Letztendlich wird der Gewinner dieses Trends der private und geschäftliche Kunde sein. Ihm wird in Zukunft nicht mehr nur eine "one size fits all"-Lösung angeboten, sondern er kann auf eine Vielzahl von optimierten Geräten zurückgreifen, die auf ganz unterschiedliche Weise den Zugang zur Cloud ermöglichen.
Die x86 basierende Architektur wird künftig eine von mehreren sein, aber mit ARM, MIPS und anderen im Wettbewerb stehen. Mit Android, Chrome, anderen Linux-Derivaten und Mac OS X wird auch Windows stärkere Konkurrenz bekommen, da es für den Nutzer dedizierter Lösungen unerheblich ist, worauf die verwendeten Applikationen basieren.
Der IT Markt wird erwachsen. Anwender können Entscheidungen mehr nach dem wirklichen Nutzen einer Vielzahl von diversifizierten Clients treffen, anstatt auf für sie oft unverständlichen und in die Irre führenden technischen Daten. Neue Hardwareanbieter - von Mobiltelefonherstellern bis zu typischen Consumer-Elektronik-Firmen - erhalten eine Chance, und neue Geschäftsmodelle für die Entwicklung und den Vertrieb von Software entstehen. Kurzum: Die Karten werden neu gemischt.


Lesermeinungen zum Artikel
Ich glaube, da kann ich Sie beruhigen: Kein Mensch will Ihnen Ihren PC wegnehmen! Ich denke, Sie können damit noch viele tausend Libesbriefe an ihren Nachbarn schreiben. Damit werden Sie auch lange nicht alleine dastehen. Aber lassen Sie doch auch den Menschen Ihre Freude, die von Entwicklungen wie Cloud-Computing profitieren. Es gibt genügend Szenarien, in denen zentralisiertes Computing Sinn macht. Es ist ja auch nicht so, dass mit der Einführung der Elektroautos sofort alle Autos mit Verbrennungsmotor vom Markt genommen werden.
Verschiedene Technologien für verschiedene Märtkte/Zielgruppen.
Schön, DASS sich in der IT-Branche was tut, und zwar WEIL sich im Anforderungsprofil der Nutzer (nicht aller) eben auch was tut.
Ihr Artikel ist ein reiner Lobbyartikel.
Michael Mertig