Microsoft bringt mit Windows 7 zwar manche Neuerung – einige wichtige Funktionen für effektives Surfen und Arbeiten fehlen aber. Zum Glück gibt es kostenlose Tools, um die Lücken füllen. ZDNet stellt die zwölf wichtigsten vor.
Am 22. Oktober schickt Microsoft Windows 7[1] ins Rennen. Das neue Betriebssystem bringt einige Annehmlichkeiten mit. Dazu gehören etwa die Sprunglisten[2], die Möglichkeit, ohne Zusatztools Images zu brennen[3] und die vereinfachte Remoteunterstützung[4]. Werkzeuge wie E-Mail-Client, Fotogalerie, Instant Messenger und Videoschnittsoftware hat Microsoft bewusst aus dem Betriebssystem entfernt[5] und bietet sie im Rahmen von Windows Live unter download.live.com[6] zum kostenlosen Download an.
Andere Tools, wie der Windows Media Player, sind zwar in allen Versionen von Windows 7[7] enthalten, aber nicht jedermanns Sache. Kurzum: Auch bei Windows 7 gilt, dass man seinen PC zuerst mit zusätzlicher Software ausstatten sollte, bevor man durchstartet. ZDNet zeigt, welche Zusatztools unverzichtbar sind.
Der Virenscanner Avira Antivir Personal verfügt über integrierten Spyware-Schutz und kann parallel auf Mehrkern-CPUs scannen. Avira vergibt das Tool an Privatnutzer kostenlos. Ein Wächter lädt sich permanent in den Arbeitsspeicher und warnt vor verdächtigen Aktionen. Antivir verfügt über einen integrierten Rootkit-Schutz, der Prozesse, Registry-Einträge sowie Dateien untersucht.
Firefox ist nach dem Internet Explorer der meistgenutzte Browser. Der Mozilla-Browser ist bekannt dafür, dass er sicheres und schnelles Surfen ermöglicht. Er bietet alle gängigen Features eines Webbrowsers und mit den vielen Extensions, die kostenlos angeboten werden, lässt er sich darüber hinaus ganz den Wünschen des Users anpassen.
Mit der kostenlosen Firefox-Erweiterung Cooliris lassen sich im Internet veröffentlichte Fotos als Diashow direkt im Browser anzeigen. Wird der Mauszeiger auf ein Foto bewegt, bietet Cooliris optional den Start der Bilderwand an. Scrollt man hin und her, dreht sich die Wand in den Raum und die Fotos fliegen vorbei. Wird ein bestimmtes Bild ausgewählt, lässt es sich im Vollbildmodus betrachten.
Ein Leichtgewicht unter den Multimedia-Playern ist der VLC Player. Das Programm bietet einen hohen Funktionsumfang, ohne die Ressourcen des Rechners für sich allein zu beanspruchen. Der Open-Source-Medienplayer spielt Streams in den Formaten DivX, VCD, DVD, MPEG und OGG schon während des Ladevorgangs ab. Wer große Video-Dateien abspielen möchte, muss nicht auf das Ende des Downloads warten. VLC unterstützt alle gängigen Formate und viele Exoten.
Das Java Runtime Environment liefert die Java Virtual Machine und ist eine Applikation, die für den Ablauf zahlreicher Programme benötigt wird. Dazu gehören etwa Online-Spiele, Chat-Programme und 3D-Fotoanwendungen. Außerdem kommt Java in immer mehr Firmenanwendungen zum Einsatz.
Der Adobe Reader ist ein kostenloser PDF-Viewer. Mit ihm lassen sich jedoch nicht nur Dokumente oder Multimedia-Inhalte ansehen, sondern auch Formulare ausfüllen oder fixierten Dokumenten Attachments zuweisen. Die aktuelle Version kann zudem in PDF-Dokumente eingebettete Videos und Animationen anzeigen.
Der Adobe Flash Player ist eine Clientsoftware für multimediale Inhalte, Benutzeroberflächen und Webanwendungen. Die Software arbeitet als Browser-Plug-in mit allen gängigen Browser zusammen. Die aktuelle Version unterstützt interaktive 3D-Animationen, bietet eine erweiterte Hardwarebeschleunigung, eine neue Layout-Engine für Text und neue Möglichkeiten zur Audiobearbeitung.
