1.htm