Dank neuer Entwicklungen der OSx86-Community lässt sich Snow Leopard noch einfacher auf PCs einrichten als bisher. Wie das funktioniert und warum ein echter Mac nach wie vor besser ist, zeigt der ausführliche ZDNet-Testbericht.
Der folgende Artikel stellt eine Aktualisierung (17.9.2010) des vor einem Jahr erschienenen Praxistests dar. Mit verbesserten Chameleon-Bootloadern und Treiberpaketen gelingt eine Installation von Mac OS X 10.6 auf einem PC noch einfacher. Eine angepasste Schritt-für-Schritt-Anleitung findet sich auf Seite 5[1].
Die nahezu reibungslose Installation von Mac OS X 10.6 Snow Leopard auf einem PC ist dank mehrerer Entwicklungen möglich. Die EFI-Emulation des russischen Hackers netkas[2] stellt dabei die Grundvoraussetzung dar.
Ein weiterer wichtiger Faktor für die Installation von einer Original-DVD ist der von mehreren Mitgliedern der OSx86-Community[3] entwickelte Boot-Loader Chameleon 2.0 RC4[4]. Dieser ermöglicht das Laden von Treibern (Kernel-Extensions) aus einem bestimmten Festplatten-Verzeichnis (Extra) vor dem Start des Betriebssystem. Die Treiber aus dem Extra-Verzeichnis haben Vorrang vor denen, die das Betriebssystem lädt. Somit ist ein solches System nahezu immun gegen Software-Updates von Apple, die möglicherweise ein Treiber- und Kernelupdate beinhalten, das auf einem PC nicht ohne weiteres funktioniert.
Zudem sorgt die von netkas entwickelte Kernel-Extension FakeSMC V2[5] dafür, dass der PC sich gegenüber Mac OS als echter Mac zu erkennen gibt. Eine Umgehung der im Betriebssystem integrierten Echtheitsüberprüfung ist somit nicht mehr nötig. Von OSx86-Community-Mitglied fassl stammt der DSDT-Patcher (Differentiated System Description Table[6]), der ebenfalls ein wichtiger Baustein für den reibungslosen Betrieb von Mac OS X auf einem PC darstellt. Damit lässt sich beispielsweise Code für Netzwerk-, Sound- und Grafikkarte vor dem Start von Mac OS X ins System schleusen, der dafür sorgt, dass entsprechende Hardware mit den Originaltreibern des Apple-Betriebssystems funktioniert.
Zwei Neuerungen, die innerhalb des letzten Jahres erschienen sind, vereinfachen die Installation von Mac OS X au einem PC erheblich: AserBLNs Bootloader[7] und das Treiberpaket Multibeast von tonymacx86[8]. Der Bootloader erkennt Betriebsparameter relevanter Systemkomponenten wie CPU und Speicher. Somit muss kein Extra-Datei angelegt werden, die das System mit diesen Daten füttert. Multibeast ist ein Post-Install-Utility, das über nahezu alle wesentlichen Treiber verfügt, und die Installation von Bootloader, Grafikkarte, Soundchip und Netzwerkverbindung in einem Durchgang automatisch erledigt. Das langwierige Suchen wichtiger Kernel-Extensions entfällt genauso wie die umständliche Installation über das Kextutility.
Insgesamt erlauben die neuesten Entwicklungen der OSx86-Community, dass sich Mac OS X von der Original-DVD auf einem PC so einfach wie nie installieren lässt. Wie das genau funktioniert, erläutert ZDNet auf den folgenden Seiten.
Bildergalerie
Neuer Hackintosh-Bootloader: Mit Chameleon 2.0 zum perfekten PC-Mac[9]
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Für eine erfolgreiche Installation ist nicht jeder PC gleich gut geeignet. AMD-Systeme scheiden aus Kompatibilitätsgründen aus. Zwar ist auch für diese Plattform eine Mac-OS-Installation möglich, ein Betrieb mit dem Original-Kernel funktioniert jedoch nicht. Mainboards mit Intel-Chipsatz und eine Intel-CPU mit SSE3 und 64-Bit-Erweiterung (EM64T) sind für die Installation von Mac OS besser geeignet.