Microsoft Silverlight ist ein Browser-Plug-in zum Abspielen von Mediadateien und interaktiven Web-Anwendungen. Die Software erlaubt die Erstellung aufwändiger, interaktiver Funktionen, die überall ausgeführt werden können: innerhalb von Browsern und auf verschiedenen Geräten und Betriebssystemen.
Der Allround-Betrachter Irfanview liest und schreibt über 60 Grafik- und Multimediaformate, etwa WAV, MP3, MOV oder AVI. Einzelne Bilder lassen sich per Mausklick in den Desktop-Hintergrund verlegen oder zu Slideshows aneinanderreihen. Elementare Funktionen der Bildbearbeitung runden die Funktionsbandbreite ab. So korrigiert die Freeware beispielsweise nicht nur Helligkeit und Kontrast, sondern ändert auch die Farbtiefe und fertigt Ausschnitte an. Eine Thumbnail-Übersicht zeigt ganze Verzeichnisse an.
Durch eine eigens entwickelte Routine namens 7z, die auf LZMA[8] aufbaut, erreicht das kleine Open-Source-Programm 7-Zip höhere Kompressionsraten als Winzip[9] oder PKZIP[10] - laut Entwickler bis zu 20 Prozent. Es packt und entpackt alle herkömmlichen Formate: ZIP, CAB, RAR, ARJ, GZIP, BZIP2, TAR, CPIO, RPM und DEB, LYH und optional auch selbstextrahierende SFX-Archive. 7-Zip besteht zum einen aus einem kleinen Dateimanager mit Drag-and-Drop-Unterstützung, zum anderen klinkt es sich in die Windows Shell ein und bietet von dort aus Zugriff auf die gebräuchlichsten Funktionen. Und wer will, kann es auch über die Kommandozeile nutzen.
ISO Recorder ist ein kostenloses Tool zum Erstellen und Brennen von CD- und DVD-Images. Mit der Software lassen sich außerdem Discs kopieren. Mit wenigen Mausklicks kopiert ISO Recorder ganze CDs als ISO-Image auf die Festplatte und brennt sie anschließend auf CD. Nach der Installation klinkt sich die Software in die Explorer-Kontextmenüs der optischen Laufwerke sowie von ISO-Dateien ein.
Die Open Source-Anwendung Truecrypt basiert auf der legendären "Encryption for the Masses" (E4M). Sie legt Daten verschlüsselt in Container-Dateien ab, mountet sie auf beliebigen Dateisystemen als "virtuelle Festplatten" und kann Archive ganz und gar unsichtbar machen. Truecrypt-Volumes verhalten sich wie physische Harddisks. Der Virenscanner Avira Antivir Personal verfügt über integrierten Spyware-Schutz und kann parallel auf Mehrkern-CPUs scannen. Avira vergibt das Tool an Privatnutzer kostenlos. Ein Wächter lädt sich permanent in den Arbeitsspeicher und warnt vor verdächtigen Aktionen. Antivir verfügt über einen integrierten Rootkit-Schutz, der Prozesse, Registry-Einträge sowie Dateien untersucht.
Weitere Features
- grafisches Kontrollcenter
- Quarantäne-Management für verdächtige Software
- zahlreiche ergänzende Tools, etwa zur Bootsektorreparatur
- bootfähige Rescue-CD auf Basis von Linux
Fazit
Antivir Personal ist ideal für Anwender, die einen kostenlosen Virenschutz nutzen, aber trotzdem nicht auf mehrmals täglich aktualisierte Signaturen verzichten möchten. Vor ungewollter Werbung und Phishing schützt die kostenlose Version allerdings nicht.
Zum Download[11]
Firefox ist nach dem Internet Explorer der meistgenutzte Browser. Der Mozilla-Browser ist bekannt dafür, dass er sicheres und schnelles Surfen ermöglicht. Er bietet alle gängigen Features eines Webbrowsers und mit den vielen Extensions, die kostenlos angeboten werden, lässt er sich darüber hinaus ganz den Wünschen des Users anpassen.
Fazit
Auch wenn Firefox 3.5 nicht zu den schnellsten Browsern gehört, überzeugt er mit deutlich verbesserter Performance im Vergleich zur Vorgängerversion, dem privaten Surf-Modus und teilweiser Unterstützung von HTML5.
Zum Download[12]
Mit der kostenlosen Firefox-Erweiterung Cooliris lassen sich im Internet veröffentlichte Fotos als Diashow direkt im Browser anzeigen. Wird der Mauszeiger auf ein Foto bewegt, bietet Cooliris optional den Start der Bilderwand an. Scrollt man hin und her, dreht sich die Wand in den Raum und die Fotos fliegen vorbei. Wird ein bestimmtes Bild ausgewählt, lässt es sich im Vollbildmodus betrachten.