Seit Mac OS X 10.6.4 unterstützt das Apple-Betriebssystem auch Core-i5-Systeme. ZDNet hat mit dem Gigabyte P55M-UD4[10] die Installation überprüft. Sämtliche Onboard-Komponenten insbesondere Sound (ALC885/889a) und Netzwerk (Realtek R100SL) lassen sich problemlos in Betrieb nehmen. Dank einer für das Mainboard verfügbaren DSDT-Datei[11] funktionieren sogar die Stromsparfunktionen der CPU. Auch der Standby-Betrieb ist möglich. Für eine große Anzahl neuerer Mainboards mit P55 und X58-Chipsatz stehen bei tonymacx86 passende DSDT-Dateien zur Verfügung[12].
Die Festplatte und das DVD-Laufwerk sollten über die SATA-Schnittstelle mit dem Mainboard verbunden und im BIOS AHCI als Betriebsmodus gewählt sein. Tastatur und Maus werden von Mac OS nur erkannt, wenn sie über USB mit dem System verbunden sind. Als Grafikkarte sind fast alle Geforce-Modelle und ATI-Radeon-Karten der 4000er-Reihe geeignet. Die Radeon-Modelle der 2- und 3000er-Linie funktionieren mit Snow Leopard derzeit nicht. Modelle der X1000-Serie arbeiten hingegen mit dem neuesten Apple-Betriebssystem zusammen. Nachdem Apple seit kurzem ATI-Radeon-Modelle der 5000er-Serie verbaut, sind auch erste angepasste Treiber für PCs verfügbar. Allerdings funktionieren diese nicht so reibungslos wie Lösungen für die Radeon-4000-Serie.
Für den Test kommen folgende PC-Komponenten zum Einsatz.
Verwendete PC-Komponenten | ||||
| Mainboard | Gigabyte 965-DS3[13] | Gigabyte GA X38T-DQ6[14] | Gigabyte EX58-DS4[15] | Gigabyte PM55-UD4[10] |
|---|---|---|---|---|
| CPU | Core 2 Quad Q9600 | Core 2 Quad X9650 | Core i7 965 | Core i5 661 |
| Northbridge | Intel P965 | Intel X38 | Intel X58 | Intel P55 |
| Southbridge | ICH 8 | ICH 9R | ICH 10R | PCH |
| Grafikkarte | ATI Radeon HD 4870 | ATI Radeon HD 4890 | Geforce GTX 260 | ATI Radeon HD 4830 |
| Netzwerkkarte | Marvell Yukon 8053 | Realtek 8111B | Realtek 8111D | Realtek 8111D |
| Sound | Realtek ALC883 | Realtek ALC889A | Realtek ALC888 | Realtek ALC889A |
Damit die Original-DVD im PC startet, muss zunächst von einer CD-gebootet werden, die den Chameleon-Bootloader enthält. User tonymacx86[8] bietet drei verschiedene Boot-CDs als ISO-Dateien an, mit denen man nahezu jeden PC mit Mac OS X ausstatten kann. Eine langwierige Suche nach passenden ISOs entfällt damit. Sollte die Installation des Apple Betriebssystem mit keiner der angebotenen ISOs (Compatible, ATI, Nvidia) starten, ist das System inkompatibel.
Boot-CD von tonymacx86
Nach dem Start der tonymacx86-Boot-CD erscheint ein Boot-Menü. Jetzt wird die CD durch die Original-DVD von Mac OS ersetzt (Update-Version funktioniert ebenfalls). Wer den Ladevorgang verfolgen möchte, gibt -v in der Boot-Konsole ein, die mit einer beliebigen Taste aktiviert wird. Da standardmäßig das amerikanische Tastaturlayout geladen ist, muss man für das Minuszeichen auf "ß" drücken. Bis die grafische Benutzeroberfläche erscheint, vergehen ein bis zwei Minuten. Nachdem die Installationssprache festgelegt ist, startet man anschließend im Menü das Festplatten-Dienstprogramm und partitioniert die Festplatte. Unter Optionen wählt man das GUID-Partitionschema[16] aus. Dank des Chameleon-Bootloaders, der später aufgespielt wird, kann man auf einer zweiten Partition auch Windows 7 installieren, obwohl das neueste Microsoft-Betriebssystem offiziell den Start von einer GPT-Partition mit herkömmlichen Mainboards ohne UEFI-Erweiterung nicht unterstützt. Sollte die grafische Benutzerfläche nicht erscheinen, kann man versuchen, das System mit den Startparameter -x zu starten.
Die restlichen Installationsschritte sind selbsterklärend. Wer Plattenplatz sparen möchte, deaktiviert alle nicht benötigten Sprachen. Auch die Druckertreiber müssen nicht mit installiert werden. Nach circa 20 Minuten ist die Installation beendet. Allerdings ist ein Start von Mac OS direkt von der Festplatte jetzt noch nicht möglich.
Chameleon-Bootloader installieren
Zunächst startet man den Rechner wieder über die Boot-CD. Im Boot-Menü sollte nun ein weiteres Logo der Mac-OS-Partition mit dem zuvor gewählten Namen erscheinen. Da während des normalen Starts von Mac OS auf dem PC automatisch der 64-Bit-Kernel gestartet wird, der jedoch Probleme bereiten kann, startet man über die Konsole mit -v arch=i386 -x32. Mit diesen Optionen ist sichergestellt, dass man den Ladevorgang erstens verfolgen kann und zudem der 32-Bit-Kernel des Betriebssystem aktiviert wird.
Nach erfolgtem Start von Mac OS erscheint auf Original-Macs ein Willkommens-Video. Da allerdings die PC-Grafikkarte meistens nicht erkannt wird und daher im Normalfall keine Hardwarebeschleunigung (CoreImage, QuartzExtreme) bietet, wird das Video nicht angezeigt und es erscheint eine Eingabemaske für Nutzerdaten. Diese kann man überspringen und vergibt lediglich User-ID und Passwort.
Systemrelevante Kernel-Extensions installieren
Dank des inzwischen zur Verfügung stehenden Treiberpakets Multibeast, das auch den nötigen Chameleon-Bootloader enthält, gehört eine langwierige Suche nach geeigneten Kernel-Extensions der Vergangenheit an. Für eine optimale Installation wird eine DSDT-Datei für das verwendete Mainboard benötigt. Wer diese nicht zur Verfügung hat, sollte bei tonymacx86[12] nachsehen, ob eine passende DSDT.aml angeboten wird. Alternativ lässt sich diese auch mit dem DSDT-Patcher[17] erstellen. Anschließend die dsdt.aml auf den Desktop/Schreibtisch ablegen.
Jetzt Multibeast aufrufen und alle nötigen Treiber und Komponenten installieren. Pro Treiber-Kategorie nur eine Komponente auswählen. Eine genaue Dokumentation des Tools steht hier zur Verfügung (PDF)[18].
Steht keine DSDT-Datei zur Verfügung müssen folgende Kexts installiert werden:
- fakesmc.kext (emuliert SMC und sorgt dafür, dass der PC von Mac OS als Original-Mac erkannt wird)
- NullCPUPowerManagement.kext (verhindert, dass das Powermanagement des Betriebssystem aktiviert wird, da dies mit PCs derzeit noch nicht funktioniert)
- EvOReboot.kext (sorgt dafür, dass der PC neustartet und herunterfährt)
- LegacyAppleRTC (verhindert das Überschreiben von BIOS-Optionen)
Dies lässt sich über die Installationsoption EasyBeast realisieren. Komponenten, die in Multibeast nicht integriert sind, haben wenig Chancen unter Mac OS X in Betrieb genommen zu werden. Hilfestellungen bieten die Foren von tonymacx86[19] und insaneleymac.com[20].
Die Installation von Mac OS X 10.6 Snow Leopard verläuft mit den gewählten PC-Komponenten reibungslos. Lediglich das Gigabyte-Board X38T-DQ6 unterstützt nicht den Standby-Betrieb. Das Update auf Version 10.6.4 gelingt ebenfalls ohne Beanstandung. Sound und Netzwerk funktionieren auf allen Plattformen. Die getesteten Grafikkarten werden nach der Treiberinstallation vollständig von Mac OS unterstützt. Auch der Anschluss eines zweiten Monitors ist möglich. Zudem gelingt auch der Versuch eine bereits vorhandene Installation von Mac OS X 10.5 mit Snow Leopoard zu aktualisieren.