Fazit
Cooliris ist eine nützliche Erweiterung mit tollem Effekt. Die Bilderwand hinterlässt Eindruck bei jedem Betrachter. Mit ihr macht es richtig Spaß, online Fotos anzuschauen. Cooliris unterstützt unter anderem Bebo, Facebook, Flickr, Fotki, Google Images, Live Images, MySpace, Picasa, Photobucket und YouTube.
Zum Download[14] Ein Leichtgewicht unter den Multimedia-Playern ist der VLC Player. Das Programm bietet einen hohen Funktionsumfang, ohne die Ressourcen des Rechners für sich allein zu beanspruchen. Der Open-Source-Medienplayer spielt Streams in den Formaten DivX, VCD, DVD, MPEG und OGG schon während des Ladevorgangs ab. Wer große Video-Dateien abspielen möchte, muss nicht auf das Ende des Downloads warten. VLC unterstützt alle gängigen Formate und viele Exoten.
Weitere Features
- Flash Video-Support inklusive VP61 und VP60
- clientseitige SSL- und TLS-Unterstützung
- XML-Parser
- Decoder für Real Video 3.0 und 4.0
- zeigt Untertitelformate und Tags an
- Audio- und Videofilter
- unterstützt externe Links
Fazit
Ein Player, der auf keinem Rechner fehlen sollte. Praktisch ist auch die Möglichkeit, den VLC Player als Server für Recoding zu nutzen.Das Java Runtime Environment liefert die Java Virtual Machine und ist eine Applikation, die für den Ablauf zahlreicher Programme benötigt wird. Dazu gehören etwa Online-Spiele, Chat-Programme und 3D-Fotoanwendungen. Außerdem kommt Java in immer mehr Firmenanwendungen zum Einsatz.
Fazit
Java gehört bei immer mehr Entwicklern zum täglichen Hanwerkszeug. Der Grund: Ein Programm, das in Java geschrieben wurde, muss im Idealfall nur einmal kompiliert werden und läuft dann auf allen Systemen mit Java Runtime Environment. Der eigene PC sollte unbedingt dazu gehören.
Zum Download[15]Der Adobe Reader ist ein kostenloser PDF-Viewer. Mit ihm lassen sich jedoch nicht nur Dokumente oder Multimedia-Inhalte ansehen, sondern auch Formulare ausfüllen oder fixierten Dokumenten Attachments zuweisen. Die aktuelle Version kann zudem in PDF-Dokumente eingebettete Videos und Animationen anzeigen.
Weitere Features
- Zoomen und Schwenken in Echtzeit
- erweiterte Suche nach Wörtern in Anmerkungen, Lesezeichen, Formfeldern und Metadaten
- Markieren von Objektdaten wie Microsoft-Visio-Zeichnungen
- Ausfüllen und Einreichen von Formularen
- Verwaltung digitaler Ausgaben (früher: E-Books)
- Anzeige im Hoch- oder Querformat
- Auswahlwerkzeug für Text und Bilder
- Speichern unterschiedlicher Dateianhänge
Der Klassiker unter den PDF-Viewern bietet umfassende Werkzeuge und überzeugt durch seine leichte Handhabung.
Zum Download[16]Der Adobe Flash Player ist eine Clientsoftware für multimediale Inhalte, Benutzeroberflächen und Webanwendungen. Die Software arbeitet als Browser-Plug-in mit allen gängigen Browser zusammen. Die aktuelle Version unterstützt interaktive 3D-Animationen, bietet eine erweiterte Hardwarebeschleunigung, eine neue Layout-Engine für Text und neue Möglichkeiten zur Audiobearbeitung.
Fazit
Flash wird immer wichtiger beim Erstellen von Webseiten. Daher kommen auch Nutzer ohne den entsprechenden Player nicht mehr aus.
Zum Download[17]Microsoft Silverlight ist ein Browser-Plug-in zum Abspielen von Mediadateien und interaktiven Web-Anwendungen. Die Software erlaubt die Erstellung aufwändiger, interaktiver Funktionen, die überall ausgeführt werden können: innerhalb von Browsern und auf verschiedenen Geräten und Betriebssystemen.