Dennoch ist die Installation alles andere als einfach. UNIX-Kompetenz ist gefragt, wenn man sich mit dem Terminal oder dem Single-User-Mode im Betriebssystem-Innern auf Fehlerbeseitigung begibt. Wer daran Spaß hat, kann dank der vielen Installations-Anleitungen, die es für Mac OS X 10.6 Snow Leopard im Internet gibt, mit ausgewählter PC-Hardware einen Mac-Klon in Betrieb nehmen, muss aber damit rechnen dass nicht alles funktioniert. So wird beispielsweise derzeit das Powermanagement des Betriebssystems auf PCs nur selten unterstützt. Im ZDNet-Test gelang dies nur mit der Gigabyte P55M und Core-i5-CPU. Auch ist längst nicht mit jedem PC der Standby-Modus möglich. Genausowenig lässt sich mit einer ATI-Karte der 64-Bit-Kernel laden, weil eine für den Betrieb der Grafikkarte nötige Kernelextension noch nicht für 64 Bit vorliegt. Allerdings teilt sich der PC-Mac diese Einschränkung mit den meisten Original-Macs, die ebenfalls derzeit nicht in der Lage sind, den 64-Bit-Kernel zu starten. 64-Bit-Anwendungen funktionieren allerdings.
Trotz aller Bemühungen der OSx86-Community dürfte für die meisten Anwender die Installation von Mac OS X 10.6 Snow Leopard auf einem PC eine technische Spielerei bleiben. Der Aufwand für die Installation und die Instandhaltung sollte nicht unterschätzt werden. Von der Einfachheit einer Mac-OS-Installation mit der dafür vorgesehenen Hardware ist das Setup von Snow Leopard auf einem PC meilenweit entfernt.
Dass dieser Aufwand von vielen Anwendern betrieben wird, immerhin wurde der Chameleon-Bootloader über 193.000-mal heruntergeladen (vor einem Jahr waren es 22.000 Downbloads), liegt daran, dass Apple aus Sicht der OSx86-Community keinen adäquaten Desktop-Rechner im Angebot hat. Der Mac mini ist vielen zu klein, der iMac nicht ausbaufähig und der Mac Pro mit einem Preis von über 2000 Euro einfach zu teuer. Einen Mini-Tower von Apple für unter 1000 Euro würden sicher viele Anwender, die mit viel Aufwand Mac OS auf ihrem PC installieren, wahrscheinlich sofort kaufen. Für die Installation von Mac OS X auf einem PC wird folgende Software benötigt:
- Boot-ISO
- Mac OS X 10.6 (System-DVD)[21]
- Multibeast[22]
- Multibeast[22] und Boot-ISO von tonymacx86[8] herunterladen. Eine der folgenden ISOs sollte funktionieren:
- Boot-ISO auf CD-Brennen und damit den PC starten
- Auf Boot-Reihenfolge im BIOS achten. CD/DVD sollte als erstes Laufwerk ausgewählt sein. Falls nicht, dann manuell mit der für das Mainboard entsprechenden Taste (Gigabyte F12, Asus F8) Boot-Menü aufrufen und CD/DVD-Laufwerk auswählen.
- Anschließend erfolgt der Start von CD. Sobald das Boot-Auswahlmenü erscheint, Original-DVD von Mac OS X 10.6 Snow Leopard einlegen
- Warten bis Laufwerk DVD eingelesen hat, dann F5 drücken. Jetzt sollte ein neues CD-Symbol im Boot-Menü erscheinen: Mac OS X Install DVD. Mit Cursor-Tasten das CD-Symbol markieren und Enter drücken. Nach circa 1 bis 2 Minuten startet die grafischen Benutzeroberfläche. (Sollte grafische Benutzeroberfläche nicht erscheinen, andere Boot-ISO ausprobieren. Klappt auch das nicht, könnte System inkompatibel sein)
- Sprache festlegen und Pfeil unten rechts anklicken. Warten bis Menüleiste erscheint. Über Menü-Dienstprogramme das Festplatten-Dienstprogramm aufrufen und Festplatte mit GUID-Partitionsschema partitionieren . Unter Volume-Informationen Name für Festplatte vergeben, sonst erscheint später Ohne Titel 1. Am Format nichts ändern, sollte auf Mac OS Extended (Journaled) stehen. Auf Anwenden klicken. Jetzt wird die Partitionierung durchgeführt. Anschließend mit Windows-Taste+Q das Festplatten-Dienstprogramm beenden
- Auf Fortfahren klicken. Jetzt sollte die Festplatte mit dem zuvor vergebenen Namen als Volume für die Installation von Mac OS zur Auswahl erscheinen. Unter Anpassen kann man das Setup modifizieren. Wenn es schnell gehen soll, alles deaktivieren, was nicht benötigt wird (Druckerunterstützung, Zusätzliche Schriftarten, Sprachpakete, X11, Rosetta, Quicktime) 7
- Anschließend auf Installieren klicken und warten bis Setup-Prozess abgeschlossen ist. Dauert je nach gewählten Optionen und PC-Ausstattung zwischen 15 und 25 Minuten. Danach erfolgt ein Neustart. Am Ende sollte die Meldung "Die Installation war erfolgreich erscheinen". In manchen Fällen erscheint die Meldung, dass die Installation nicht erfolgreich war, was allerdings bedeutungslos ist.
- Mac-OS-X-DVD aus Laufwerk nehmen und von Boot-CD starten. Nach dem Start über die Boot-CD erscheint ein Festplatten-Logo mit dem zuvor gewählten Volumenamen im Boot-Menü. Dieses Logo mit den Cursor-Tasten anwählen und auf ß klicken. Es erscheint links unten ein Minuszeichen. Hier gibt man wieder die Startparameter: -v arch=x86 ein. Anschließend auf Enter drücken.
- Mac OS startet. Nach dem Start Multibeast[22] aufrufen. Bei dem Tool handelt es sich um eine All-in-one-Lösung, die Chameleon-Bootloader von AsereBLN[25] oder netkas und Treiber installiert. Multibeast installiert dabei wichtige Kernelextensions wie fakesmc.kext. EvOreboot.kext, LegacyAppleRTC.kext und NullCPUPowerManagement.kext ins Extra-Verzeichnis. Wer keine DSDT-Datei für sein Mainboard besitzt
- Zudem repariert das Programm die Rechte der Dateien und legt einen Kext-Cache an (Extensions.mkext).
- Das Utility erlaubt zudem die Anpassung der Boot-Parameter über die Datei com.apple.boot.plist
- Außerdem installiert Multibeast noch eine Datei mit dem Namen smbios.plist ins Extra-Verzeichnis, die dafür sorgt, dass Mac OS das System als Macbook Pro, Mac Pro oder iMac identifiziert. Einzelheiten zu dieser Datei siehe hier[26]. Da der Bootloader von AsereBln allerdings inzwischen sehr viele Hardwarekomponenten wie CPU und Speicher erkennt, sind Anpassungen für diese Komponenten nicht mehr nötig.
- Wichtige Programme wie das Kext Utility installiert das Tool ebenfalls
- Zudem beinhaltet Multibeast viele Treiber für Netzwerk- und Soundchips. Allerdings ist nicht garantiert, dass jede Soundkarte und jeder Netwerkchip funktioniert. Mit Realtek- und Marvell-Lösungen gibt es die wenigsten Probleme. Weitere Treiber bietet (Quelle: www.kexts.com[27])
- -iBoot[23]
-iBoot Legacy[24]
Weitere Infos bietet auch Prasys' Blog[28] und tonymacx86[8]. Letzterer bietet auch DSDT-Dateien für zahlreiche Mainboards[12] an. Auf meklort.com[29] finden sich Lösungen für netbooks. Nützliche Informationen bieten auch osx86.sojugarden.com[30] und meklort.com[29].
Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für ein Gigabyte P55M-UD4 bietet lnx2mac[31]. tonymacx86[32] hat einige Demo-Videos veröffentlicht, die die Installation des Treiberpakets Multibeast zeigen.
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