Fazit
Der Konkurrent des Adobe Flash Player holt auf. Denn Microsofts Webpräsentationstechnologie hat gegenüber dem Flash Player zwei Vorteile. Dank der Verwendung von Vektorgrafiken können Streaming-Medien innerhalb eines Browsers vergrößert und verkleinert werden. Und Inhaltsanbietern stellt Microsoft Werkzeuge für das digitale Rechtemanagement (DRM) zur Verfügung. Sie setzen daher verstärkt darauf - und wer diese Inhalte nutzen will, kommt um Silverlight nicht herum.
Zum Download[18]Der Allround-Betrachter Irfanview liest und schreibt über 60 Grafik- und Multimediaformate, etwa WAV, MP3, MOV oder AVI. Einzelne Bilder lassen sich per Mausklick in den Desktop-Hintergrund verlegen oder zu Slideshows aneinanderreihen. Elementare Funktionen der Bildbearbeitung runden die Funktionsbandbreite ab. So korrigiert die Freeware beispielsweise nicht nur Helligkeit und Kontrast, sondern ändert auch die Farbtiefe und fertigt Ausschnitte an. Eine Thumbnail-Übersicht zeigt ganze Verzeichnisse an.
Weitere Features
- Sepia-, Regentropfen- und Fragment-Effekte
- RAW-Bilddateien mit halber Größe laden
- optionale Installation von Googles Toolbar und Desktopsuche
- Hotkeys für gängige Funktionen wie "rote Augen entfernen" und Direktdruck
- unterstützt PDF-Export
- einstellbarer Startordner
- Suchfunktion
- verlustloser Beschnitt von JPEG-Dateien ohne erneute Komprimierung
- unterstützt eingebettete Farbprofile in JPEG- und TIF-Dateien
Fazit
Wer keine ausgefallenen Ansprüche stellt, bekommt mit Irfanview ein vielseitiges, einfach zu bedienendes und schnelles Bildbearbeitungsprogramm, das dazu für den Privatgebrauch noch kostenlos ist.
Zum Download[19]Durch eine eigens entwickelte Routine namens 7z, die auf LZMA[8] aufbaut, erreicht das kleine Open-Source-Programm 7-Zip höhere Kompressionsraten als Winzip[9] oder PKZIP[10] - laut Entwickler bis zu 20 Prozent. Es packt und entpackt alle herkömmlichen Formate: ZIP, CAB, RAR, ARJ, GZIP, BZIP2, TAR, CPIO, RPM und DEB, LYH und optional auch selbstextrahierende SFX-Archive. 7-Zip besteht zum einen aus einem kleinen Dateimanager mit Drag-and-Drop-Unterstützung, zum anderen klinkt es sich in die Windows Shell ein und bietet von dort aus Zugriff auf die gebräuchlichsten Funktionen. Und wer will, kann es auch über die Kommandozeile nutzen.
Fazit
ZIP ist noch immer das am meisten genutzte Kompressionsformat der Windows-Welt - doch das Mutterprogramm Winzip ist nicht mit der Zeit gegangen. Seit Igor Pavlov 7-Zip veröffentlicht hat, weht wieder frischer Wind. Seine Freeware möchte besser und gleichzeitig schneller sein als die Klassiker. Bislang gelingt das recht gut.
Zum Download[20]ISO Recorder ist ein kostenloses Tool zum Erstellen und Brennen von CD- und DVD-Images. Mit der Software lassen sich außerdem Discs kopieren. Mit wenigen Mausklicks kopiert ISO Recorder ganze CDs als ISO-Image auf die Festplatte und brennt sie anschließend auf CD. Nach der Installation klinkt sich die Software in die Explorer-Kontextmenüs der optischen Laufwerke sowie von ISO-Dateien ein.
Fazit
ISO Recorder ist übersichtlich gestaltet und Images lassen sich in wenigen Schritten erstellen und brennen.
Zum Download[21]Die Open Source-Anwendung Truecrypt basiert auf der legendären "Encryption for the Masses" (E4M). Sie legt Daten verschlüsselt in Container-Dateien ab, mountet sie auf beliebigen Dateisystemen als "virtuelle Festplatten" und kann Archive ganz und gar unsichtbar machen. Truecrypt-Volumes verhalten sich wie physische Harddisks.
Fazit
Truecrypt verfügt über zahlreiche - auch komplizierte - Verschlüsselungs-Techniken, bereitet durch seine intuitive Oberfläche aber auch wenig erfahrenen Nutzern kaum Kopfzerbrechen.
Zum Download[22]
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